Mit Gerard Butler, Gal Gadot, Jason Momoa und weiteren Superstars: Erster Trailer zu Netflix' "In The Hand Of Dante"
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

Die Starriege, mit der „In The Hand Of Dante“ auffährt, schreit eigentlich nach großer Leinwand. Doch die absurd hochkarätig Mischung aus Gangster- und Historienfilm erscheint nächsten Monat direkt bei Netflix. Den ersten Trailer gibt’s hier:

Wenn es um die Filme der letzten Jahre mit der wohl prominentesten Besetzung geht, führt kaum ein Weg an „In The Hand Of Dante“ vorbei. Regisseur Julian Schnabel („Schmetterling und Taucherglocke“) hat dafür eine beeindruckende Riege an Stars vor der Kamera versammelt: Oscar Isaac („The Card Counter“), Gerard Butler („Plane“), Jason Momoa („Minecraft“), Gal Gadot („Schneewittchen und die sieben Zwerge“), Al Pacino („Scarface“) – und sogar Regie-Legende Martin Scorsese („Departed“) übernimmt eine Rolle.

Allein dieses Ensemble dürfte bereits genug Aufmerksamkeit erzeugen. Umso erfreulicher, dass ihr nicht mehr lange warten müsst, bis „In The Hand Of Dante“ hierzulande erscheint. Allerdings erscheint die Mischung aus in Schwarz-Weiß gehaltenem Gangsterfilm und opulent ausgestattetem, in Farbe gedrehtem Historienepos nicht im Kino, sondern am 24. Juni direkt bei Netflix. Ein erster Trailer wurde inzwischen ebenfalls veröffentlicht.

Darum geht’s in "In The Hand Of Dante"

Julian Schnabel erzählt seinen Film auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen: Im New York des Jahres 2001, kurz vor den Terroranschlägen auf das World Trade Center, steht der Schriftsteller Nick Tosches (Oscar Isaac) im Mittelpunkt. Gemeinsam mit einem Auftragskiller (Gerard Butler) soll er ein Manuskript beschaffen, bei dem es sich möglicherweise um die Originalhandschrift von Dantes „Göttlicher Komödie“ handelt. Als sich die Hinweise verdichten, wird Nick von den Männern des Unterweltbosses Joe Black (John Malkovich) bis nach Sizilien verfolgt.

Parallel dazu begleitet der Film den Dichter Dante Alighieri (ebenfalls gespielt von Isaac) im 14. Jahrhundert, der sich mitten in einer kreativen Krise befindet und Gespräche mit seinem Mentor Isaiah (Martin Scorsese) führt. Zugleich gerät Dante zunehmend unter politischen Druck durch Papst Bonifatius (Gerard Butler), der letztlich auch für dessen Exil verantwortlich gemacht wird.

Eine Unfassbarkeit von Film!

Das alles klingt zunächst durchaus vielversprechend. Tatsächlich ist „In The Hand Of Dante“ jedoch vor allem ein ziemlich unfassbarer Film geworden – allerdings nicht im positiven Sinne, meint FILMSTARTS-Autor Michael Bendix. In seiner offiziellen Kritik vergab er lediglich einen Stern. Sein Fazit:

„Julian Schnabel verknüpft mit In ‚The Hand Of Dante‘ didaktisch-sakrales Historienkino und Möchtegern-Tarantino – und beweist, dass es nicht unbedingt eine Qualität sein muss, nach dem Ende des Films noch nicht so recht einordnen zu können, was man da eigentlich gesehen hat.“

Falls ihr wissen wollt, was euch ansonsten noch für Neuheiten im Juni bei Netflix erwarten, müsst ihr den nachfolgenden Artikel lesen:

Neu auf Netflix im Juni 2026: Die beste Fantasy-Trilogie aller Zeiten, eine der lustigsten Serien überhaupt & noch viel mehr

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