Marvel-Regisseur macht "Akte X"-Reboot – und holt sich dabei Hilfe von einem echten Franchise-Urgestein
Chantal Neumann
Chantal Neumann
-Redakteurin
Chantal liebt das große Kino genauso wie das Binge-Watching auf dem heimischen Sofa – Hauptsache der Film oder die Serie ist gut.

Während Ryan Coogler dank „Blood & Sinners“ möglichen Oscar-Ehren entgegenblickt, steckt der Regisseur längst tief im nächsten Projekt: einem „Akte X“-Reboot. Dafür holte er sich nun auch Hilfe von einem echten Serien-Urgestein: Vince Gilligan.

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Akte X: Die unheimlichen Fälle des FBI“ prägte das Mystery-Genre wie kaum ein anderes Format. Zwischen 1993 und 2002 kam kaum jemand an der Serie vorbei – sie entwickelte sich rasant zu einem popkulturellen Phänomen. Auch wenn das Kultformat 2016 mit einer zehnten und später mit einer elften Staffel fortgeführt wurde, die nicht ganz an die Glanzzeiten der Originalserie anknüpfen konnten, schadeten weder die durchwachsenen neuen Episoden noch die beiden umstrittenen Kinofilme dem legendären Ruf der Serie nachhaltig.

An die alte Stärke soll nun jedoch wieder angeknüpft werden. Bereits 2023 stand fest, dass Ryan Coogler für ein Reboot verantwortlich zeichnen würde. Der Regisseur ist bekannt für die „Black Panther“-Filme von Marvel und sorgte zuletzt mit „Blood & Sinners“ für einen der größten Horror-Hypes des Jahres 2025, der ihm bei der diesjährigen Oscar-Verleihung gleich mal 16 (!) Nominierungen einbrachte – so viele wie es nie zuvor für einen einzigen Film gab.

Coogler ist sich der Verantwortung einer Neuauflage sehr bewusst. Um den Geist der Kultserie zu bewahren, holte sich der Ausnahme-Regisseur nun Unterstützung von einem echten „Akte X“-Urgestein.

"Ich bin gerade voll dabei": Ryan Coogler arbeitet an "Akte X"-Reboot

In einem Interview mit dem Hollywood Reporter erklärte Coogler, dass er kürzlich mehrere Stunden in einem ausführlichen Zoom-Gespräch mit Vince Gilligan verbracht habe. Gilligan, der sich auch durch „Breaking Bad“ und „Better Call Saul“ einen Namen machte und zuletzt mit „Pluribus“ eine der besten Serien 2025 verantwortete, zählt – neben Serienschöpfer Chris Carter – zu den wichtigsten kreativen Stimmen im „Akte X“-Universum. Als Stammautor und später auch Produzent war er an mehr als 140 Folgen der Originalserie beteiligt.

Laut Coogler handelte es sich bei dem Austausch nicht um beiläufige Ratschläge, sondern um einen ernsthaften kreativen Dialog. „Vince hat mir mehrere Stunden seiner Zeit über Zoom gewidmet und alle meine Fragen beantwortet. Ich habe alles aufgeschrieben, und diese Notizen schaue ich mir immer wieder an“, so der Regisseur. Zugleich stellte Coogler klar, dass sich das Projekt längst nicht mehr in einer vagen Entwicklungsphase befindet: „Ich bin gerade voll dabei“, sagte er mit Blick auf den Schreib- und Planungsprozess.

Offen bleibt derweil die Frage, ob auch die ikonischen Hauptdarsteller*innen Gillian Anderson und David Duchovny, die als Dana Scully und Fox Mulder Fernsehgeschichte schrieben, im Reboot auftreten werden. Zuletzt verriet Coogler zumindest, dass er mit beiden in Gesprächen sei. Was er darüber hinaus zu seinen Vorstellungen vom „Akte X“-Reboot zu sagen hatte, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

Kult-Serie bekommt Neuauflage: Marvel-Regisseur heizt Vorfreude auf geplantes "Akte X"-Reboot an

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