Laut Angabe von Netflix wurde die fünfte Staffel „Stranger Things“ in der Woche vom 22. bis 28. Dezember 2025 herausragende 34,5 Millionen Mal gestreamt. Wie genau sich die Zahlen auf die bereits länger verfügbare erste Ausgabe der fünften Staffel und den an Weihnachten veröffentlichten zweiten Folgenschub verteilen, ist nicht bekannt. Netflix verkündete aber einen Rekord.
Das riesige Interesse, „Stranger Things“ direkt zu streamen, habe den 25. Dezember 2025 zum erfolgreichsten Weihnachtstag aller Zeiten für Netflix weltweit gemacht. Noch nie zuvor hätten so viele Menschen an einem Weihnachtsfeiertag etwas bei Netflix gestreamt. Das ist besonders bemerkenswert, weil die neuen Folgen „Stranger Things“ durch die Zeitverschiebung in manchen Ländern, so auch in Deutschland, erst am 26. Dezember erschienen sind.
Auch wenn Netflix in seiner offiziellen Stellungnahme den Erfolg komplett Volume 2 von „Stranger Things“ zuschreibt, ist zudem davon auszugehen, dass zahlreiche weitere Titel dafür verantwortlich sind. So sammelte auch der Animationsfilm „Der Grinch“ zu Weihnachten riesige Aufrufzahlen (und wurde auch vom Autor dieser Zeilen mit seinen Nichten und seinem Neffen am 25.12. gestreamt). Und als gutes Kontrastprogramm sorgte ein Sci-Fi-Katastrophenfilm sogar für Ausnahmezahlen. Mehr dazu gibt es im folgenden Artikel:
Sci-Fi-Katastrophen-Film könnte einer der erfolgreichsten Netflix-Hits aller Zeiten werdenDoch trotzdem soll nicht bestritten werden, dass „Stranger Things“ einen gewaltigen Anteil an diesem Netflix-Rekord hat – zumal weitere Fabelzahlen rund um die Erfolgsserie vermeldet werden.
Kino-Ansturm wegen "Stranger Things"-Finale
Was für ein Phänomen das Ende der Serie ist, zeigen unter anderem die ab 1. Januar stattfindenden Kinovorführungen des Finales in den USA. Schon jetzt gibt es einen riesigen Ansturm auf diese. Nach und nach wurden deswegen die Spielorte erhöht. Waren anfangs 350 beteiligte Kinos geplant, wurde deren Anzahl zuerst auf 500 und mittlerweile auf 620 erhöht.
Laut Auskunft der „Stranger Things“-Macher sind bereits mehr als 3.500 Vorstellungen (und damit wohl fast alle) „ausverkauft“ – wobei letzteres nicht die ganz richtige Vokabel ist. Für die Kinovorführung der Serienepisode werden strenggenommen keine Tickets verkauft, sondern direkt vergeben, wobei man am Ende trotzdem eine Sitzplatzreservierungsgebühr zahlen muss (die je nach Kino um die 20 Dollar kostet).
Das sorgt gerade für Ärger bei "Stranger Things"-Fans
Netflix konnte derweil noch einen weiteren Rekord vermelden. Denn auch das „Stranger Things“-Theaterstück „Stranger Things: The First Shadow“ sorgt gerade mit seinen Zahlen für Aufsehen. Es übertraf beim renommierten Marquis Theatre am New Yorker Broadway über die Weihnachtstage eine historische Bestmarke. Noch nie spielten neun Shows in einer Woche dort so viel Geld ein.
Der Grund dafür ist aber nicht nur das Interesse an „Stranger Things“ allgemein, sondern auch etwas, was bereits zu Verärgerung bei einigen Fans führte. Die Prequel-Geschichte rund um den jungen Henry Creel alias Vecna enthält auch Elemente, die viele als wichtig für das Gesamtverständnis der Serie ansehen. Dass das überwältigende Gros der Fans das Theaterstück allein schon aufgrund der Platzlimitierung nicht sehen kann (und dazu kommt noch eine teure Reise nach New York und Tickets, die bei 100 bis 400 Dollar liegen), stößt sauer auf.
Der Gesamtbegeisterung über „Stranger Things“ schadet es dann aber doch nicht. So dürfte auch das große Finale für weitere Bestmarken sorgen. In der Nacht ins neue Jahr 2026 wird es ab 2.00 Uhr in Deutschland zur Verfügung stehen. Zusätzlich zum deutschen Trailer am Anfang dieses Artikels haben wir hier auch noch die Vorschau auf die letzte Episode in der englischen Originalfassung: