Seit ein paar Jahren gibt es ja endlich wieder halbwegs regelmäßig romantische Komödien wie in den 1950ern und 1990ern in den Kinos. Mit der britischen Produktion „Finding Emily“ erscheint die nächste RomCom, auf die sich Anhänger*innen dieses Genres freuen können. Die Figuren wirken schon im oben eingebundenen Trailer sympathisch lebendig, weil sie nicht unbedingt wie von einem abgebrühten Drehbuchautor (oder gar einer KI) am Reißbrett entworfen sind.
Zudem sind dabei zwei zwar schon recht bekannte, als Hauptdarsteller beziehungsweise Hauptdarstellerin aber bisher noch erfrischend unverbrauchte Gesichter zu sehen: Spike Fearn aus „Alien: Romulus“ sowie der jüngst auf Disney+ veröffentlichten Tragikomödie „Ella McCay“ von James L. Brooks und Angourie Rice. Viele von euch dürften die junge Australierin als Betty Brant aus den „Spider-Man“-Blockbustern mit Tom Holland kennen. Aktuell könnt ihr Rice zudem auf Apple TV an der Seite von Jennifer Garner in der Thriller-Serie „Beschütze sie“ sehen.
„Finding Emily“ startet bundesweit am 10. September 2026 in den deutschen Kinos.
In wichtigen Nebenrollen erwarten euch Minnie Driver („Good Will Hunting“), Yali Topol Margalith („Das Haus David“), Ella Maisy Purvis („Patience“), Nadia Parkes („Kidnapped“), Kat Ronney („Dinosaur“) und Timothy Innes aus der Historien-Actionserie „The Last Kingdom“.
Idee und Skript zu „Finding Emily“ stammen von Rachel Hirons, der Drehbuchautorin und Regisseurin von „A Guide To Second Date Sex“. Die Inszenierung übernahm Langfilm-Regiedebütantin Alicia MacDonald, die sich bisher primär mit Episoden solcher Serien wie „The Outlaws“, „Too Much“ oder „Pure“ bewähren konnte.
Herstellung und Verleih des in Manchester gedrehten Werks übernahmen die auf dem Sektor britischer RomComs zu den allerersten Adressen zählenden Firmen Working Title Films und Focus Features. Diese Kombination bescherte uns im Laufe der Jahre solch Genre-Meilensteine wie unter anderem „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“, „Notting Hill“, „Tatsächlich… Liebe“ und die „Bridget Jones“-Reihe.
"Finding Emily": Das ist die Story
Als Owen (Spike Fearn) in einen Club geht, um mit seinen Kumpels ein wenig Spaß zu haben, ahnt er nicht, dass sich an diesem Abend sein Leben ändern wird. Denn plötzlich fordert ihn ein ihm unbekanntes Mädchen (Yali Topol Margalith) zum Tanzen auf und wenig später schwebt er auf Wolke sieben. Bei dem jungen Mann ist es Liebe auf den ersten Blick und auch sie scheint von ihm angetan zu sein. Denn am Ende ihrer Begegnung nennt sie ihm ihre Telefonnummer und ihren Namen – Emily!
Owen ist völlig hin und weg und erzählt am nächsten Morgen seinen Freunden und seinen Eltern von seinem Schwarm. Als diese ihn drängen, sich bei Emily zu melden, muss er feststellen, dass er sich ihre Nummer nicht korrekt notiert hat. Irgendwo in der ellenlangen Ziffernabfolge muss er eine Zahl vergessen oder verdreht haben.
Völlig verzweifelt rennt Owen in der Stadt herum und versucht, sein Traummädchen zu finden. Dann fällt ihm ein, dass sie erwähnt hatte, auf die Uni zu gehen. Dort trifft er die Studentin Sami (Angourie Rice), die von Owens Mission und seinem unbedingten Willen, unter all den Emilys in Manchester „seine eine“ zu finden, gerührt ist. Da sie gerade an einer Semesterarbeit über das Thema „Kann Liebe Wahnsinn verursachen?“ schreibt, verspricht sie spontan, ihm zu helfen…
Wenn ihr „Finding Emily“ und andere wichtige Neustarts aller Genres – egal ob auf großer Leinwand, im Streaming oder fürs Heimkino – auf keinen Fall verpassen wollt, abonniert doch einfach unseren kostenlosen Newsletter, der jeden Donnerstag erscheint.
Einen anderen, „typisch britisch“ anmutenden Film samt turbulentem Trailer stellen wir euch im folgenden Artikel vor:
Von "28 Years Later"- & "Trainspotting"-Macher Danny Boyle: Deutscher Trailer zum Britpop-Biopic "Creation Stories"