"Es fühlte sich an, als würden wir es wirklich erleben": 21 Jahre später verrät der Sawyer-Darsteller seine schönste Erinnerung an die "Lost"-Dreharbeiten
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: von Action bis Musical, von Horror bis Komödie, vom alten Hollywood bis zum jüngsten "Mission: Impossible"-Blockbuster.

Josh Holloway alias James „Sawyer“ Ford hat bei den Dreharbeiten zum Serien-Megahit „Lost“ so einiges erlebt. Eine ganz besondere Erfahrung hat er unlängst erstmals mit seinen Fans geteilt.

Lost“ ist ein unbestrittener Meilenstein in der Geschichte des Fernsehens. Zwischen 2004 und 2010 fieberten weltweit Millionen von Zuschauer*innen mit, wie eine Gruppe Überlebender nach einem Flugzeugabsturz auf einer geheimnisvollen Insel ums Überleben kämpft – und sich dabei immer tiefer in ein Netz aus Rätseln, übernatürlichen Phänomenen und persönlichen Konflikten verstrickt. Wenn ihr sowieso schon lange einen Rewatch geplant habt oder die bahnbrechende Mysteryserie aus der Feder von Damon Lindelof und J.J. Abrams zum allerersten Mal genießen wollt, könnt ihr sie zurzeit u.a. in den Streaming-Abos von Netflix und Disney+ in voller Länge sehen:

Innerhalb des großen Ensembles stachen drei Gesichter dabei besonders hervor – nicht zuletzt wegen ihres Liebesdreiecks, das die Spannung zusätzlich anheizte: Die Rede ist von Matthew Fox (alias Jack Separd), Evangeline Lilly (Kate Austen) und Josh Holloway (James „Sawyer“ Ford). Letzterer hat nun, mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Serienstart, seinen ganz persönlichen Lieblingsmoment vom Set mit den „Lost“-Fans geteilt.

Im Rahmen seiner Teilnahme am Serienfestival Canneseries, das vom 24. bis 29. April stattfand, stand Holloway dem französischen Popkultur-Portal Konbini Rede und Antwort (via Sensacine.com). Besonders über einen bestimmten Drehtag auf Hawaii geriet der 55-Jährige dabei ins Schwärmen:

„Es gab Tausende unglaublicher Tage, aber an den einen erinnere ich mich besonders gut. Wir waren auf dem Floß, das wir gebaut hatten, und wurden mitten auf dem Ozean ausgesetzt, einfach so, auf offener See.“ Holloway nimmt damit Bezug auf ein Szenario, das sich in den letzten Episoden der ersten Staffel von „Lost“ ereignete. Darin machen sich Sawyer und einige andere Überlebende des Flugzeugunglücks auf, die Insel mit einem improvisierten Boot zu verlassen – ein Versuch, der dramatisch scheitert.

„Über uns kreisten nur die Hubschrauber fürs Filmen“, fährt der auch aus „Yellowstone“ bekannte Schauspieler fort. „Wir waren wirklich da draußen unterwegs. Wir haben die Segel selbst gesetzt, ganz ohne Hife. Nur wir, das Meer und dieses Ding, das kaum über Wasser blieb. Es war fantastisch. Ein unglaublicher Tag. Es fühlte sich so echt an, als würden wir das alles wirklich erleben.“

Aus einem ganz anderen Grund behält Kit Harington eine bestimmte „Game Of Thrones“-Szene bis heute im Gedächtnis. Was genau für ihn damals „ziemlich peinlich“ gewesen ist, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

"Es war ziemlich peinlich": Kit Harington musste sich bei wichtiger "Game Of Thrones"-Szene von 11-jährigem Co-Star retten lassen

Ein ähnlicher Artikel ist auf unserer spanischen Schwesternseite Sensacine.com erschienen.

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