Die Widmung am Ende von "Bridgerton" Staffel 4 erklärt: Wer waren Nicholas Braimbridge und Tony Cooper?
Annemarie Havran
Annemarie Havran
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„Braveheart“, „Gladiator“, „Bridgerton“, „Downton Abbey“ und Co.: Historische Stoffe – sie müssen nicht unbedingt realistisch sein – haben es Annemarie angetan.

Schon oft gab es bei „Bridgerton“ Einblendungen, mit denen verstorbener Team-Mitglieder gedacht wurde – zum Beispiel Brian Nickels, Marc Pilcher und Carole Prentice. Das Finale der 4. „Bridgerton“-Staffel auf Netflix erinnert an gleich zwei Menschen.

Netflix

Staffel 4 von „Bridgerton“ ist zu Ende, Benedict (Luke Thompson) und Sophie (Yerin Ha) sind nach vielen Wirrungen und Missverständnissen endlich glücklich vereint. Nach der Szene mit dem sich küssenden Liebespaar im Pavillon setzt der Abspann ein – bei dem ihr aber auf gar keinen Fall abschalten solltet, denn euch erwartet in der finalen achten Folge noch eine sehr wichtige Post-Credit-Szene! Zunächst sehen wir zu Beginn des ersten Abspann-Teils aber eine Einblendung: „In Loving Memory Of Nicholas Braimbridge & Tony Cooper“, also „In liebevoller Erinnerung an Nicholas Braimbridge & Tony Cooper“

"Bridgerton"-Mitarbeiter Nicholas "Nick" Braimbridge

Mit dieser Widmung wird zweier Mitglieder des umfangreichen „Bridgerton“-Produktionsteams gedacht, die vor kurzem verstorben sind. Einer davon ist Nicholas Braimbridge, oft auch einfach nur Nick Braimbridge genannt. Er war unter anderem als Kulissenmaler, Set-Dekorateur und Szenenbild-Assistent in der Film- und Fernsehbranche tätig.

Nach seinem Tod wurde von einer Kollegin von Nick Baimbridge im Mai 2025 auf GoFundMe eine Spendenkampagne gestartet, um dessen Teenager-Töchter Flora und Amelia finanziell zu unterstützen. Diese wurden zu Vollwaisen, nachdem kurz vor Nick Baimbridge auch dessen Ehefrau verstorben war.

"Bridgerton"-Mitarbeiter Tony Cooper

Tony Cooper arbeitete als Filmteam-Fahrer für verschiedene Kinofilm- und Serien-Produktionen, darunter „Wonder Woman“, „Ready Player One“, „The Crown“ und „The Batman“. In dieser Funktion war er auch Mitglied des „Bridgerton“-Teams, arbeitete als Fahrer sowohl bei der Produktion der Hauptserie als auch beim Spin-off „Queen Charlotte: Eine Bridgerton-Geschichte“.

Netflix

Nach vier Staffeln ist Halbzeit im „Bridgerton“-Franchise! Acht Staffeln soll die Netflix-Serie umfassen, denn jedes der acht Kinder von Lady Violet Bridgerton (Ruth Gemmell) soll eine eigene Season für seine Liebesgeschichte bekommen, so wie auch in der Buchreihe von Julia Quinn jedem Bridgerton-Spross ein eigener Roman gewidmet ist. Offiziell bestellt hat Netflix erst einmal die Staffeln 5 und 6. Doch bleibt es bei der großen Beliebtheit der Regency-Serie, steht auch einer siebten und achten Staffel nichts im Wege.

Jetzt steht aber erst einmal Staffel 5 von „Bridgerton“ an – und auf die geben wir im folgenden Artikel einen Ausblick:

"Bridgerton" Staffel 4: Das Ende samt Whistledown-Überraschung erklärt – und was es für Staffel 5 bedeutet

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