In einer alternativen Gegenwart sind nicht mehr technologische Fortschritte der Schlüssel zur Macht, sondern genetische Veränderung. Wer es sich leisten kann, setzt Kinder in die Welt, die bereits im Mutterleib „optimiert“ wurden – die sogenannten „Genetics“. Aus diesen Kindern wächst eine Elite heran, die nichts als Verachtung für Normalgeborene übrig hat, die „Specials“. Das ist die Prämisse des dystopischen Sci-Fi-Actioners „Project Darwin“, der im Original den Titel „Altered“ trägt und von „Iron Sky“-Regisseur Timo Vuorensola inszeniert wurde.
Ab sofort könnt ihr „Project Darwin“ im Streaming-Abo von Amazon Prime Video schauen und „Harry Potter“-Star Tom Felton dabei zusehen, wie er einen Krieg gegen die herrschende Klasse anzettelt:
Denn Draco-Malfoy-Darsteller Tom Felton spielt in „Project Darwin“ einen jener Menschen, die ohne Genmanipulation entstanden sind. Körperlich den „Genetics“ unterlegen, hat Leon jedoch einen brillanten Verstand und technisches Geschick, das ihn als Ingenieur Erstaunliches leisten lässt. Das kommt ihm zugute, als er eine Verschwörung aufdeckt und nicht mehr länger bereit ist, unter dem Joch der Elite zu leben. Er bastelt sich einen revolutionären Kampfanzug und zettelt u.a. zusammen mit Teenagerin Chloe (Elizaveta Bugulova) eine Rebellion an…
Lohnt sich "Project Darwin" mit Tom Felton?
Der Vorteil, wenn Filme in Streaming-Abos kommen: Man kann einfach mal unverbindlich reinschauen und muss sich nicht ärgern, zusätzliches Geld etwa für eine DVD oder ein kostenpflichtiges Video-on-Demand ausgegeben zu haben, wenn einem das Gesehene nicht gefällt. Und das könnte einem bei „Project Darwin“ passieren, wenn man sich die internationalen Kritiken zum Sci-Fi-Actioner von 2025 anschaut: Bei der Kritiken-Sammelseite Rotten Tomatoes kommt „Project Darwin“ auf einen geradezu unterirdischen Score von nur 10 Prozent positiver Reviews.
Und auch das Publikum zeigt sich laut Rotten Tomatoes kaum gnädiger: Hier fallen bei den eingereichten Bewertungen nur 18 Prozent der Stimmen positiv aus. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei der IMDb: Mit 3,6 von 10 möglichen Punkten in der durchschnittlichen User-Wertung wird der dystopische Klassenkampf hart abgestraft. Kein gutes Haar wird nicht nur an der generischen Action und dem einfallslosen Drehbuch, sondern auch an den Schauspieler*innen gelassen – hier dürften höchstens Hardcore-Fans von Tom Felton auf ihre Kosten kommen.
Aber vielleicht ist es genau das, was manche zum Abschalten vom Alltag brauchen: einen anspruchslosen B-Movie-Streifen, von dem man sich einfach berieseln lassen kann und der mit wahrscheinlich eher ungewollter Komik auch mal zum Schmunzeln einlädt. Denn wie immer gilt: Ob ein Film einen unterhält oder nicht, und auch welche Weise er das tut, darüber sollte sich jede und jeder selbst ein Urteil bilden. Doch eine Empfehlung für „Project Darwin“ können wir angesichts des einhelligen Kritiker-Echos leider nicht aussprechen.
Eine Science-Fiction-Serie, die im Gegensatz dazu Top-Wertungen erhalten hat, aber viel zu wenig beachtet wird, stellen wir euch in diesem Artikel vor:
100 Prozent bei Rotten Tomatoes: Diese Sci-Fi-Serie mit einem Oscar-Star bekommt perfekte Bewertungen – trotzdem ist sie völlig unbekannt!FILMSTARTS bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Abonniere FILMSTARTS hier bei Google Discover um auch unsere Kritiken, Interviews, Streaming- und TV-Tipps sowie die besten und interessantesten Geschichten über deine Lieblingsfilme und -serien nicht zu verpassen.
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