Keine neuen Folgen von "Hör mal, wer da hämmert": Tim Allen gibt seinen Serien-Söhnen die Schuld, dass es nicht weitergeht
Christoph Petersen
Christoph Petersen
-Chefredakteur
Hat schon über 1.000 Schauspieler persönlich interviewt – darunter Superstars wie Brad Pitt, Leonardo Di Caprio oder Jennifer Lawrence.

Serien-Reboots von Sitcom-Hits liegen aktuell hoch im Kurs. Eine Neuauflage des Neunzigerjahre-Phänomens „Hör mal, wer da hämmert!“ läge deshalb nahe. Aber es gibt Gründe, warum daraus wohl trotzdem nichts wird…

Aktuell ist Sitcom-Superstar Tim Allen („Last Man Standing“) auf Marketing-Tour, um den Kinostart von „Toy Story 5“ zu promoten. Auch im fünften Teil der Pixar-Reihe leiht er wieder dem Space Ranger Buzz Lightyear seine Stimme. In einem Gespräch mit der Publikation US Weekly wurde Tim Allen dabei auch nach der Möglichkeit einer Neuauflage seines Neunzigerjahre-Megahits „Hör mal, wer da hämmert!“ befragt. Die Sitcom kam zwischen 1991 und 1999 in acht Staffeln auf 203 Episoden. Zur absoluten Blütezeit haben damals allein in den USA mehr als 35 Millionen Menschen pro Folge eingeschaltet.

„Hör mal, wer da hämmert!“ handelt von Tim „Der Heimwerkerkönig“ Taylor (Tim Allen), der gemeinsam mit seinem Co-Moderator Al (Richard Karn) eine eigene Heimwerker-TV-Show ausrichtet. Zu Hause warten seine ihn liebevoll unterstützende Frau Jill (Patricia Richardson) und die drei oft ziemlich wilden Söhne Brad (Zachery Ty Bryan), Randy (Jonathan Taylor Thomas) und Mark (Taran Noah Smith) auf ihn. Außerdem gibt es noch einen Nachbarn namens Wilson (Earl Hindman), dessen Gesicht das Publikum allerdings erst in der allerletzten Folge zu sehen bekommt.

Reboots stehen hoch im Kurs

Dass Tim Allen die Frage gerade jetzt gestellt bekommt, ergibt durchaus Sinn. Schließlich wurden in den vergangenen Jahren bereits alle möglichen Sitcom-Hits aus der Schublade hervorgekramt, um sie noch einmal neu aufzulegen – von „Full House“ und „Roseanne“ über „Will & Grace“ und „How I Met Your Mother“ bis hin zu „Frasier“ und „Scrubs“. Da erscheinen neue Folgen zu „Hör mal, wer da hämmert!“ eigentlich wie die logischste Sache der Welt …

… aber nun hat Tim Allen eben noch einmal erklärt, warum daraus wohl (zumindest so bald) nichts wird: „Sie reden ständig darüber, wie es weitergehen könnte, aber sie stecken fest, weil es im Moment einige Persönlichkeitsprobleme mit den Jungs gibt. […] Sie haben ihre eigenen Probleme. Ich dachte immer, es wäre cool, wenn es eine Geschichte über sie wäre. Das ist im Moment ein wenig herausfordernd, um es milde auszudrücken.“

Nur ein Sohn wäre noch übrig

Die „Probleme“, die Tim Allen anspricht, betreffen vor allem zwei der drei Darsteller seiner Seriensöhne. So hat Jonathan Taylor Thomas erst vor einigen Jahren noch einmal bekräftigt, dass er die Schauspielerei endgültig zu den Akten gelegt hat – und er würde wohl auch für ein „Hör mal, wer da hämmert!“-Reboot nicht mehr zur Verfügung stehen.

Das erinnert an Erik Per Sullivan, der den jüngsten Bruder Dewey in sieben Staffeln von „Malcolm mittendrin“ verkörpert hat, dann aber ebenfalls aus dem Geschäft ausgeschieden ist – und selbst für die vier neuen Folgen aus diesem Jahr (fast) nicht zurückgekehrt ist.

Etwas anders liegt der Fall bei Zachery Ty Bryan, der in den vergangenen Jahren immer wieder aufgrund von Verhaftungen in den Medien gelandet ist: So wurde er 2020 verhaftet, weil er angeblich seine damalige Freundin gewürgt hat. Nur wenige Monate später wurde er wegen eines tätlichen Angriffs und einfachen Raubes angeklagt. 2025 kam zudem noch eine weitere Anklage wegen häuslicher Gewalt hinzu.

Tim Allen als Tim Taylor mit seiner Serien-Familie am Set von ABC
Tim Allen als Tim Taylor mit seiner Serien-Familie am Set von "Hör mal, wer da hämmert!"

Damit gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten in Bezug auf einen potenziellen Reboot: Entweder man konzentriert sich ganz auf den einen verbliebenen Sohn Mark, dessen Darsteller Taran Noah Smith allerdings seit 27 (!) Jahren nicht mehr geschauspielert hat – oder man lässt es, und darauf wird es wohl hinauslaufen, einfach ganz bleiben …

Apropos Tim Allen: Einer seiner größten Fans ist offenbar Robert Downey Jr., der nicht einmal ein Problem damit hatte, an der Seite von Tim Allen in einem seiner größten Flops mitzuspielen:

"Der beste Job, den ich je hatte": Robert Downey Jr. schwärmt vom Dreh zu einem seiner größten Flops

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