"Mein Vater ist ein XXX-Star und ich muss ihn dabei filmen": Emotional harter Trailer zu "Truly Naked" – bald im Kino!
Oliver Kube
Oliver Kube
-Freier Autor & Kritiker
Oliver Kube ist seit den 1990ern als Journalist/Kritiker in Sachen Film, TV, Musik, Literatur & Technik tätig. Für FILMSTARTS schreibt er seit 2018.

„Truly Naked“ ist ein etwas anderes Coming-of-age-Drama. Es geht nämlich um einen Teenager, dessen Vater im heimischen Wohnzimmer Sexfilme macht, bei denen der Junge die Kamera bedienen muss. Hier ist der Trailer:

Bevor hier jetzt irgendwelche Bedenken aufkommen: „Truly Naked“ ist trotz der oben genannten Prämisse kein billiges Schmuddelfilmchen. Vielmehr handelt es sich um ein ernstzunehmendes Drama von und mit ebensolchen Künstler*innen um die in New York City geborene, aber in Amsterdam aufgewachsene Muriel d'Ansembourg. Die für ihre Kurzfilme mehrfach preisgekrönte Regisseurin und Drehbuchautorin gibt mit dem FSK-16-Titel ihr abendfüllendes Debüt.

„Truly Naked“ feierte seine Weltpremiere im Rahmen der diesjährigen Berlinale. Nach jeweils landesweiten Leinwandstarts in Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien im April wird „Truly Naked“ am 11. Juni 2026 in den deutschen Kinos anlaufen.

Truly Naked
Truly Naked
Von Muriel d'Ansembourg
Mit Caolán O'Gorman, Andrew Howard, Alessa Savage
Starttermin 11. Juni 2026

In der Hauptrolle erwartet euch Newcomer Caolán O'Gorman aus Nordirland. Weitere wichtige Parts werden von Andrew Howard („Tenet“), Alessa Savage („Meine Schwester ist eine Schlampe“), Lyndsey Marshal („Criminal Record“), Juliet Aubrey („Professor T.“), Kate Kennedy aus „Drachenzähmen leicht gemacht“ und der ebenfalls erstmals in einem Film zu sehenden Safiya Benaddi verkörpert.

Wir haben den Film während der Berlinale bereits gesehen und können ihn definitiv empfehlen, wie ihr in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik von Chefredakteur Christoph Petersen genauer nachlesen könnt.

"Truly Naked": Das ist die Story

Alec (Caolán O'Gorman) ist ein ruhiger, schüchterner Teenager, der sexuelle Intimität bislang ausschließlich aus der Perspektive hinter der Kamera kennt. Denn Alec muss für seinen Vater, den langsam in die Jahre kommenden Pornostar Dylan (Andrew Howard), und dessen private Produktionsfirma täglich Pornodarstellerinnen wie Lizzie (Alessa Savage) filmen. Auch wenn sie meist mit seinem Vater performt, fühlt sich die Frau für ihn mittlerweile fast wie eine große Schwester an.

Als Dylan dann jedoch in finanzielle Schwierigkeiten gerät, müssen die zwei von London in ein kleines Küstenstädtchen umziehen. Hier versucht Alec, Anschluss an Gleichaltrige zu finden – wobei er diesen nicht unbedingt etwas vom Familiengeschäft erzählen möchte. So lernt er Nina (Safiya Benaddi) kennen, die seinen Blick auf die Welt durch eine bisher ungekannte weibliche Perspektive grundlegend verändert. Alec lernt, Gefühle und Verletzlichkeit zuzulassen, und erfährt endlich, was wahre emotionale Nähe bedeutet.

Wenn ihr „Truly Naked“ und andere wichtige Neustarts aller Genres – egal ob auf großer Leinwand, im Streaming oder fürs Heimkino – auf keinen Fall verpassen wollt, abonniert doch einfach unseren kostenlosen Newsletter, der jeden Donnerstag erscheint.

Einen anderen ebenfalls bald auf Leinwände in ganz Deutschland kommenden Berlinale-Film stellen wir euch samt Trailer im folgenden Artikel vor:

Das Eindringen der Vergangenheit in die Gegenwart: Trailer zum Berlinale-Erfolg "Mit leiser Stimme"

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