Meg Ryan hat die Rolle abgelehnt, die Julia Roberts zum Star machte – doch sie bereut nichts: "Ich bin glücklich, dass die Dinge so gelaufen sind"
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Wünscht sich eine schon lange überfällige Renaissance der Kino-Komödie und schaut sich deshalb schon aus Prinzip nahezu jeden neuen Vertreter dieses Genres an, der es auf die Leinwand schafft.

1989 hatte Julia Roberts ihren oscarnominierten Durchbruch, der ihr den Weg zu Hits wie „Pretty Woman“ ebnete. Fast wäre die betreffende Rolle dabei an Meg Ryan gegangen – die aber ablehnte, um einen der größten RomCom-Hits aller Zeiten zu drehen!

Wie wir bereits in unserem Ranking der zehn besten RomComs aller Zeiten laut den Bewertungen der FILMSTARTS-Community festgehalten haben, hatte die romantische Komödie in den 1990er-Jahren ihre ganz große Zeit – und die zwei wohl größten Stars des Genres hießen Julia Roberts und Meg Ryan. Während Roberts mit Kassenhits wie „Pretty Woman“, „Die Hochzeit meines besten Freundes“ oder „Notting Hill“ zu einer der beliebtesten Schauspielerinnen überhaupt wurde, feierte Meg Ryan u.a. an der Seite von Tom Hanks in „Schlaflos in Seattle“ und „e-M@il für dich“ große Erfolge.

Wie oft die beiden sich in die Quere gekommen sind, wenn es ums Casting für den nächsten potenziellen RomCom-Hit ging, ist dabei nicht überliefert – doch mindestens einmal ist es vorgekommen, dass Meg Ryan eine Rolle abgelehnt hat, die schließlich an Julia Roberts gehen sollte: Ende der 1980er-Jahre erhielt die „In The Cut“-Darstellerin das Angebot, zum Teil des Ensembles der Tragikomödie „Magnolien aus Stahl“ zu werden – und entschied sich (aus guten Gründen!) dagegen.

Davon profitiert hat Julia Roberts: Mit der Rolle der Shelby Eatenton Latcherie, die sich entschließt, trotz einer schweren Form von Diabetes eine Familie zu gründen, gelang der späteren Oscar-Preisträgerin („Erin Brockovich“) der internationale Durchbruch – nur ein Jahr später startete sie als Hauptdarstellerin von „Pretty Woman“ dann so richtig durch.

Meg Ryan hat ihre Entscheidung trotzdem nicht bereut, schließlich sagte sie „Magnolien aus Stahl“ in erster Linie deshalb ab, weil ihr zeitgleich noch ein weiteres Angebot ins Haus geflattert war – für „Harry und Sally“! Der Kultfilm, in dem sie mit Billy Crystal eines der berühmtesten Liebespaare der Kinogeschichte bildete, machte Ryan nicht nur über Nacht zum Superstar, er läutete auch den Siegeszug der romantischen Komödie im darauffolgenden Jahrzehnt ein.

In einem Interview mit The Sunday Times kommentierte Ryan ihre damalige Wahl mit folgenden Worten: „Ich weiß nicht, ob es angebracht ist, darüber zu sprechen, aber ich bin so glücklich, dass die Dinge so gelaufen sind, wie sie es taten.“

Am Ende hatten also sowohl Ryan als auch Roberts gewonnen – und die „Top Gun“-Darstellerin hatte sogar noch einen weiteren Grund, froh darüber zu sein, sich gegen „Magnolien aus Stahl“ entschieden zu haben. Denn ihre Kollegin hatte beim Dreh des Films keine allzu gute Zeit. Mehr dazu erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

"Er konnte ein richtiger Mistkerl sein": Julia Roberts wurde von Star-Regisseur schikaniert – und setzte sich zur Wehr

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