Mit „Der Tag bricht an“ ist bereits „Die Tribute von Panem – Teil 6“ in Arbeit. Nach vier Filmen, in denen die Hauptgeschichte von Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) erzählt wurde, kam mit dem Prequel „Die Tribute von Panem - The Ballad Of Songbirds & Snakes“ im Jahr 2023 ein fünfter Film der Reihe in die Kinos, dem nun ein sechster nachfolgt: „Die Tribute von Panem: Der Tag bricht an“, ebenfalls ein Prequel, kommt am 20. November 2026 in die US-Kinos. Der deutsche Termin ist noch nicht bestätigt, dürfte aber der 19. November sein.
Zeit also für das Studio Lionsgate, den dystopischen Sci-Fi-Actioner, in dem diesmal der junge Haymitch Abernathy (Joseph Zada) an den Hungerspielen teilnehmen wird, den internationalen Verleihern zum Kauf anzubieten. Dies wird beim anstehenden Filmmarkt während der Filmfestspiele in Cannes geschehen – und wie Deadline berichtet, ist „Sunrise On The Reaping“, wie der Film im Original heißt, das Projekt mit dem größten Budget, das dieses Jahr (und überhaupt seit langem) dort präsentiert wird.
Doppelt so teuer wie "Songbirds & Snakes"?
Von Quellen, die beim Filmmarkt tätig sind, will Deadline erfahren haben, dass das Budget für „Die Tribute von Panem: Der Tag bricht an“ nördlich von 150 Millionen US-Dollar angesiedelt ist. Zwei der Quellen sollen konkret von 170 bis 200 Millionen gesprochen haben. Das Branchenmagazin weist darauf hin, dass solche auf dem Filmmarkt präsentierten Budgets gerne auch mal etwas aufgeblasen werden, um einen besseren Verkaufspreis zu erzielen. Doch egal wie die genaue Zahl am Ende ausfällt, scheint die Verfilmung von Suzanne Collins‘ Roman kein billiges Unterfangen zu sein.
Zum Vergleich: Der 2023 erschienene „Die Tribute von Panem - The Ballad Of Songbirds & Snakes“ soll mit einem Budget von rund 100 Millionen US-Dollar ausgekommen sein. Kommt der neue Film nun tatsächlich in die Nähe der 200-Dollar-Marke, wäre er also doppelt so teuer. Dazu muss gesagt werden, dass „Songbirds & Sankes“ aber noch relativ günstig ausfiel.
Der bislang teuerste Film der Reihe, „Die Tribute von Panem 4 - Mockingjay Teil 2“, wurde mit einem Budget von ca. 160 Millionen realisiert. „Der Tag bricht an“ könnte sich nun also auf einem ähnlichen Niveau bewegen.
"Der Tag bricht an": Der Haupt-Cast steht fest
Regie bei „Die Tribute von Panem: Der Tag bricht an“ führt Francis Lawrence, der sich inzwischen als Stamm-Regisseur des Franchise etabliert hat. In dem Film wird die Geschichte der 50. Hungerspiele erzählt, beginnend mit dem Morgen der „Ernte“, bei der die neuen Tribute ausgewählt werden. Erst kürzlich wurde die Hauptbesetzung bekanntgegeben – dem war eine lange Phase von Gerüchten und Fan-Castings vorausgegangen. In die Rolle des jungen Haymitch schlüpft nun Newcomer Joseph Zada, der bisher erst in einer Handvoll Produktionen mitwirkte, darunter in den Serien „Total Control“ und „Invisible Boys“.
An Zadas Seite wird Whitney Peak als Haymitchs Freundin Lenore Dove Baird zu sehen sein. Die Schauspielerin ist aus „Chilling Adventures Of Sabrina“, dem „Gossip Girl“-Reboot und dem Gruselfilm-Sequel „Hocus Pocus 2“ bekannt. Und als jüngere Version von Plutarch Heavensbee wird „Civil War“-Star Jesse Plemons mitwirken.
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