Etwas ganz Besonderes
Filmposter von  Etwas ganz Besonderes
9. Juli 2026 Im Kino | 1 Std. 56 Min. | Drama
Regie: Eva Trobisch
|
Drehbuch: Eva Trobisch
Besetzung: Frida Hornemann, Max Riemelt, Eva Löbau
Filmstarts
4,5
Vorführungen (121)

Inhaltsangabe

FSK ab 12 freigegeben

Mit der Frage nach ihrer Persönlichkeit wird die siebzehnjährige Lea (Frieda Hornemann) in einer Gesangs-Castingshow konfrontiert, bleibt jedoch ohne klare Antwort. Die Unsicherheit spiegelt sich auch in ihrem Alltag wider, denn die familieneigene Pension in einer thüringischen Kleinstadt steht kurz vor dem finanziellen Scheitern. Gleichzeitig belastet die Trennung ihrer Eltern Matze (Max Riemelt) und Rieke (Gina Henkel) ihre Suche nach Orientierung. Halt sucht Lea bei ihrer Tante Kati (Eva Löbau), die als Museumsleiterin scheinbar souverän durchs Leben geht. Doch die mit EU-Mitteln geförderte Sanierung ihres Museums sorgt in der strukturschwachen Region für Spannungen. Währenddessen ist Leas beste Freundin Bonny (Ida Fischer) ganz von ihren eigenen Gefühlen eingenommen, nachdem sie sich in Cousin Edgar (Florian Geißelmann) verliebt hat. Inmitten familiärer und persönlicher Umbrüche gerät Leas Weg zu sich selbst zunehmend unter Druck.

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Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

4,5
hervorragend
Etwas ganz Besonderes

Kanon und Kontrapunkt

Von Christoph Petersen
Das „Mikro“ aus „Mikroaggressionen“ kann man zumindest in der ersten Hälfte von „Etwas ganz Besonderes“ getrost streichen. Kaum ein Gespräch zwischen den Mitgliedern einer Thüringer (Patchwork-)Familie, bei der die Großeltern Christl (Rahel Ohm) und Friedrich (Peter René Lüdicke) eine kurz vor dem Bankrott stehende Bergpension betreiben, kommt ohne Breitseite aus. Zwischen den Generationen, Geschwistern, Geschlechtern – überall gibt es Zoff. Das ist zugleich schmerzhaft und schwarzhumorig. Als ich mich nach einem besonders harschen Spruch zu meinem Nebenmann in der Berlinale-Pressevorführung umdrehte, zuckte dieser nur mit den Achseln und meinte: „Is‘ halt so.“In ihrem dritten Spielfilm entwirft „Alles ist gut“-Regisseurin Eva Trobisch ein gleichermaßen komplexes wie ergebnisoffenes Konstrukt aus familiären Dynamiken, die konsequent überraschen, schockieren, belustigen, berühren oder sog

Trailer

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Samstag, 21. Februar 2026

Schauspielerinnen und Schauspieler

foto von Frida Hornemann
Rolle: Lea
foto von Max Riemelt
Rolle: Matze
foto von Eva Löbau
Rolle: Kati
foto von Rahel Ohm
Rolle: Christel

Bilder

Wissenswertes

Altersfreigabe der FSK

“Etwas ganz Besonderes" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.

A German director to watch

Mit „Etwas ganz Besonderes“ legt die deutsche Nachwuchsfilmemacherin Eva Trobisch ihren dritten Spielfilm vor. Trobisch, die u.a. auch in New York und London Film studierte, fand sich nach der Premiere ihres letzten Filmes „Ivo“ (2024) auf der Liste der „10 Directors to Watch“ des US-amerikanischen Entertainment-Magazins Variety wieder.

Von der Schulbank zur Berlinale

Für Hauptdarstellerin Frida Hornemann handelt es sich bei „Etwas ganz Besonderes“, um ihre allererste Schauspielrolle, die die Jungschauspielerin direkt zu den Internationalen Filmfestspielen in Berlin beförderte. Hornemann wurde rein zufällig von Regisseurin Eva Trobisch entdeckt, als sie noch Schülerin war.

Weitere Details

Produktionsland Deutschland
Verleiher Pandora Filmverleih
Produktionsjahr 2026
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes 3 Trivias
Budget -
Sprachen Deutsch
Produktions-Format -
Farb-Format Farbe
Tonformat -
Seitenverhältnis -
Visa-Nummer -

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