„The Unholy“ läuft am heutigen 15. Oktober 2025 um 22.00 Uhr auf Tele 5. Eine Wiederholung folgt in der Nacht vom 16. auf den 17. Oktober um 0.15 Uhr. Alternativ ist der FSK-16-Titel als Blu-ray oder DVD* beziehungsweise als kostenpflichtiges Video-on-Demand zu haben:
Produziert von Sam Raimi!
„The Unholy“ bringt wenig, was ihr als Fans des Okkulthorrors nicht schon in „Der Exorzist“, der „Das Omen“-Reihe, „Suspiria“ und jüngeren Genre-Beiträgen wie „Die neun Pforten“, „Constantine“, „Stigmata“ oder den „Conjuring“-Blockbustern gesehen habt. Originalitätspreise gewinnt das Regiedebüt von „The Pope's Exorcist“-Drehbuchautor Evan Spiliotopoulos also schon mal nicht. Aber das dürfte auf diesem Sektor wohl kaum noch jemand ernsthaft erwarten, oder?
Warum solltet ihr euch den Streifen also anschauen, fragt ihr euch? Nun, der coolen, düsteren Atmosphäre, der stimmigen Charaktere, der gelungenen – wenn auch größtenteils digital erzeugten – Jumpscares und des Hauptdarstellers wegen vielleicht. Bei letzterem handelt es sich nämlich um Jeffrey Dean Morgan, den Negan aus „The Walking Dead“ und John Winchester aus „Supernatural“. Fans des US-Amerikaners denken bei „The Unholy“ sicher im einen oder anderen Moment an seine Rolle in der Kult-Show, in der er mit seinen Seriensöhnen jahrelang Dämonen jagte.
Doch Jeffrey Dean Morgan ist nicht der einzige im Cast mit einem bekannten Gesicht. So mischen auch Katie Aselton aus „Legacy“, Cary Elwes aus „Saw“ und William Sadler kräftig mit. Hollywood-Veteran Sadler dürften die meisten von euch als US-Präsident Matthew Ellis aus „Iron Man 3“ oder als den Gefängnisinsassen Heywood in „Die Verurteilten“ – dem laut des globalen Kinopublikums besten Film aller Zeiten! – kennen.
Mindestens ebenso bekannt ist allerdings auch der Produzent von „The Unholy“. Es geht um niemand Geringeren als Sam Raimi – dank seiner „Tanz der Teufel“- beziehungsweise „Evil Dead“-Reihe einer der populärsten Horrormacher überhaupt. Sein Name ist eigentlich ein Garant dafür, dass ein Film zumindest ansehnlich ist. Und so ist es dann auch hier: Wer keine Revolution des Sujets erwartet, sondern sich einfach nur ein wenig gruseln und auf schaurige Art unterhalten werden möchte, kann sich wahrlich weit schlechtere Filme als den auf dem Bestseller „Shrine“ von James Herbert basierenden „The Unholy“ anschauen.
"The Unholy": Das ist die Story
Die taubstumm geborene Alice (Cricket Brown) kann nach einer angeblichen Erscheinung der Jungfrau Maria plötzlich nicht nur hören und sprechen, sondern auch wunderschön singen und sogar Kranke beziehungsweise Körperbehinderte von ihren Leiden befreien. Die Nachricht von der jungen Frau und ihrem Talent verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Menschen aus allen Ecken der Welt strömen herbei, um entweder geheilt oder zumindest Zeug*in der von Alice vollbrachten Wunder zu werden.
Als der in der Großstadt Boston in Ungnade gefallene Journalist Gerry Fenn (Jeffrey Dean Morgan) von der Sache hört, hofft er, mit einer Exklusivstory seine Karriere wiederbeleben zu können. So reist auch er in das nicht weit entfernte Örtchen, um Nachforschungen anzustellen. Als sich kurz nach seiner Ankunft dort plötzlich erschreckende Unfälle zu häufen beginnen, versucht Fenn herauszubekommen, ob es einen Zusammenhang zwischen diesen und den übernatürlichen Ereignissen um Alice geben könnte...
Wer sich noch nicht sicher ist, ob „The Unholy“ etwas für sie/ihn ist, kann nachfolgend nochmal in den englischsprachigen Trailer reinschauen, der mehr als doppelt so lang ist wie sein hiesiges Pendant. Vielleicht hilft das ja bei der Entscheidung in die eine oder andere Richtung.
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