"Einer der besten Action-Filme des Jahrzehnts" kommt in 4 Tagen endlich in die deutschen Kinos – hier ist der Trailer zu "The Furious"
Björn Becher
Björn Becher
-Mitglied der Chefredaktion
Begonnen mit den Stunts von Buster Keaton über die Akrobatik bei Jackie Chan hin zur Brachialgewalt in „The Raid“: Björn Becher liebt Actionfilme.

Seit der Ankündigung freuen sich Actionfans in aller Welt und in der FILMSTARTS-Redaktion auf „The Furious“. Mittlerweile wissen wir, dass diese Vorfreude berechtigt war. In wenigen Tagen könnt ihr euch davon überzeugen. Hier ist der Trailer:

Seit der Weltpremiere auf dem renommierten Filmfestival in Toronto im Herbst 2025 wissen wir, dass all die großspurigen Ankündigungen und hohen Erwartungen an „The Furious“ einen Grund haben. Denn bereits dort war das Publikum und die Kritik begeistert. Von „einem der besten Actionfilme des Jahrzehnts“ und „dem besten Prügelfilm seit den ,The Raid‘-Filmen“ war da in den ersten Stimmen die Rede.

Längst können wir in diese Begeisterungstürme teilen. Das „Must-See-Action-Highlight des Jahres 2026“ heißt es im Fazit der 4,5-Sterne-FILMSTARTS-Kritik nicht ohne Grund. Davon könnt ihr euch in wenigen Tagen selbst überzeugen: Am 18. Juni startet „The Furious“ endlich in den deutschen Kinos.

Darum geht es in "The Furious"

Als seine Tochter Rainy (Enyou Yang) von einem skrupellosen Verbrechersyndikat entführt wird und die korrupte Polizei nichts unternimmt, muss Wang Wei (Xie Miao) selbst tätig werden. Überraschende Unterstützung erhält er von dem Journalisten Navin (Joe Taslim). Dessen Frau (JeeJa Yanin) kam mit ihren Recherchen der Bande auf die Spur - und verschwand dann spurlos. Daher sucht auch er nach Antworten. Doch noch ahnen beide nicht, wie gut die Verantwortlichen vernetzt sind und welche gefährlichen Killer sie beschäftigen.

Inszeniert wurde „The Furious“ von Kenji Tanigaki, der einer der bedeutendsten und besten Action-Choreografen im asiatischen Kino ist. Bekannt ist der Kampfsport-Profi unter anderem für die Stuntchoreografie bei allerlei Filmen von Genre-Ass Donnie Yen, bei denen er uns harte und realistische Martial-Arts-Action mit klarer Raumorientierung bot. Besonders ist, dass Tanigaki sich einen nicht minder hochkarätigen Mitstreiter an die Seite holte. Sein japanischer Kollege Kensuke Sonomura unterstützte ihn bei der Inszenierung der Action. Auch er ist einer der besten des Faches, war bei fast 100 Filmen an den Stunts beteiligt und hat unter anderem die Genre-Perle „Ghost Killer“ selbst inszeniert.

Darum ist die Action in "The Furious" so besonders

Damit arbeiteten hinter der Kamera gleich zwei Leute zusammen, die der Ansatz eint, dass man gute Kampfszenen als Publikum erleben soll. Das Ergebnis ist dann auch, dass die Action in „The Furious“ einen mit einer Wucht trifft, die man im modernen Kino viel zu selten spürt. Hier werden Kämpfe nicht durch Schnittgewitter und digitale Effekte künstlich aufgeblasen, sondern über Körper, Timing und Raum erzählt. Jeder Schlag hat Gewicht, jeder Tritt eine Richtung, jeder Sturz eine Wirkung. Man versteht jederzeit, wo die Figuren stehen, wer gerade im Vorteil ist und wie sich ein Kampf von Sekunde zu Sekunde verändert. Genau daraus entsteht eine elektrisierende Spannung, der man sich so hingeben kann, dass auch kleinere Schwächen bei Story oder Dialogen keine Rolle spielen.

Besonders beeindruckend ist dabei, dass „The Furious“ trotz einer fast pausenlosen Prügel-Eskalation nie monoton wird. Jeder Kampf bringt eine neue Idee, einen anderen Rhythmus, eine andere körperliche Energie mit. Unsere Empfehlung ist daher: Unbedingt anschauen!

Und falls ihr auf der Suche nach einem weiteren Action-Tipp seid, werdet ihr im folgenden Artikel fündig:

Heute Abend streamen: Die knallharte Fortsetzung zu einem der besten Action-Filme von 2021

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