Abgefahrener Trailer zum Geisterhorror "Mag Mag" – schon in wenigen Tagen in deutschen Kinos!
Oliver Kube
Oliver Kube
-Freier Autor & Kritiker
Oliver Kubes Opa schmuggelte ihn als Achtjährigen ins Programmkino zu "Das Pendel des Todes". Geschadet zu haben, scheint es nicht – er erschreckt sich weiterhin gern.

Habt ihr Lust auf brandneuen J-Horror? Dann könnt ihr euch bald den in ausgewählten deutschen Kinos gezeigten „Mag Mag“ ansehen. Wann und wo der ein wenig an „Der Fluch - The Grudge“ erinnernde Schocker läuft, erfahrt ihr nach dem Trailer:

Wenn man mal darüber nachdenkt, ist der Weg von der Comedy zum Horror – speziell im Sujet der bewegten Bilder – gar nicht so weit. Einer der Hauptfaktoren für das Gelingen eines Werkes beider Genres ist das richtige Timing – egal, ob es sich nun um die erschreckende Effektivität eines Jump-Scares oder um das Anbringen der Pointe eines Gags handelt. Vielleicht sind deshalb Leute wie die eigentlich aus dem lustigen Fach stammenden Jordan Peele („Get Out“) oder Zach Cregger („Weapons - Die Stunde des Verschwindens“) auch in der Gruselwelt so erfolgreich?

Die japanische Komikerin Yuriyan Retriever versucht nun einen ähnlichen Wechsel der Genres, indem sie ihr Regiedebüt in Form des Geister-Schockers „Mag Mag“ vorlegt. Martial-Arts-Fans haben Retriever als Schauspielerin vielleicht in dem hochgelobten Action-Epos „11 Rebels“ gesehen, während Netflix-Abonnent*innen sie aus der Titelrolle der Serie „The Queen Of Villains“ kennen könnten.

Ihr Film wird bereits seit Sommer 2025 mit erstaunlichem Erfolg bei großen Genre-Festivals in Asien, Nord- und Südamerika sowie in Europa aufgeführt. Im April ist „Mag Mag“ nun in sieben Städten als Teil des Programms der Fantasy Filmfest Nights 2026 erstmals in Deutschland zu erleben. Das sind die Daten und Orte des diesjährigen Geschehens:

  • 16. - 19. April: Berlin (Zoo Palast), Hamburg (Savoy), Köln (Residenz), Nürnberg (Cinecitta’)
  • 23. – 26. April: Frankfurt (Harmonie), München (City Kinos), Stuttgart (Metropol)
Mag Mag
Mag Mag
1 Std. 52 Min.
Von Yuriyan Retriever
Mit Sara Minami, Aoi Yamada, Mai Fukagawa

In den Hauptrollen erwarten euch Minami Sara aus „From Me To You: Kimi Ni Todoke“, Yamada Aoi („Perfect Days“), Maeda Oshirō („I Wish“), Fukogawa Mai („The Parades“), Takaishi Akari („Baby Assassins 1-3“) und Saitoh Takumi aus dem kultigen Superhelden-Kracher „Shin Ultraman“.

Darum geht es in "Mag Mag"

Sanae (Minami Sara) ist heimlich in Hiroshi (Maeda Oshirō) verliebt, aber zu schüchtern, sich ihm zu offenbaren. Als er dann auf bizarre Weise getötet wird, fasst sie den Entschluss, Vergeltung zu üben. Getrieben von ihrer Wut und der Trauer um den Verlust des jungen Mannes begibt sie sich auf die Suche nach dem oder der Verantwortlichen.

Im Verlauf ihrer Nachforschungen stößt Sanae allerdings auf Hinweise, dass ein übernatürliches Wesen am Tod ihres Schwarms schuld sein könnte. Sie findet heraus, dass dieses Mag Mag heißt und der Geist von Yurika (Mizushima Marina) sein muss. Das Schulmädchen wurde vor Jahren von einem Jungen recht grausam zurückgewiesen und übt nun Rache am männlichen Geschlecht …

Wenn ihr „Mag Mag“ und andere wichtige Neustarts aller Genres – egal ob auf großer Leinwand, im Streaming oder fürs Heimkino – auf keinen Fall verpassen wollt, abonniert doch einfach unseren kostenlosen Newsletter, der jeden Donnerstag erscheint.

Einen anderen, ebenfalls bei den Fantasy Filmfest Nights 2026 zu sehenden Streifen stellen wir euch samt Trailer im folgenden Artikel näher vor:

Bizarrer Sci-Fi- & Bodyhorror im Trailer zum gefeierten Mystery-Schocker "Veins" – schon bald im Kino!

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