„Es war die beste aller Zeiten, es war die schlimmste aller Zeiten, es war das Zeitalter der Weisheit, es war das Zeitalter der Torheit, es war die Epoche des Glaubens, es war die Epoche des Unglaubens, es war die Zeit des Lichts, es war die Zeit der Dunkelheit, es war der Frühling der Hoffnung, es war der Winter der Verzweiflung.“ Mit diesen Zeilen beginnt einer der berühmtesten und auflagenstärksten Romane aller Zeiten: „A Tale Of Two Cities“ (auf Deutsch meist: „Eine Geschichte aus zwei Städten“) von Charles Dickens.
Das 1859 erschienene Historien-Drama spielt im späten 18. Jahrhundert in London und Paris, und erzählt – wie der erste Satz unschwer erkennen lässt – von einer Zeit der Konflikte und Umbrüche, genauer: der Zeit der Französischen Revolution.
Diverse Male adaptiert für Kamera und Bühne, soll der Klassiker nun für BBC und MGM+ in Form einer vierteiligen Mini-Serie erneut verfilmt werden. Die Hauptdarsteller für „A Tale Of Two Cities“ sind laut Deadline auch bereits gefunden – und einer davon kennt sich bestens mit Geschichten von Licht, Dunkelheit und langen bedrohlichen Wintern aus: „Game Of Thrones“-Liebling Kit Harington.
Neben Harington wurden auch die schottische Schauspielerin Mirren Mack („Miss Austen“) und der Franzose François Civil („Beating Hearts“, „Die Drei Musketiere“) für die Serie verpflichtet, und werden darin neben den Revolutions-Tumulten auch mit romantischen Wirrungen zu kämpfen haben.
Klassenkampf und Herzschmerz
Im Fokus von „A Tale of Two Cities” steht Lucie Manette (Mack) in London, deren Leben eine drastische Wendung nimmt, als sie eine Nachricht aus Paris erhält: Ihr seit fast 20 Jahren totgeglaubter Vater könnte noch leben. Die Nachricht erhält sie von Charles Darnay (Civil), einem idealistischen französischen Auswanderer, der kurz darauf wegen Hochverrats verhaftet wird. Lucie wendet sich an den brillanten, aber unberechenbaren Anwalt Sydney Carton (Harington), in der Hoffnung, Darnay zu befreien und durch ihn eine Verbindung nach Frankreich zu bekommen.
Zwischen Lucie, Darnay und Carton entwickelt sich ein kompliziertes Liebesdreieck. Beide Männer kämpfen um Lucies Liebe. Doch trotz oder gerade wegen dieser Konkurrenz können die beiden – äußerlich so ähnlich, in ihrer Gesinnung Welten voneinander entfernt – einander nicht entkommen. Stattdessen finden sie sich über Triumphe und Tragödien, im Leben und bis zum Tod miteinander verbunden.
"Der ultimative historische Blockbuster"
Hong Khaou („Lilting“) wird die Regie für „A Tale Of Two Cities” übernehmen. Das Drehbuch für die Serien-Adaption stammt aus der Feder von Daniel West. Simon Meyers ist als Produzent an Bord, Harington selbst ist ebenfalls als einer der ausführenden Produzenten involviert.
Kit Harington und Drehbuchautor Daniel West – die 2017 mit „Gunpowder“ schon mal gemeinsam an einer historische Miniserie arbeiteten – bezeichnen das Projekt in einem gemeinsamen Statement als „revolutionäres Epos“ und „herzzerreißende Romanze“, als „den ultimativen historischen Blockbuster“.
Die Dreharbeiten für „A Tale Of Two Cities” sollen schon im Oktober 2025 beginnen, die Veröffentlichung der Serie ist für 2026 geplant.
Zuletzt noch ein Fun Fact: Dickens‘ „A Tale Of Two Cities” war auch eine wichtige Inspiration für Christopher Nolans‘ „The Dark Knight Rises”, wie dieser in zahlreichen Interviews erwähnt. Welchem anderen Klassiker sich Nolan bald widmen könnte, zumindest, wenn es nach Regie-Kollege Tarantino geht, lest ihr hier:
"Das wäre der Hammer": Christopher Nolan soll ein Remake von diesem Kriegsfilm-Klassiker drehen – fordert Quentin Tarantino!*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.