Wenn neue Filmprojekte angekündigt werden, reicht es manchmal schon zu wissen, wer darin involviert ist, um einen Streifen auf die Watchlist zu packen – ganz unabhängig davon, worum es darin geht oder welchem Genre er angehört. „Porto Rico“ dürfte für viele so ein Ausnahmefall sein.
Dass der mit vier Grammys, weit über 20 Latin Grammys und zahllosen weiteren Preisen prämierte Rapper René „Residente“ Pérez mit dem Film sein Regiedebüt geben wird, dürfte Fans des Künstlers bereits hellhörig werden lassen. Nicht zuletzt auch, weil es sich ersten Informationen zufolge eben nicht um ein kleines Drama, sondern um eine epische Mischung aus Karibik-Western und Historienfilm handeln soll. Doch Peréz' Name ist längst nicht der bekannteste, den „Porto Rico“ vorzuweisen hat.
"Porto Rico": Erste Hauptrolle für Bad Bunny
Der aus Puerto Rico stammende Superstar Bad Bunny, der kürzlich erst mit seiner Halftime-Show beim Super Bowl 2026 für Furore sorgte, wird darin seine erste Hauptrolle spielen, nachdem er in den vergangenen Jahren bereits regelmäßig Hollywood-Luft schnupperte – etwa mit dem Auftragskiller-Actioner „Bullet Train“, der Kult-Comedy-Fortsetzung „Happy Gilmore 2“ oder zuletzt Darren Aronofskys „Caught Stealing“.
Darüber hinaus werden für den Film Oscarpreisträger Javier Bardem, Edward Norton und Viggo Mortensen vor die Kamera treten, wie Deadline zunächst exklusiv berichtete. Bardem ist vor allem bekannt für seine legendären Schurkenrollen in Filmen wie „No Country For Old Men“ oder „James Bond 007 - Skyfall“, Norton erlangte einst mit „American History X“ und „Fight Club“ Kultstatus und Mortensen wird „Herr der Ringe“-Fans wohl auf ewig als Aragorn in Erinnerung bleiben. Allein die Vorstellung, das Trio gemeinsam in einem Film zu erleben, dürfte vielerorts schon jetzt die Erwartungen ins Unermessliche steigen lassen.
Und dann ist da natürlich noch Alejandro Gonzalez Iñárritu. Der für Filme wie „21 Gramm“, „Birdman“ und „The Revenant“ bekannte Ausnahme-Regisseur aus Mexiko wird als Produzent fungieren.
Worum geht es in "Porto Rico"?
Bereits 2023 wurde bekannt, dass „Residente“ und „Birdman“-Autor Alexander Dinelaris das Drehbuch zum Film verantworten würden. Ob drei Jahre später nun aber tatsächlich auch jene Geschichte erzählt werden soll oder das Konzept noch einmal geringfügig angepasst oder gar grundlegend verändert wurde, ist nicht näher bekannt.
Damals hieß es, der im späten 19. Jahrhundert angesiedelte Film drehe sich um den puertoricanischen Revolutionär José Maldonado Román, der eine Gruppe ehemaliger Sträflinge anführte, mit der er den Kolonialismus in seiner Heimat bekämpfte.
Nähere Details dazu, wann der Film erscheinen soll, gibt es noch nicht. Anders sieht es da schon beim mit Spannung erwarteten „Star Wars“-Abenteuer „The Mandalorian & Grogu“ aus, der bereits im kommenden Mai auf die Leinwände kommt und zu dem gerade erst ein neuer Trailer erschienen ist:
Endlich gibt's den neuen Trailer zum "Star Wars"-Comeback nach fast 7 Jahren: Hier ist die richtige Vorschau zu "The Mandalorian & Grogu"