Die Zeiten, in denen Comic-Verfilmungen zwangsläufig Laufzeiten von (weit) über zweieinhalb Stunden hatten, scheinen endgültig vorbei zu sein. So lag „Thunderbolts*“ nur knapp darüber, „Fantastic Four: First Steps“ knapp darunter. Auch „Superman“ von James Gunn kam auf 130 Minuten – was im Vergleich zu Filmen wie „Avengers: Endgame“ (181 Minuten), „Watchmen“ (162 Minuten) oder „The Dark Knight Rises“ (165 Minuten) beinahe schon als angenehm kompakt durchgeht.
Dieser Trend setzt sich nun offenbar auch mit „Supergirl“ fort, dem zweiten Kino-Abenteuer des neu aufgestellten DCU unter der Führung von Co-CEO James Gunn. Bis der Film hierzulande auf der großen Leinwand zu sehen ist, dauert es allerdings noch eine Weile: Der Kinostart ist für den 25. Juni 2026 vorgesehen. Der Regisseur hat nun jedoch bereits verraten, auf welche Laufzeit sich das Publikum einstellen darf.
Keine zwei Stunden!
In einem Interview mit Collider bestätigte Regisseur Craig Gillespie („I, Tonya“) die Laufzeit von „Supergirl“ und erklärte: „Mit Abspann fast 1 Stunde 50 Minuten“.
Damit ist „Supergirl“ rund 20 Minuten kürzer als „Superman“ – eine Nachricht, die Comic-Fans durchaus freuen dürfte. Angesichts der zahlreichen Handlungsstränge, die der Film abdecken muss, hätten wohl nur die wenigsten Comic-Liebhaber*innen damit gerechnet, dass „Supergirl“ die 120-Minuten-Marke deutlich überschreitet. Es wird also keine Überlänge geben! Hinzu kommt, dass hier eine Figur im Mittelpunkt steht, mit der sich ein breites Publikum erst noch vertraut machen muss. Entsprechend hoch sind die Erwartungen und der Druck, die sowohl auf „Supergirl“ als auch auf dem gesamten DC-Universum lasten.
Die von Milly Alcock („House Of The Dragon“) verkörperte Superheldin wird in „Supergirl“ alle Hände voll zu tun haben, um ihre Rechnung mit dem Bösewicht Kream Of The Yellow Hills (Matthias Schoenaerts) zu begleichen. Schließlich hat dieser bei einem früheren Aufeinandertreffen Krypto vergiftet – und trägt zugleich das einzige Gegenmittel bei sich.
Wie außerdem bereits bestätigt wurde, sollen in dem Film Krypton, der Heimatplanet von Superman und Supergirl, sowie die kryptonische Stadt Argo näher erkundet werden. Neben Supergirl wird auch Superman (David Corenswet) persönlich auftreten. Darüber hinaus feiert mit Jason Momoas Lobo eine weitere Figur ihren Einstand, die für die Zukunft des DCU von großer Bedeutung sein dürfte.
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Was kommt nach "Superman"? DC-Plan für die nächsten Jahre enthüllt – inklusive "Superman 2" und "Justice League"! [UPDATE]FILMSTARTS bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Abonniere FILMSTARTS hier bei Google Discover, um auch unsere Kritiken, Interviews, Streaming- und TV-Tipps sowie die besten und interessantesten Geschichten über deine Lieblingsfilme und -serien nicht zu verpassen.