"Ich habe noch nie einen furchteinflößenderen Film gesehen": Horror-Sensation feiert 4K-Premiere im Heimkino
Sidney Schering
Sidney Schering
-Freier Autor und Kritiker
Er findet Streaming zwar praktisch, eine echte Sammlung kann es für ihn aber nicht ersetzen: Was im eigenen Regal steht, ist sicher vor Internet-Blackouts, auslaufenden Lizenzverträgen und nachträglichen Schnitten.

Es ist einer der umjubeltsten Horror-Filme der vergangenen 20 Jahre: „Der Babadook“ brachte selbst „Der Exorzist“-Regisseur William Friedkin ins Schlottern. Bald erscheint er erstmals im deutschen Heimkino in 4K!

Ein denkwürdig gestaltetes Monstrum, markerschütternde Performances und eine unter die Haut gehende, schaurig-doppelbödige Geschichte: „Der Babadook“ war einer der am lautesten gefeierten Horrorfilme des Jahres 2014 – und biss sich daraufhin im filmkulturellen Zeitgeist fest.

Denn die Regiearbeit der australischen Filmemacherin Jennifer Kent lässt sich ebenso gut als wirkungsvoll inszenierter Schocker betrachten wie als nervenaufreibende Metapher über Trauer, Trauma und einen Teufelskreis aus Depression, Verdrängung und emotionalen Rückschlägen. Wohl auch deshalb können sich so viele Horror-Fans, die bloß auf den schnellen Schrecken aus sind, und Horror-Fans, die mehr Substanz suchen, auf ihn einigen.

Und bald können sie ihn in den eigenen vier Wänden in völlig neuer Bild- und Ton-Qualität bestaunen. Denn am 21. Mai 2026 erscheint „Der Babadook“ erstmals im deutschen Heimkino in 4K!

Seine deutsche 4K-Premiere feiert „Der Babadook“ in Form einer Limited Collectors Mediabook Edition mit einem 24-seitigen Booklet. Zudem liegt der Film auf Blu-ray bei und es gibt mehrere Extras, darunter Making Ofs und Interviews.

Gut zu wissen: Es besteht auch die Möglichkeit, das 4K-Mediabook direkt bei Capelight* zu ordern, dem verantwortlichen Heimkino-Label. So unterstützt ihr den Herausgeber direkt und sendet ihm ein stärkeres Zeichen, mit derartigen Veröffentlichungen weiter zu machen.

Darum geht es in "Der Babadook"

Seit dem Unfalltod ihres Mannes führt die junge Krankenschwester Amelia (Essie Davis) mit ihrem launenhaften Sohn Samuel (Noah Wiseman) ein zurückgezogenes, tristes Dasein. Als sie dem Jungen eines Abends aus einem wunderlichen Kinderbuch mit dem Titel „Mister Babadook“ vorliest, behauptet Samuel, das Monster bereits aus seinen Träumen zu kennen.

Zunächst hält Amelia die Aussagen ihres Jungen für Unfug und tut seine steigende Angst als grundlos ab. Doch die Gutenachtgeschichte entfaltet einen starken und verstörenden Sog, sodass sich Amelia in ihrem Alltag mit zahlreichen, unerklärlichen Phänomenen konfrontiert sieht. In denen spielt der Babadook stets eine unheilvolle Rolle, bis er die Leben von Mutter und Sohn beherrscht. Klar ist: Er lässt sich nicht mehr vertreiben. Denn so steht es geschrieben. Aber was nun?!

Von einem Regie-Virtuosen geadelt

2014 rührte „Der Exorzist“-Regisseur William Friedkin via Social Media kräftig die Werbetrommel für „Der Babadook“. Auf der damals noch Twitter genannten Kurznachrichtenplattform X verglich er den australischen Horror-Hit mit solchen Genre-Meilensteinen wie „Psycho“, „Alien“ und „Die Teuflischen“ (via The Guardian). Weiter holte er zu einem Superlativ aus: „Ich habe noch nie einen furchteinflößenderen Film gesehen als 'Der Babadook'. Er wird euch solch eine Heidenangst einjagen wie mir!“

Von der niedrigen Kopienzahl frustriert, mit der „Der Babadook“ in die US-Kinos entlassen wurde, bot Friedkin sogar an, selbst eine Kinovorführung zu organisieren, bei der er als Gastgeber fungiert, um dem Film mehr Aufmerksamkeit zu ermöglichen! Übrigens: Vor wenigen Monaten feierte auch ein oft übersehener, rauer Friedkin-Thriller seine deutsche 4K-Premiere – und zwar ebenfalls bei Capelight. Mehr dazu erfahrt ihr im folgenden Artikel:

Dieser 40 Jahre alte Reißer hat eine der besten Verfolgungsjagden der Kinogeschichte: Schockierender Polizei-Thriller erscheint erstmals in 4K

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