Jetzt ist es offiziell: Kathleen Kennedy wird noch in dieser Woche nach 14 Jahren von ihrem Posten als Vorsitzende von Lucasfilm zurücktreten. Vor fast einem Jahr, im Februar 2025, machte eine entsprechende Meldung erstmals die Runde, die damals noch ziemlich vehement dementiert wurde, doch wirkliche Zweifel daran gab es eigentlich nie. Erst Anfang Januar 2026 machte dann der bestens vernetzte Hollywood-Insider Matt Belloni auch bereits Kennedys designierte Nachfolger öffentlich – und genau diese beiden erfahrenen Lucasfilm-Leute wurden nun auch offiziell bestätigt:
Dave Filoni & Lynwen Brennen ersetzen Kathleen Kennedy
Der bisherige CCO (Chief Creative Officer) und kreative Kopf hinter sämtlichen „Star Wars“-Serien von „Clone Wars“ bis „Skeleton Crew“ Dave Filoni wird zum Vorsitzenden und CCO befördert und kümmert sich fortan um die kreative Ausrichtung von Lucasfilm. Mit Lynwen Brennen als Co-Vorsitzende steht ihm zudem eine erfahrene Geschäftsfrau zur Seite, die bisher schon als President & General Manager, Lucasfilm Business für die Geschäfte der verschiedenen Lucasfilm-Sparten zuständig war.
Kathleen Kennedy hingegen wird Lucasfilm noch für zwei weitere Projekte erhalten bleiben, denn sie ist als Produzentin noch an den nächsten beiden „Star Wars“-Filmen „The Mandalorian & Grogu“ und „Star Wars: Starfighter“ beteiligt, die am 20. Mai 2026 und am 26. Mai 2027 in die deutschen Kinos kommen. Danach wird sie andere Projekte als Produzentin vorantreiben – und damit zu ihren Wurzeln zurückkehren.
Denn Kennedy war vor ihrer Zeit als Lucasfilm-Chefin bereits als Produzentin aktiv. Sie war für insgesamt acht Oscars in der Kategorie Bester Film nominiert und half, solche Klassiker und Meilensteine wie „E.T.“, „Indiana Jones 2+4“, „Zurück in die Zukunft 1-3“, „Roger Rabbit“, „Jurassic Park 1-3“ und „Schindlers Liste“ auf die Leinwand zu bringen.
Wie geht es nun bei "Star Wars" weiter?
Für „Star Wars“ hingegen beginnt nach den vielen Höhepunkten (die erste Staffel „The Mandalorian“) und Erfolgen (Kennedys fünf „Star Wars“-Filme haben zusammen 5,9 Milliarden Dollar eingespielt) und Rückschlägen (die Produktion von „Solo: A Star Wars Story“, das gemischte Echo auf „Der Aufstieg Skywalkers“) der Kennedy-Ära eine neue Ära unter der Aufsicht von Filoni und Brennen.
Wie die in der Vergangenheit angekündigten „Star Wars“-Projekte in dieser Ära weiter vorangetrieben werden, ließ Kennedy in einem Interview zu ihrem Abschied bereits durchblicken. Alle wichtigen Aussagen dazu findet ihr in dem folgenden Artikel:
Neuer Zeitplan für "Star Wars"-Zukunft im Kino enthüllt – und er hält einige Überraschungen bereit