„Evil Dead Rise“, „Scream VI“, „Saw X“, „Der Exorzist: Bekenntnis“ und wie sie alle hießen: 2023 war ein Jahr, in dem zahlreiche Horror-Sagen ein neues Kapitel aufschlugen. Wenn es nach dem Autor dieses Artikels geht, konnten allerdings die wenigsten davon auch nur ansatzweise die Klasse ihres Originals erreichen. Ein Start einer neuen Horror-Reihe hingegen konnte ihn durchaus überzeugen: „M3GAN“!
Der ebenso fiese wie spaßige Schocker von Erfolgsproduzent Jason Blum und Hit-Schmiede Blumhouse konnte mehr als 181 Millionen Dollar einspielen und wurde damit prompt zum Franchise-Startschuss erklärt. Nachdem mittlerweile auch schon eine Fortsetzung erschienen ist, bietet sich heute Abend an, erst einmal Teil 1 nachzuholen. Denn der Film feiert am 11. Dezember 2025 seine TV-Premiere, ab 22.55 Uhr bei ProSieben. Natürlich uncut. Alternativ gibt's den Film unter anderem bereits für einen schmalen Taler im Streaming, etwa bei Amazon Prime Video:
Da der Film für die Kinoauswertung in Sachen Härte und Gewalt zurückgeschraubt werden musste, um auch ein jüngeres Publikum (in Amerika ab 13 Jahren) zu erreichen, solltet ihr euch auf keine ausufernde Gore-Granate einstellen. Doch auch wenn dem Film etwas mehr Blut durchaus gestanden hätte, fährt „M3GAN“ höchstens stellenweise mit angezogener Handbremse – und fällt auch so erfrischend böse aus, ganz ohne in Splatter-Gefilde vorstoßen zu müssen.
"M3GAN": Chucky bekommt Konkurrenz!
Ähnlich wie in den „Chucky“-Filmen steht auch hier eine mörderische Puppe im Zentrum des Geschehens: M3GAN ist ein lebensechter Spielgefährte, an dem die Robotik-Expertin Gemma (Allison Williams) für eine Spielzeugfirma arbeitet. Und auf die die Wissenschaftlerin schließlich auch zurückgreift, als sie ihre Nichte Cady (Violet McGraw) bei sich aufnimmt. Nach dem Tod ihrer Eltern kann das Mädchen schließlich nur zu gut jemanden gebrauchen, der ihr nicht von der Seite weicht.
Und tatsächlich scheint es ganz so, als würde M3GAN Cady richtig gut tun. Allerdings nur so lange, bis die mit einer fortschrittlichen künstlichen Intelligenz ausgestattete Hightech-Puppe ein Eigenleben zu entwickeln beginnt…
FILMSTARTS-Chefredakteur Christoph Petersen vergibt in unserer Kritik übrigens gute 3,5 von 5 möglichen Sternen und fasst schließlich zusammen:
Wenn man nicht mit den falschen Grusel-Erwartungen in den Film geht, kann man mit „M3GAN“ trotz der in diesem Fall tatsächlich mitunter störenden PG-13-Beschränkungen eine Menge Spaß haben! Eine richtig schön fiese kleine Horror-Satire, die mehr mit ihrem ätzend-bissigen Humor als mit gruseligen Szenen oder gar einem innovativen Plot überzeugt.
"M3GAN 2.0" und "SOULM8TE": So geht's weiter
Nach dem durchschlagenden Erfolg des Films dauerte es nicht lange, bis auch schon eine Fortsetzung bestätigt wurde. „M3GAN 2.0“ kam im vergangenen Juni in die Kinos.
Außerdem ist mit „SOULM8TE“ (Kinostart: 8. Januar 2026) auch noch ein weiterer Film im „M3GAN“-Universum im Anmarsch. Das Spin-off soll allerdings in der Tradition der großen Erotik-Thriller der 90er-Jahre stehen. Mehr dazu könnt ihr bereits im folgenden Artikel nachlesen:
Horror-Hit wird zu einem richtigen Franchise ausgebaut – aber ganz anders als ihr denkt!*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision. Dieser Artikel basiert auf einem bereits auf FILMSTARTS erschienenen Beitrag.