Heute im TV: Dieses Fantasy-Epos bescherte Liam Neeson einen der peinlichsten Momente seiner Karriere
Annemarie Havran
Annemarie Havran
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High Fantasy, Dark Fantasy, Science Fantasy und mehr: Annemarie ist als Fantasy-Expertin immer dann zur Stelle, wenn es um „Herr der Ringe“, „Narnia“, „Pans Labyrinth“, die Artus-Sage & Co. geht.

Eigentlich ist alles da, was ein Fantasy-Blockbuster braucht: Action, Bildgewalt, Monster und Stars wie Sam Worthington aus den „Avatar“-Filmen, Ralph Fiennes, Liam Neeson und Rosamund Pike. Aber so richtig zünden will die Mischung trotzdem nicht.

Schon „Kampf der Titanen“ war kein intellektuelles Meisterwerk, erwies sich aber immerhin als zünftiges Popcorn-Kino. Die Fortsetzung „Zorn der Titanen“ dagegen war schon nur noch halb so spaßig, obwohl sie auf dem Papier die gleichen Zutaten mitbringt wie der erste Teil. Zu diesen Zutaten gehört auch Liam Neeson, der sich bekanntermaßen für Steven Spielbergs Meisterwerk „Schindlers Liste“ einen Oscar in den Schrank stellen konnte – eine der größten Ehren in Hollywood. Für „Kampf der Titanen“ hingegen hätte Neeson beinahe eine große Schmach erlitten.

„Zorn der Titanen“ läuft am Donnerstag, den 14. Mai 2026 um 22.35 Uhr auf VOX, eine Wiederholung gibt es am Samstag, den 16. Mai um 22.05 Uhr. Der Film wird außerdem auch noch am 26. Mai um 20.15 Uhr auf NITRO gezeigt. Wer lieber streamt, wird zum Beispiel im Abo von HBO Max fündig – der Streamingdienst ist übrigens auch als kostenpflichtiger Channel bei Amazon Prime Video verfügbar.

Liam Neeson spielt in dem Action-Kracher Zeus, eine Rolle, die er auch schon im ersten Teil eingenommen hatte. Bei seinem zweiten Auftritt als Göttervater wurde jedoch ein hartes Urteil über die Schauspielleistung des Hollywood-Stars gefällt: Liam Neeson wurde in der Kategorie Schlechtester Nebendarsteller für die Goldene Himbeere nominiert, quasi den Anti-Oscar.

"Zorn der Titanen" war aber nicht Neesons einziger Schmach-Film...

Was die Geschichte besonders peinlich macht und für Liam Neeson wohl einen der unangenehmsten Momente seiner sonst sehr erfolgreichen Karriere bedeutet haben dürfte: Neeson wurde in dem Jahr nämlich für gleich ZWEI seiner Filme für den „Razzie Award“ nominiert! Nicht nur seine Darbietung in „Zorn der Titanen“ schien den Veranstaltern der Razzies grottig genug, um Neeson für den Schmähpreis zu nominieren, auch sein Auftritt in Peter Bergs Sci-Fi-Actioner „Battleship“ wurde als Grund für die Nominierung angeführt.

Noch schlimmer hätte es eigentlich nur werden können, hätte Neeson den Preis für sein Actiongurken-Doppel dann tatsächlich auch gewonnen. Diese „Ehre“ wurde dann jedoch Taylor Lautner für „Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht, Teil 2“ zuteil. Für die Himbeere wurde Neeson danach nie wieder nominiert – es bleibt also bei diesem peinlichen Ausrutscher. Den man, je nachdem wie man so drauf ist, aber durchaus auch mit Humor nehmen kann. Sandra Bullock zum Beispiel tauchte sogar bei der Preisverleihung auf, um ihre Himbeere für „Verrückt nach Steve“ persönlich entgegenzunehmen.

"Kampf der Titanen 3" wurde auf Eis gelegt

Ob Liam Neeson in „Zorn der Titanen“ nun wirklich so schlecht spielt oder ob es einfach nur ein schlechter Film ist, davon könnt ihr euch wie gesagt heute selbst ein Bild im Fernsehen machen. Vergaben wir für „Kampf der Titanen“ noch 3,5 von 5 möglichen Sternen in der FILMSTARTS-Kritik, waren es beim Sequel „Zorn der Titanen – Kampf der Titanen 2“ nur noch 2 Sterne.

Und auch das Einspielergebnis fiel bei der Fortsetzung deutlich geringer aus, was wohl mit ein Grund sein dürfte, warum der eigentlich geplante „Kampf der Titanen 3“ dann doch nicht gemacht wurde.

Ihr wollt wissen, was Liam Neesons bester Film seit Jahren ist? Dann lest einfach in den folgenden Artikel rein:

Spätestens jetzt unbedingt nachholen: Liam Neesons bester Film seit Jahren ist ein absolutes Fest – nicht nur für Action-Fans!

Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits zuvor auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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