TV-Premiere: Diese Fantasy-Komödie mit Superstar gab es bisher nur auf Amazon Prime Video – vom "Tatsächlich... Liebe"-Macher!
Oliver Kube
Oliver Kube
-Freier Autor & Kritiker
Oliver Kubes Top 10 neue Filme 2025: 1. The Life Of Chuck 2. Train Dreams 3. Black Bag 4. One Battle After Another 5. The Mastermind 6. The Negotiator 7. Warfare 8. Stormskärs Maja 9. Sentimental Value 10. Heldin

Darf’s ein wenig Magie als Zutat zum abendlichen Weihnachtsfilm sein? Dazu noch eine schöne Portion herzerwärmende Träumerei und eine kräftige Prise Humor? Dann könnte hier der richtige Titel auf euch warten. Schaut doch mal in den Trailer rein:

In diesem modernen Weihnachtsmärchen spielt Comedy-Superstar Melissa McCarthy („Brautalarm“) einen Genie. Nein, keine besonders intelligente Frau (wobei ihre Figur wirklich nicht doof ist), sondern einen Dschinn – eine Art Flaschengeist oder in diesem Falle eher Kästchengeist.

Genie“ feiert seine Free-TV-Premiere am heutigen 22. Dezember 2025 um 22.55 Uhr auf Sat.1. Eine Wiederholung im klassischen Sinne gibt es nicht. In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember zeigt ProSieben den Film aber auch noch einmal um 2.20 Uhr. Wer ihn nicht zu nachtschlafender Zeit, sondern gern sofort ansehen möchte, kann dies aktuell als Gratis-Stream auch ohne Abo bei Joyn* tun. Zudem ist der Titel dauerhaft für ein paar Euro als Video-on-Demand bei Anbietern wie Amazon Prime Video, Apple TV, MagentaTV oder Rakuten TV zu haben:

Melissa McCarthy dominiert den Film

In Nordamerika erschien „Genie“ zur Adventszeit 2023 exklusiv beim nur dort zu abonnierenden Streaming-Service Peacock. Bis der Film nach Deutschland kam, dauerte es ein ganzes Jahr. Und dann war er vorerst auch nur im Flatrate-Programm von Amazon Prime Video zu sehen. Dieses Exklusiv-Arrangement ist nun aber beendet. Deshalb können jetzt auch andere Dienste den Film gegen Gebühr anbieten und wir diesen im frei empfangbaren TV anschauen.

Aber lohnt sich das Einschalten überhaupt? Immerhin wurde der Streifen von Richard Curtis – Autor und Regisseur von „Tatsächlich... Liebe“, einem der beliebtesten Weihnachtsfilme überhaupt – geschrieben und von Sam Boyd („Love Life“) inszeniert. Die Antwort: Das kommt darauf an, ob ihr Fans von Melissa McCarthy seid. Wer auf den expressiven bis überdrehten Performance-Stil der Amerikanerin steht, wird auch hier wieder eine Menge zu lachen haben. Für alle anderen dürfte es schwierig werden, das Ganze bis zum Ende durchzustehen. Denn McCarthy dominiert „Genie“ voll und ganz. Der andere Star des Films, der deutlich subtiler agierende Paapa Essiedu aus „The Lazarus Project“ und der kommenden „Harry Potter“-Serie, wird von seiner Szenenpartnerin geradezu an die Wand gedrückt.

Genie
Genie
Starttermin 31. Oktober 2024
Von Sam Boyd
Mit Melissa McCarthy, Paapa Essiedu, Denée Benton
User-Wertung
2,9

Die Story ist nett und kuschelig sowie komplett absehbar. Letzteres liegt unter anderem daran, dass es sich bei „Genie“ um ein Remake des ebenfalls von Richard Curtis geschriebenen „Bernie und der Weihnachtsgeist“ aus den frühen 1990ern handelt. Das Original war zwar ebenfalls eine Komödie, aber doch um einiges düsterer.

„Genie“ hingegen ist ein ausgesprochen harmloser Spaß, der niemandem wehtut. Falls ihr dafür in Stimmung seid, wünschen wir viel Vergnügen. Sollte „Bernie und der Weihnachtsgeist“, bei dem damals schon Alan Cumming aus „James Bond 007 - GoldenEye“, allerdings in einer anderen Rolle, sowie Rowan Atkinson mitmischen, mehr nach eurem Geschmack sein, ist dieser für ein paar Euro bei unter anderem Amazon Prime Video als Video-on-Demand zu haben:

"Genie": Das ist die Story

Bernard (Paapa Essiedu) hat einen extrem stressigen Job bei einem renommierten Auktionshaus in New York. Weil sein narzisstischer Boss Mr. Flaxman (Alan Cumming) immer mehr von ihm verlangt, verpasst Bernard den Geburtstag seiner Tochter Eve (Jordyn McIntosh) – nicht die erste Familienfeier, die er sausen lassen muss. Und da er nicht einmal ein Geschenk besorgen konnte, will er der Kleinen ein uraltes Schmuckkästchen unterjubeln, das er kürzlich auf seinem Dachboden gefunden hat.

Da reicht es Bernards Frau Julie (Denée Benton). Sie packt ein paar Sachen, schnappt sich Eve und lässt Bernard kurz vor Heiligabend allein im Haus. Ob sie jemals zurückkommen, weiß der ebenso verdatterte wie von seinem Gewissen geplagte Vater und Ehemann nicht. Zu allem Überfluss wird er am nächsten Tag auch noch von Flaxman gefeuert. Niedergeschlagen kehrt Bernard in sein leeres Heim zurück und beginnt in Selbstmitleid zu versinken.

Ohne darüber nachzudenken, wischt er mit dem Jackenärmel den Staub von dem noch immer herumstehenden Kästchen ab und befreit auf diese Weise einen weiblichen Dschinn aus ihr. Die reichlich exzentrische Flora (Melissa McCarthy) erklärt Bernard, dass sie seit 2.000 Jahren in der Box gefangen war, ihm nun aber gern jeden Wunsch erfüllen könne. Nachdem er sich zunächst ein Kamel, dann eine Pizza und die Mona Lisa herbeizaubern lässt, fängt er endlich an darüber nachzudenken, was er wirklich in seinem Leben vermisst…

Fans von Jason Statham und Melissa McCarthy hoffen schon seit langer Zeit auf ein Sequel zu deren gemeinsamen „Spy - Susan Cooper undercover“ – bisher vergeblich. Doch das könnte sich nun ändern, wie euch FILMSTARTS-Redakteur Björn Becher im folgenden Artikel verrät:

Kommt doch noch eine Fortsetzung des besten Films mit Jason Statham? Der Regisseur macht Hoffnung

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