Sheldon Cooper (Jim Parsons), Leonard Hofstadter (Johnny Galecki), Howard Wolowitz (Simon Helberg) und Dr. Rajesh „Raj“ Koothrappali (Kunal Nayyar), die vier Bewohner der im Zentrum von „The Big Bang Theory“ stehenden Wohngemeinschaft, sind nicht nur absolute Wissenschaftsgenies – sondern auch ausgemachte Popkultur-Nerds.
Vor allem ihr „Star Trek“-Fantum – gemeinsam besuchen sie sogar entsprechende Kongresse – zieht sich als Running Gag quer durch die 12 Staffeln der Kult-Sitcom (sehr zum Leidwesen von Jim Parsons, der zugegeben hat, in Wahrheit noch nie eine Folge der Sci-Fi-Kultserie gesehen zu haben). Angesichts des riesigen Erfolges von „The Big Bang Theory“ war es nur eine Frage der Zeit, bis sich einzelne Darsteller*innen der verschiedenen Filme und Serien aus dem „Star Trek“-Universum zu Cameo-Auftritten überreden lassen würden …
… und tatsächlich schauten schon bald Stars wie Wil Wheaton (spielte die unter Trekkies umstrittene Figur des Wesley Crusher in „Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert“), LeVar Burton (Lieutenant Commander Geordi La Forge) und sogar Leonard „Mr. Spock“ Nimoy in der Hit-Serie vorbei. Nur einer ließ ein bisschen länger auf sich warten: William Shatner, der zwischen 1966 und 1969 in der „Star Trek“-Originalserie sowie später in diversen Kinofilmen als Captain Kirk zu sehen war.
Erst in der 16. Folge der allerletzten Staffel („Die Prominenten-Peinlichkeit“) kam es zu einem Auftritt des heute 95-Jährigen. Und der Grund dafür war ausgerechnet Kaley Cuoco – deren „The Big Bang Theory“-Figur Penny bekanntlich rein gar nichts mit „Star Trek“ & Co. anfangen kann.
Die beiden kannten sich bereits vom Dreh mehrerer Werbespots für das Online-Reisebüro Priceline – und freundeten sich darüber an. Steve Holland, einer der ausführenden Produzenten von „The Big Bang Theory“, bestätigte im Interview mit der New York Post, dass Shatner vor allem wegen der „The Flight Attendant“-Darstellerin zusagte: „Als ich ihn anrief, fragte er unter anderem: ‚Werde ich eine Szene mit Kaley spielen?‘“, so Holland.
Shatner bekam seinen Wunsch erfüllt – und die „The Big Bang Theory“-Macher hatten kurz vor dem Ende der Sitcom endlich geschafft, woran sie viele Jahre lang gescheitert waren. Denn schon in den Jahren zuvor hatten sie den „Boston Legal-Star immer wieder angefragt, doch der war mit den Drehbüchern einfach nicht zufrieden. Zum Glück konnte er schließlich doch noch überzeugt werden – und sei es nur für eine kurze Reunion mit Kaley Cuoco!
Zu einem anderen lang erwarteten Star-Cameo ist es dagegen nie gekommen. Warum „The Big Bang Theory“-Produzent Steve Molaro im Rückblick sogar froh darüber ist, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
"Ich bin froh, dass wir diesen Weg nicht gegangen sind": "The Big Bang Theory"-Macher erklärt, warum es nicht zu einem der meisterwarteten Cameos kamUnsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.
Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.