Als 2023 „Wochenendrebellen“ erstmals in den deutschen Kinos lief, ahnte wohl niemand, wie erfolgreich der Film werden würde. Er spielte nicht nur an den Kinokassen ordentlich Geld ein, sondern gewann auch einige Filmpreise. Heute Abend zeigt die ARD das hochkarätige Drama.
"Wochenendrebellen": Jason ist auf der Suche nach seinem Lieblingsverein
Bei „Wochenendrebellen“ steht der zehnjährige, autistische Jason (Cecilio Andresen) im Vordergrund, der von seiner Familie im nordrhein-westfälischen Haan unterstützt wird. Nachdem sich die Konflikte auch in der Schule zuspitzen, macht sein Opa den Vorschlag, in einen Fußballverein einzutreten, damit er mehr soziale Kontakte knüpfen kann.
Jason hat eigentlich kein großes Interesse an Sport, ist aber gewillt, seinen Fußballverein zu finden. Doch er hat eine knallharte Bedingung: Er will alle 56 Vereine in den ersten drei Ligen live im Stadion sehen, bevor er sich seinen Verein aussucht. So begeben sich Jason und sein Vater Mirco (Florian David Fitz) auf eine turbulente Reise.
Die wahre Geschichte hinter "Wochenendrebellen": Jason und Mirco gab es wirklich
Tatsächlich basiert die Geschichte von „Wochenendrebellen“ auf wahren Begebenheiten, denn Jason gibt es wirklich. 2011 begann er mit seinem Vater die Reise durch diverse Stadien. Seine Erfahrungen hielt er im Blog „Der Wochenendrebell – Groundhopping mit Asperger“ fest und betrieb mit seinem Vater zudem einen Podcast. 2017 erschien das zugehörige Buch, das unter anderem als Fußballbuch des Jahres nominiert wurde. Einige Jahre später schrieb Jason ein weiteres Buch über den Klimawandel.
Richard Kropf, Autor des späteren Films, ist rein zufällig auf das Buch gestoßen und hatte sofort die Vision eines spannenden Kinofilms vor Augen. Dabei waren Jason und Mirco eng in den Entstehungsprozess des Films eingebunden – vor allem die realistische Darstellung des Autismus war den realen Vorbildern wichtig. Weitere Hintergrundinfos erzählen Jason und Mirco von Juterczenka im FILMSTARTS-Podcast „Leinwandliebe“:
Wer wissen will, ob Jason wirklich alle Stadien in Deutschland besucht und schließlich seinen eigenen Fußballverein gefunden hat, sollte heute Abend um 20:15 Uhr die ARD einschalten.
Der erfolgreichste Krimi in Deutschland soll anscheinend von einer ZDF-Serie abgeschaut haben, wie ein „Wilsberg“-Star erklärt: