Der gern mal ziemlich überdrehte und nie um eine Zote verlegene Jack Black aus „Ein Minecraft Film“ und den „Jumanji“-Blockbustern als gütiger Weihnachtsmann? Das ist nur schwer vorstellbar, oder? Und in der Tat spielt der Comedy-Superstar in „Dear Santa - Teuflische Weihnachten“ eine etwas andere Rolle. Welche das ist und ob es dennoch zur Bescherung kommt, erfahrt ihr am späteren Abend:
„Dear Santa - Teuflische Weihnachten“ läuft am heutigen 21. Dezember 2025 um 22.40 Uhr auf Sat.1. Eine Wiederholung folgt in der Nacht vom 22. auf den 23. Dezember um 2.50 Uhr. Alternativ könnt ihr den FSK-12-Titel weiterhin ohne Aufpreis im Rahmen eures Flatrate-Abos bei Paramount+* streamen. Zudem ist er für ein paar Euro auch als Video-on-Demand bei Anbietern wie unter anderem Amazon Prime Video, Apple TV oder MagentaTV zu haben:
Falls ihr Amazon-Prime-Kund*in sein solltet, könnt ihr die Komödie unter dem obigen Link übrigens ebenfalls ohne Aufpreis streamen. Dazu müsst ihr euch lediglich für den siebentägigen Gratis-Test des Paramount+-Channels anmelden. Sofern ihr nicht wieder stornieren wollt, werden nach dem Probezeitraum 5,99 Euro pro Monat fällig.
"Dear Santa": Das ist die Story
Eigentlich ist Sechstklässler Liam (Robert Timothy Smith) schon zu alt, um noch an den Weihnachtsmann zu glauben. Da sich seine Eltern Bill (Hayes MacArthur, „Angie Tribeca“) und Molly (Brianne Howey, „Ginny & Georgia“) seit einem tragischen Schicksalsschlag laufend streiten, sieht er den bärtigen Kerl in Rot aber als letzte Chance, seine Familie zu retten. Vor Aufregung schreibt er dann jedoch „Satan“ statt „Santa“ auf den Umschlag seines Briefes.
Der Teufel (Jack Black) fühlt sich indes gebauchpinselt, dass zur Abwechslung auch mal ein Kind an ihn schreibt, und macht sich umgehend auf den Weg zu Liam. Als er im Kleiderschrank des Jungen auftaucht, erklärt er ihm, dass er gerne seine Wünsche erfüllen wird. Allerdings verlangt er im Gegenzug dafür seine Seele…
Gute Idee, maue Ausführung
Das ist doch mal eine prima Ausgangsidee für eine Festtagskomödie mit Augenzwinkern und schwarzem Humor, oder? Addiert man dann noch in Person von Jack Black einen der populärsten Witzebolde Hollywoods und hinter der Kamera die Farrelly-Brüder Bobby (Regie) und Peter (Drehbuch) – die Macher von „Verrückt nach Mary“, „Dumm und Dümmer“ sowie „Kingpin“ – dazu, kann eigentlich nichts schiefgehen, sollte man denken.
Und dennoch zündet „Dear Santa“ nach einem vielversprechenden Einstieg leider nie so richtig, wie die nur laue 2 von möglichen 5 Sternen vergebende FILMSTARTS-Kritik attestiert. „Zum einen bleiben richtig gute Gags konsequent Mangelware. Vor allem fällt es aber schwer, sich einfach in den Film fallen zu lassen“, schreibt unser Chefredakteur Christoph Petersen. Dafür ist „Dear Santa“ nämlich viel zu planlos in dem, was er eigentlich sein will. Düstere Jokes über imaginäre Krebserkrankungen treffen hier ohne adäquate Vorbereitung auf überzuckerte Predigten, allzu beliebig eingestreute Popkultur-Referenzen und einen deutlich zu lange geratenen Konzertauftritt von Rapper Post Malone („Road House“). Alles zusammen ergibt einfach kein homogenes Ganzes.
Empfehlen können wir euch „Dear Santa“ also nicht. Wobei Hardcore-Fans von Jack Black natürlich dennoch einschalten dürfen. Liefern der Kalifornier und sein junger Szenenpartner Robert Timothy Smith (aus dem Clooney-/Pitt-Thriller „Wolfs“) doch mit ihrer guten Chemie zumindest ein kleines Highlight.
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Das erste Bild zu "Jumanji 3" mit Dwayne Johnson ist da – und deutet eine riesige Änderung an!*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.