Elektromagnetischer Terror: Stars aus "X-Men" und "Lost" kämpfen in neuem Katastrophen-Thriller ums Überleben
Björn Schneider
Björn Schneider
-Freier Autor
Seit Björn als Kind „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Hook“ gesehen hat, ist er vom Medium Film und seinen (audio-)visuellen Möglichkeiten fasziniert. Am liebsten schaut er Horror, Western, Mystery und Thriller. Musicals und romantische Komödien kosten ihn allerdings Überwindung.

Ein Angriff mit elektromagnetischen Impulsen wäre fatal. Die Folge ist ein verheerender Stromausfall, der das gesamte zivile Leben lahmlegt. Der Thriller „One Second After“ handelt davon und katapultiert einige Stars zurück in die Steinzeit.

Disney und seine verbundenen Unternehmen

Katastrophenszenarien im Kino und apokalyptische Weltuntergangs-Thriller können viele von uns längst nicht mehr schocken. Denn das meiste von dem, was dort zu sehen ist, ist längst keine Utopie mehr. Ob Cyberattacken, moderne Informationskriege mittels Fake-News und gezielter Propaganda oder der Einsatz effektiver Hightech-Waffensysteme: Fast täglich erreichen uns Schreckensmeldungen dieser Art aus der realen Welt.

In seinem 2009 erschienenen, dystopischen Sci-Fi-Thriller „One Second After“ entwirft Schriftsteller William R. Forstchen ein Szenario, das, wie es in der Inhaltsbeschreibung auf dem Buchrücken heißt, ebenfalls „morgen Realität sein könnte“. Darin sehen sich die USA einer nie dagewesenen Bedrohung ausgesetzt: einer fortschrittlichen elektromagnetischen Waffe, die die Elektronik außer Gefecht setzt.

Die kürzlich angekündigte, auf Forstchens Buch basierende gleichnamige Verfilmung soll uns diesen wahrlich erschreckenden zivilisatorischen Niedergang filmisch vor Augen führen. Darin sehen wir drei echte Stars im Kampf ums Überleben in einer gesetzlosen Welt, die einem wahr gewordenen Albtraum gleicht!

Bond-Girl und "Lost"-Star in einer "stromlosen Welt"

Wie Variety berichtet, wird Famke Janssen in „One Second After“ als Bürgermeisterin zu sehen sein, die während der Krise ihr Amt antritt und das große Chaos unter den Bewohnern verhindern will. Weltweit bekannt wurde die niederländische Schauspielerin als Bond-Girl Xenia Onatopp in „James Bond 007 - GoldenEye“ (1995). Weitere Erfolge gelangen ihr als Jean Grey/Phoenix in der „X-Men“-Filmreihe und durch die „Taken“-Trilogie neben Liam Neeson.

Neben Janssen standen Serienstar Josh Holloway („Lost“, „Yellowstone“) und die Superhelden-erfahrene Hannah John-Kamen („Thunderbolts*“, „Ant-Man and the Wasp“) vor der Kamera. Das Drehbuch stammt vom erfolgreichen TV-Serien-Autor J. Michael Straczynski („Sense8“, „Babylon 5“), die Regie übernimmt Scott Rogers, der sich bislang einen Namen als Stuntkoordinator machte („Tron: Ares“, „John Wick: Kapitel 4“). Die Produktion von „One Second After“ übernimmt MPI Original Films („Motherland“). Einen offiziellen Starttermin gibt es bislang noch nicht. Die Dreharbeiten laufen aber seit September im bulgarischen Sofia.

Eine Welt ohne Strom und eine Menschheit, die mit einem Schlag in die Steinzeit zurückversetzt würde? Die Folgen sind echter Stoff für düstere Weltuntergangs-Dystopien. Ampeln, Medizintechnik und alle Kommunikationsgeräte fallen aus. Ebenso Geldautomaten und Kassensysteme. Die Wasserversorgung ist nicht mehr gesichert. Kühlketten brechen zusammen, was eine Lebensmittelknappheit und damit -krise zu Folge hätte. In „One Second After“ könnten aus all diesen (bislang rein gedanklich konstruierten) Katastrophenszenarien verstörende Kinobilder werden. Spannend wird zu sehen sein, wie die Filmemacher diesen Supergau auf die Leinwand übertragen: ein bisher unbekannter „Shutdown“, in der die Zivilisation zusammenbricht.

Unterdessen hat sich Janssens ehemaliger Leinwandpartner, der frühere Bond-Darsteller Pierce Brosnan, in die Diskussion um den künftigen James-Bond-Darsteller eingemischt. Lest hier, welchen Schauspieler er für den perfekten 007 hält:

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