Eine Mischung aus "The Substance" und "Girls Club": Hier ist der Trailer zur Horror-Satire "Slanted"
Dobrila Kontic
Dobrila Kontic
-Freie Autorin
Zu Dobrilas Lieblingsfilmen gehört Düster-Melancholisches ("Donnie Darko") bis Dystopisches ("Children Of Men"), aber schwarzhumorigen Komödien und Satiren kann sie auch viel abgewinnen.

Eine chinesisch-amerikanische Schülerin will Prom Queen werden und verwandelt sich nach einer Operation in eine weiße Version ihrer selbst – mit ungeahnt brutalen Folgen. Schaut hier in den Trailer zu „Slanted“:

Joan Huang (Shirley Chen) ist eine chinesisch-amerikanische High-School-Schülerin und leidet darunter, dass sie nicht zur populären weißen Clique der Schule gehört. Als die beliebteste Schülerin Olivia Hammond (Amelie Zilber) ankündigt, dieses Jahr nicht für die Wahl zur Prom Queen antreten zu wollen, wittert Joan ihre Chance: Sie kandidiert selbst und macht sich an eine aufwendige Kampagne. Doch bald schon wird Joan schmerzhaft bewusst, dass sie aufgrund ihrer Ethnie nicht den gängigen Schönheitsidealen entspricht und wohl kaum Chancen haben wird, Prom Queen zu werden.

An diesem Punkt wird Joan von dem Unternehmen Ethnos kontaktiert, das sich auf plastische Chirurgie zum Zweck der ethnischen Angleichung spezialisiert hat. Die Argumente von Ethnos-Gründer Dr. Willie Summer (R. Keith Harris) überzeugen Joan, sich der Prozedur – ohne Wissen ihrer Eltern und ihrer besten Freundin Brindha (Maitreyi Ramakrishnan) – zu unterziehen. Sie erwacht nach der Operation als kaum wiedererkennbare, weiße Version ihrer selbst (gespielt von Mckenna Grace) und rückt ihrem Traum näher, Prom Queen zu werden. Wären da nicht die furchterregenden Nebenwirkungen…

"Slanted": High-School-Comedy mit Body Horror-Twist

Hinter „Slanted“ steckt die Drehbuchautorin und Regisseurin Amy Wang, die zuletzt als Autorin an der Comedy-Serie „The Brothers Sun“ mitgewirkt hat. In der Prämisse von „Slanted“ lassen sich unschwer Parallelen zu Teenie-Komödien wie „Girls Cluberkennen, die es auf die Popularitäts-Hackordnung an High Schools absehen. Zugleich lässt „Slanted“ an brutale Body-Horror-Filme über den Schönheitswahn wie Coralie Fargeats vielgerühmten „The Substance“ oder Emilie BlichfeldtsThe Ugly Stepsister“ denken.

Ob diese Mischung in „Slanted“ stimmig aufgeht, bleibt abzuwarten. Nach seiner Premiere auf dem Filmfestival „South by Southwest“ 2025 erhielt Wangs Film einige positive Kritiken, die aber etwas fehlende Originalität und Tiefe in Bezug auf den thematisierten Assimilationsdruck bemängelten. „Wang hält auf dem Weg zu einem zwar ziemlich vorhersehbaren, aber keineswegs banalen Ende einige clevere Überraschungen bereit“, befand etwa Peter Debruge in seiner Rezension für das Branchenblatt Variety.

Ähnlich wohlwollend, aber auch kritisch besprach Lovia Gyarkye für The Hollywood Reporter „Slanted“: „Der Film hat ähnliche Schwierigkeiten wie viele zeitgenössische Satiren, die sich über etwas lustig machen und es zugleich emotionalisieren wollen. Auch wenn „Slanted“ auf der Ebene der Satire nicht immer überzeugt, ist Wang eine selbstbewusste Regisseurin.“

Wann „Slanted“, der am 13. März 2026 in den US-Kinos gestartet ist, hierzulande zu sehen sein wird, steht noch nicht fest. Dafür hat aber folgender, schon jetzt gehypter Horrorfilm ein Startdatum:

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