Wie sehr das Publikum großes Science-Fiction-Kino schätzt, hat sich mit „Der Astronaut - Project Hail Mary“ einmal mehr eindrucksvoll gezeigt. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von mehr als 680 Millionen US-Dollar zählt der unbedingt sehenswerte Blockbuster mit Ryan Gosling („Drive“) in der Hauptrolle zu den erfolgreichsten Filmen des Jahres. Aktuell belegt er sogar den dritten Platz hinter „Der Super Mario Galaxy Film“ und „Michael“.
Ihr habt es zeitlich nicht geschafft, „Der Astronaut“ auf der großen Leinwand zu sehen, oder genießt Filme grundsätzlich lieber von der heimischen Couch aus? Dann gibt es jetzt gute Nachrichten: Bereits nächste Woche, genauer gesagt am 18. Juni 2026, wird das Sci-Fi-Abenteuer im Streaming-Abo verfügbar sein. Allerdings startet der Film zunächst nicht bei Amazon Prime Video, sondern bei MGM+, dem Schwester-Streamingdienst von Prime Video. Die ersten sieben Tage können dabei kostenlos genutzt werden, anschließend wird eine monatliche Gebühr von 5,99 Euro fällig.
Aktuell könnt ihr „Der Astronaut“ bei Amazon Prime Video übrigens schon für 4,99 Euro leihen oder für 9,99 Euro digital kaufen:
Das steckt hinter der MGM+-Veröffentlichung
Dass „Der Astronaut“ nach der Kinoveröffentlichung nicht direkt im Abo von Amazon Prime Video erscheint – wie es beispielsweise bei „Red One“, „The Accountant 2“ oder „Crime 101“ der Fall gewesen ist –, hängt mit den unterschiedlichen Auswertungsstrategien zusammen. „Project Hail Mary“ hat einen eher klassischen Veröffentlichungszyklus durchlaufen: Kino, Premium Video On Demand (PVOD) und anschließend MGM+ als erste Pay-TV-Auswertung. Ziel dieses Modells ist es, auf jeder Verwertungsstufe zusätzliche Einnahmen zu generieren.
Bei „Red One“ wiederum stand vor allem die Attraktivität von Amazon Prime Video im Vordergrund. Deshalb landete der Film nach seinem knapp vierwöchigen Kinofenster direkt im Prime-Abo. Der Erfolg wurde hier nicht an den Kinokassen gemessen, sondern daran, wie viele neue Prime-Abonnent*innen gewonnen werden konnten. Wenn Amazon davon ausgeht, dass ein Film auch im Kino erfolgreich sein oder zumindest seine Marketingkosten einspielen kann, erhält er zusätzlich einen Kinostart.
Kurz gesagt: „Project Hail Mary“ wurde als klassischer Studiofilm produziert, während Produktionen wie „Red One“ in erster Linie als Streaming-Content betrachtet werden.
Darum geht’s in "Project Hail Mary":
Ryland Grace (Ryan Gosling) erwacht allein an Bord eines Raumschiffs – weit entfernt von der Erde. Ohne Erinnerung an seine Identität oder den Zweck seiner Reise versucht er, die Bruchstücke seiner Vergangenheit zusammenzusetzen. Nach und nach kehren seine Erinnerungen zurück, und er erkennt, dass er einst Naturwissenschaftslehrer war und nun eine Mission von entscheidender Bedeutung erfüllt, von der das Schicksal der gesamten Menschheit abhängt.
Eine rätselhafte Substanz bedroht die Sonne und damit alles Leben auf der Erde. Um die drohende Katastrophe abzuwenden, muss Grace sein wissenschaftliches Wissen und seine Kreativität einsetzen, um eine Lösung zu finden. Auf seiner Reise macht er zudem eine unerwartete Entdeckung, die ihm zeigt, dass er im Kampf um das Überleben der Menschheit möglicherweise nicht allein ist...
Sci-Fi-Fans dürfen sich übrigens freuen, denn erst gestern ist mit „Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit“ bereits der nächste Blockbuster aus diesem Genre gestartet. Wenn ihr wissen wollt, wie mir der neue Film von Steven Spielberg gefallen hat, schaut euch einfach mein Video dazu an:
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