Steven Spielbergs Reboot eines legendären Action-Meilensteins liegt auf Eis – aber es gibt noch Hoffnung!
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Ob Kugelballett à la John Woo oder ein Vollgasspektakel wie in "Mad Max: Fury Road": Für Pascal erreicht das Actionkino durch Bewegung echte Ekstase.

Eigentlich wollte Steven Spielberg einen „Bullitt“-Reboot rund um den titelgebenden Gesetzeshüter drehen. Nachdem von kreativen Differenzen hinter den Kulissen die Rede war, liegt das Projekt nun offenbar auf Eis. Jedenfalls vorerst.

Warner Bros.

Bullitt“ mit Steve McQueen aus dem Jahr 1968 gilt bis heute als einer der ganz großen Meilensteine des Action-Kinos. Dabei wissen viele gar nicht, dass es sich bei dem Polizisten Frank Bullitt ursprünglich um eine Romanfigur handelt. Seinen ersten Auftritt hatte der stoische Gesetzeshüter im Roman „Polizeirevier 52, New York“. Und genau hier kommt „Der Soldat James Ryan“-Regisseur Steven Spielberg ins Spiel.

Denn 2022 kündigte der vielfach ausgezeichnete Filmemacher an, einen neuen Film rund um Frank Bullitt realisieren zu wollen. Geplant war ausdrücklich kein Remake des Klassikers mit McQueen, sondern ein eigenständiger „Bullitt“-Reboot, der eine neue, unabhängige Geschichte über den wortkargen Ermittler erzählen sollte. Doch daraus wird vorerst nichts.

Steven Spielbergs "Bullitt" liegt auf Eis

Nachdem bekannt wurde, dass Spielberg die Hauptrolle seines Action-Thrillers mit Bradley Cooper besetzen wollte, wurde es bald auffallend ruhig um das Projekt. Zuletzt machten Berichte über kreative Differenzen zwischen Spielberg und Cooper die Runde – eine überraschende Entwicklung, gilt Spielberg doch als wichtiger Mentor des Schauspielers und Filmemachers. Er hatte Cooper maßgeblich dabei unterstützt, selbst auf dem Regiestuhl Platz zu nehmen.

Wie der Hollywood-Insider Jordan Ruimy von World Of Reel berichtet, liegt das Projekt derzeit auf Eis. Konkrete Anzeichen dafür, dass es in absehbarer Zeit wieder Fahrt aufnehmen könnte, gibt es offenbar nicht. Ganz vom Tisch ist der Film jedoch nicht. Von Beginn an war klar, dass es sich um ein Herzensprojekt Spielbergs handelt, das unter seiner kreativen Leitung entstehen sollte. Cooper war in erster Linie als Hauptdarsteller vorgesehen.

Das bedeutet im Umkehrschluss: Sollte sich Spielberg doch noch dazu entschließen, seinen „Bullitt“ zu inszenieren, könnte er die Rolle problemlos neu besetzen. Bradley Cooper wäre ersetzbar – Spielbergs Beteiligung hingegen bleibt der zentrale Faktor des Vorhabens. Aktuell befindet sich der „E.T.“-Macher in der Postproduktion von „Disclosure Day“, der am 11. Juni 2026 in den deutschen Kinos startet. Welchem Projekt er sich im Anschluss widmet, ist bislang offen. Eine Resthoffnung bleibt also, dass Spielberg als Nächstes doch noch spektakuläre Autoverfolgungsjagden inszenieren wird.

Ihr habt bislang noch nichts von „Disclosure Day“ mit Emily Blunt und Josh O'Connor gehört? Nachfolgend könnt ihr euch den Trailer anschauen:

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