"Er war grob und sehr von sich selbst eingenommen": Diese Schauspielerin hat schlechte Erinnerungen an ihre Arbeit mit Arnold Schwarzenegger
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: von Action bis Musical, von Horror bis Komödie, vom alten Hollywood bis zum jüngsten "Mission: Impossible"-Blockbuster.

Vor 27 Jahren kam ein Endzeit-Actioner mit Arnold Schwarzenegger in die Kinos. Einer seiner Co-Stars hat absolut nichts Gutes über die Zusammenarbeit mit dem „Terminator“-Star zu berichten...

Arnold Schwarzenegger hat das Actionkino der 1980er- und 1990er so sehr geprägt wie sonst nur Sylvester Stallone. Angesichts seines unbestreitbaren Legendenstatus vergisst man dabei gerne, dass der Österreicher längst nicht nur ikonische Kracher wie „Terminator“ oder „Predator“ gedreht hat. Zwischenzeitlich bekam seine Karriere sogar einen ziemlichen Knick: Nicht nur zog er sich für die Politik – Schwarzenegger war von 2003 bis 2011 Gouverneur von Kalifornien – fast eine Dekade lang von der Schauspielerei zurück, auch konnte er mit den meisten seiner Filme nicht mehr an die alten Glanzzeiten anknüpfen.

In diese Kategorie fällt zweifellos auch „End Of Days - Nacht ohne Morgen“: Während die Kritik nicht gerade gnädig mit der Mischung aus Endzeit-Actionfilm und Okkult-Horror ins Gericht ging, blieb das von Genre-Routinier Peter Hyams („Outland - Planet der Verdammten“) inszenierte Werk auch an den Kinokassen unter den Erwartungen.

End of Days
End of Days
Starttermin 2. Dezember 1999 | 2 Std. 04 Min.
Von Peter Hyams
Mit Arnold Schwarzenegger, Gabriel Byrne, Robin Tunney
User-Wertung
2,9
Filmstarts
2,0

Schwarzenegger spielt in „End Of Days“ den desillusionierten Ex-Elite-Polizisten Jericho Cane, der sich nach dem Tod seiner Frau und seiner Tochter als Sicherheitsmann verdingt. Als er Christine York (Robin Tunney) kennenlernt, erfährt er, dass sie laut einer uralten Prophezeiung dazu bestimmt ist, das Kind des Teufels auszutragen.

Satan (Gabriel Byrne), der kurz vor der Jahrtausendwende in menschlicher Gestalt auf die Erde gekommen ist, heftet sich aus diesem Grund schon bald an die Fersen der jungen Frau – und Jericho tut alles, um sie zu beschützen. Doch je näher Mitternacht am 31. Dezember 1999 rückt, desto aussichtsloser erscheint der Kampf gegen die übernatürlichen Mächte, die das Ende der Menschheit herbeiführen wollen...

Arnold Schwarzenneger furzte "Harry Potter"-Star ins Gesicht

Während „End Of Days“ aus guten Gründen etwas in Vergessenheit geraten ist, erinnert sich zumindest eine sehr lebhaft an den Film – oder wenigstens an dessen Dreharbeiten: Miriam Margolyes. Denn im Rahmen eines Auftritts im Podcast „I've Got News For You“ im Jahr 2022 verriet die unter anderem aus der „Harry Potter“-Reihe bekannte Schauspielerin, dass sie Schwarzenegger am Set als ziemlich respektlos erlebt hat:

„Er ist sehr von sich selbst eingenommen, und ich mag ihn überhaupt nicht“, so die heute 85-Jährige (via AlloCiné). „Außerdem ist er Republikaner, und das gefällt mir ebenfalls nicht. Er war tatsächlich ziemlich grob. Er hat mir ins Gesicht gefurzt. Natürlich furze ich auch, aber ich furze den Leuten nicht ins Gesicht.“

Margolyes führt weiter aus, wie es zu dem Zwischenfall kam: „Ich spielte die Schwester Satans, und in der Szene war er gerade dabei, mich zu töten. Er hatte mich auf den Boden gedrückt, ich konnte nicht entkommen. Und dann ließ er einen Furz los. Das wurde nicht gefilmt – es geschah während der Drehpause –, aber ich habe ihm bis heute nicht verziehen.“

Diese Schilderungen zeichnen in der Tat kein sonderlich schmeichelhaftes Bild von dem „The Expendables“-Star. Wenn ihr trotzdem wissen wollt, mit welchem Film er das meiste Geld verdiente, dann lest direkt im folgenden Artikel weiter:

"Mehr als mit jedem anderen Film": Mit diesem 1980er-Kulthit hat Arnold Schwarzenegger das meiste Geld verdient

Ein ähnlicher Artikel ist zuvor bereits auf unserer französischen Schwesternseite AlloCiné erschienen.

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