Vergangenes Wochenende war es wieder so weit: In der Nacht vom 15. auf den 16. März 2026 wurden zum 98. Mal die Academy Awards verliehen und als großer Sieger ging „One Battle After Another“ daraus hervor – mit insgesamt sechs Oscars, von denen drei direkt an Regisseur Paul Thomas Anderson gingen. Damit wurde eine Ikone des Indie-Kinos verdient ausgezeichnet und quasi über Nacht zu einem hochdekorierten Filmemacher – ganz ähnlich wie zuvor schon Sean Baker, der 2025 vier Oscars für „Anora“ gewann, und Daniel Kwan und Daniel Scheinert, die 2023 für „Everything Everywhere All At Once“ drei Goldjungen mit nach Hause nehmen durften. Insgesamt wurde „EEAAO“ sogar mit sieben Oscars prämiert.
Fast genau vier Jahre, nachdem „Everything Everywhere All At Once“ hierzulande in die Kinos kam, gibt es nun endlich ein paar Informationen zum mit Spannung erwarteten nächsten Film des als The Daniels bekannten Regie-Duos. Daniel Kwan war nämlich mit der von ihm produzierten KI-Doku „The AI Doc: Or How I Became An Apocaloptimist“ auf dem renommierten SXSW-Filmfestival und erklärte dort gegenüber dem Filmmagazin Collider, dass der Film in den Startlöchern stehe:
„Wir stehen kurz davor, in diesem Sommer mit den Dreharbeiten zu beginnen, und der Film kommt, wenn alles nach Plan läuft, im nächsten November heraus“. Für Deutschland hat Verleih Universal einen Starttermin am 18. November 2027 reserviert.
Darüber hinaus sprach Kwan noch ein wenig über den Arbeitsprozess beim Film: „Wir versuchen das zu tun, das wir schon immer getan haben, nämlich sehr genau hinhören, was in der Welt passiert, und versuchen das zu internalisieren. Und daraus dann etwas wirklich Spaßiges und Unterhaltsames zu machen, das diese Geschichte wieder in die Welt reflektiert.
Einer der Gründe, warum es so lange dauert, ist, dass das, was wir von der Welt hören, sehr komplex und nuanciert ist. Es ist so paradox. […] Manche Bäume wachsen sehr schnell in ein paar Jahren, manche brauchen eine sehr lange Zeit und manchmal braucht auch unsere Arbeit ein bisschen länger.“
Es wird wieder eine Sci-Fi-Action-Komödie!
Und er hatte ein paar Informationen dazu parat, was für eine Art von Film uns hier erwartet: „Es wird eine spaßige Sci-Fi-Action-Komödie mit einem großen Herz. Sehr existenziell. Alles, was man sich von einem unserer Filme erhoffen würde. Aber weil die Welt immer komplexer wird, glaube ich das es meine Aufgabe als Geschichtenerzähler ist, der Welt auf Augenhöhe zu begegnen.“
Allerdings kann das bei den Daniels wohl so ziemlich alles heißen, schließlich trugen ihre bisherigen Werke „Swiss Army Man“ und „Everything Everywhere All At Once“ zwar eine eindeutig erkennbare Handschrift, waren aber auch sehr, sehr unterschiedliche Filme.
Auch die „Fast & Furious“-Reihe soll bald weitergehen, bei Teil 11 gibt es allerdings schon seit einer Weile immer wieder Probleme. Nun soll es ein neuer Drehbuchautor richten:
"Fast & Furious 11" bekommt bereits den fünften (!) Drehbuchautor – weil Vin Diesel "das besondere Gewicht des Finales" spürt