Nach ganzen zwölf Staffeln „The Big Bang Theory“ kann man sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass die kultigen Hauptfiguren Sheldon Cooper, Leonard Hofstadter, Raj Koothrappali und Howard Wolowitz von anderen Schauspielern als Jim Parsons, Johnny Galecki, Kunal Nayyar und Simon Helberg gespielt werden. Doch wie es beim Casting von Filmen und Serien nun mal so ist, wurden zuvor natürlich auch ein paar andere Darsteller für die ikonischen Parts in Betracht gezogen – und im Fall von Howard hätte Simon Helberg wohl tatsächlich fast nicht das Rennen gemacht.
Denn eigentlich war für die Figur jemand anderes vorgesehen, der „The Big Bang Theory“-Fans nur allzu gut bekannt ist: So wurde die Howard-Rolle ursprünglich eigens für Kevin Sussman geschrieben, nachdem dieser eigentlich für den Part von Leonard vorgesprochen hatte – der dann aber an Johnny Galecki ging. Dass Sussman Howard dann doch nicht spielte, lag schlicht und einfach daran, dass er noch bei Konkurrenz-Sender ABC für die Serie „Ugly Betty“ unter Vertrag stand, aus dem er so schnell nicht rauskam – und das obwohl er von jenem Zeitpunkt an gar nicht mehr in der Serie auftrat!
Sussman ging eine der „Big Bang Theory“-Hauptrollen somit leider durch die Lappen – doch da er bei den Machern so einen Stein im Brett hatte, wurde er für Staffel 2 doch noch als Comicladen-Besitzer Stuart an Bord geholt, dessen Rolle über die Jahre immer weiter ausgebaut wurde.
Kevin Sussman hat sein Howard-Casting vor Simon Helberg verheimlicht
Tatsächlich ist die Info über die fast zustande gekommene alternative Besetzung nicht ganz neu. „The Big Bang Theory“-Expertin Jessica Radloff hat dieses Geheimnis bereits 2022 in ihrem Buch „The Big Bang Theory: The Definitive, Inside Story Of The Epic Hit Series“* enthüllt.
Das Kuriose aber: Simon Helberg und Kevin Sussman haben über diesen Umstand – bis heute – nie gesprochen, obwohl sie über die Jahre am Set viel Zeit miteinander verbracht haben. So war es am Ende sogar Jessica Radloff, die Helberg im Rahmen ihrer Arbeit am besagten Buch darüber in Kenntnis gesetzt hat. Das verrieten die beiden nun in der neuesten Ausgabe des von Radloff moderierten offiziellen „Big Bang Theory“-Podcasts, in dem sich der Howard-Mime erstmals zu der Sache äußerte.
„Wir haben viel Zeit damit verbracht, in den Garderoben abzuhängen und über Schauspielerei zu quatschen“, erklärte Simon Helberg im besagten Podcast. „Wir haben quasi über alles Mögliche abgenerdet, auch über die Arbeit. Ich muss unbedingt mal mit ihm darüber reden. Mich interessiert seine Perspektive total und wie sich das angefühlt hat. Ich wusste nur, dass er für Leonard vorgesprochen hatte.“ Die entsprechende Passage im Gespräch könnt ihr euch hier anschauen:
Ob Helberg und Sussman eines Tages tatsächlich mal dazu kommen, über das Besetzungs-Wirrwarr um Howard zu sprechen und dann womöglich ans Licht kommt, warum sich der Stuart-Darsteller all die Jahre nicht dazu durchringen konnte, seinem Kollegen davon zu berichten, bleibt abzuwarten. Klar ist auf jeden Fall, dass es wohl für eine etwas andere Dynamik gesorgt hätte, wenn statt Simon Helberg Kevin Sussman in „The Big Bang Theory“ zu Howard geworden wäre, gerade dann auch bei seiner späteren Beziehung mit Bernadette (Melissa Rauch).
Am Ende bekommt Sussman jetzt übrigens doch noch die Chance, eine Serie aus dem „Big Bang Theory“-Universum als Hauptdarsteller anzuführen. So meldet er sich schon bald mit seinem eigenen Spin-off „Stuart Fails To Save The Universe“ zurück – das sich mit seinem Sci-Fi-Einschlag stark von der Mutterserie unterscheiden wird. Alle Infos dazu – mitsamt Trailer und Starttermin – gibt es im folgenden Artikel:
"The Big Bang Theory" auf den Spuren von Marvel: Der erste Trailer zum neuen Spin-off verspricht echtes Sci-Fi-AbenteuerUnsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.
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