Die – tief Luft holen! – schwedisch-deutsch-norwegisch-britisch-dänisch-finnische Koproduktion „Arn - Der Kreuzritter“ läuft am heutigen 13. Juni 2026 um 20.15 Uhr auf Tele 5. Eine Wiederholung folgt am 14. Juni um 17.30 Uhr. Wer diese Termine verpasst und bereit ist, ein paar Euro zu investieren, kann auf ein Video-on-Demand ausweichen:
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Lohnt sich das Einschalten?
Der 2007 in die schwedischen Kinos gekommene, hierzulande aber erst 2009 direkt fürs Heimkino erschienene „Arn - Der Kreuzritter“ basiert auf der internationalen Bestseller-Reihe des schwedischen Autors Jan Guillou. Für den Film adaptierten Regisseur Peter Flinth („Against The Ice“) und Drehbuchautor Hans Gunnarsson („Pioneer“) dessen erste beiden „Der Kreuzritter“-Romane. Die Fortsetzung „Arn - The Kingdom At Road's End“ (2008) ist in Deutschland nie separat erschienen. Zusammen mit dem ersten Film wurde sie allerdings als Mini-Serie fürs hiesige TV zum Sechsteiler umgeschnitten.
Abgesehen von dem Umstand, dass die Story im Film nicht zu Ende erzählt wird, ist „Arn - Der Kreuzritter“ – trotz eines beachtlichen Budgets von damals knapp 30 Millionen US-Dollar für beide Filme zusammen – auch sonst nicht allzu gelungen. So vergibt Rezensent Christian Horn in unserer FILMSTARTS-Kritik nur schwache 1,5 von 5 möglichen Sternen. Er bemängelt darin unter anderem die unglaubwürdig konstruierte, dennoch nahezu komplett vorhersehbare und kitschig-schnulzige Story, die viel zu aufgeräumt-saubere Optik einer der dreckigsten und brutalsten Phasen der Historie sowie die Beliebigkeit der deshalb wenig effektiven Inszenierung.
Eine Empfehlung zum Einschalten gibt es von FILMSTARTS dementsprechend nicht. Wer es dennoch wagen möchte, wird zumindest mit einer stattlichen Anzahl von Stars entschädigt. In der Titelrolle erwartet euch der zuletzt mit einem wichtigen Part im Netflix-Serienhit „Vikings: Valhalla“ zu sehende Joakim Nätterqvist. Die Dame seines Herzens wird von Sofia Helin verkörpert, die durch die enorm erfolgreiche Krimiserie „Die Brücke - Transit in den Tod“ berühmt wurde.
An ihrer Seite sind obendrein noch „Dune“-Oberbösewicht Stellan Skarsgård, sein Sohn Gustaf Skarsgård („Black Bag“), „John Wick“-Antagonist Michael Nyqvist, Annika Hallin („Verblendung“) und Jakob Cedergren („The Guilty“) dabei.
"Arn - Der Kreuzritter": Das ist die Story
Schweden im 12. Jahrhundert: Der kleine Arn (Noa Samenius) wird in eine einflussreiche Adelsfamilie hineingeboren. Nachdem er einen beinahe tödlichen Fall überlebt hat, geben seine Eltern ihn jedoch aus Dankbarkeit für die Gnade Gottes zur weiteren Erziehung in ein Zisterzienserkloster. Dort lernt er als Halbwüchsiger (Bisse Unger) nicht nur lesen und schreiben, sondern wird von den Mönchen auch in der Selbstverteidigung und im Schwertkampf ausgebildet.
Als junger Erwachsener (jetzt: Joakim Nätterqvist) lernt er dann außerhalb der Klostermauern die schöne Cecilia (Sofia Helin) kennen, die auch prompt von ihm schwanger wird. Weil ihre Eltern einen anderen Mann für ihre Tochter ausgesucht haben, intrigieren sie, um das Paar zu trennen. So wird Arn für 20 Jahre als Kreuzritter ins Heilige Land geschickt, wo er dank seines Mutes und taktischen Geschicks zu einem hochdekorierten Soldaten aufsteigt. Cecilia, die sich weigert, den Anweisungen der Familie zu entsprechen, wird derweil eingesperrt und wartet händeringend auf die Rückkehr ihres geliebten Arn…
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