Für Horror-Fans gab es 2025 eine Vielzahl an Höhepunkten, die durchaus Potenzial haben, auf den vordersten Plätzen einer jeden Bestenliste des Jahres mitzumischen. Im Kino bekamen wir so etwa den Oscar-Anwärter „Blood & Sinners“ mit Michael B. Jordan in einer Doppelrolle zu sehen, den Mystery-Hype „Weapons - Die Stunde des Verschwindens“ oder die sehnlich erwartete Fortsetzung „28 Years Later“, die den (immens hohen) Erwartungen am tatsächlich vollends gerecht wurde.
Ab sofort habt ihr die Möglichkeit, einen weiteren Anwärter auf den Titel Bester Horrorfilm 2025 auf Netflix nachzuholen, solltet ihr ihn im Kino verpasst haben: „Bring Her Back“!
Wer dort kein Abo hat, kann den FSK-18-Schocker aber natürlich auch auf DVD und Blu-ray* oder für ein paar Euro als Video-on-Demand genießen:
"Bring Her Back": Spätestens jetzt nachholen!
An den deutschen Kinokassen spielte der Horror-Thriller (leider!) keine allzu große Rolle, mit weltweiten Einnahmen von 39,1 Millionen Dollar war der Film von Danny und Michael Philippou am Ende aber dennoch ein finanzieller Erfolg. Noch viel wichtiger – und bemerkenswerter – ist aber: Nachdem das YouTuber-Brüdergespann mit seinem ersten Kinofilm „Talk To Me“ sämtliche Erwartungen pulverisierte und nicht nur für den Autor dieses Artikels eine DER Sensationen 2023 ablieferten, legte das Duo mit seinem Zweitling nun mindestens genauso grandios nach. Nur dass sie diesmal weniger auf (gekonnte!) Jumpscares setzten, und vielmehr puren Terror entfesselten.
In der FILMSTARTS-Kritik sahnte „Bring Her Back“ hervorragende 4,5 von 5 möglichen Sternen ab. Unser Chefredakteur Christoph Petersen bezeichnet den Ausnahmefilm darin unter anderem als „harte Kost selbst für Horror-Profis“, hebt eine oscarwürdige Sally Hawkins („Paddington“) hervor und fasst in seinem Fazit zusammen:
Ein von der ersten bis zur letzten Sekunde zutiefst verstörender – und im selben Moment erstaunlich berührender – Schocker der besonders fiesen Sorte, mit dem die Philippou-Zwillingsbrüder beweisen, dass ihr gefeiertes Horror-Debüt „Talk To Me“ offensichtlich kein One-Hit-Wonder war.
Und darum geht's in "Bring Her Back"
Andy (Billy Barratt) und Piper (Sora Wong) stehen nach dem Tod ihres Vaters alleine da – und landen schließlich bei Laura (Sally Hawkins), die die beiden in ihrem Landhaus bei sich aufnimmt. Dort erwartet sie außerdem noch Ollie (Jonah Wren Phillips), dessen Obsorge Laura bereits vor einigen Jahren übernommen hat – und der die beiden Neuankömmling stets kritisch beäugt.
Was Andy und Piper allerdings nicht wissen: Auch ihre Pflegemutter musste in ihrem Leben bereits große Verluste hinnehmen, deren Folgen sie jedoch keineswegs einfach so hinnehmen will. Und so plant sie, ein sinistres Ritual durchzuführen – damit alles wieder ist wie früher…
Wie die Philippous den Druck unter Kontrolle bekamen, der nach ihrem erfolgreichen Erstling auf ihnen lastete, was ihr Geheimnis bei der Arbeit mit jungen Darsteller*innen ist und was für sie wahrer Horror bedeutet – das alles und noch viel mehr haben uns die Filmemacher im exklusiven Interview verraten. Falls ihr also mehr über die Hintergründe von „Bring Her Back“ erfahren wollt, geht's hier entlang:
Nach "Talk To Me" folgt der wohl krasseste Horrorfilm 2025: Wir sprechen zu "Bring Her Back" mit dem Regie-Duo Danny und Michael PhilippouDies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.
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