Ab dem Ende der 1970er hatte es der deutsche Schlager schwer, doch Mitte der 1990er erlebte er ein echtes Revival – und das lag hauptsächlich an zwei Personen: Guildo Horn und Dieter Thomas Kuhn. Während Horn durch seine Teilnahme am Eurovision Song Contest, Schlager und Nussecken in die Haushalte brachte, begeisterte Kuhn mit seiner selbstironischen, aber immer liebevollen Neuinterpretation von 70er-Jahre-Hits ein immer weiter wachsendes Publikum.
Mittlerweile ist Dieter Thomas Kuhn eine der großen Kultfiguren der deutschen Musikszene. Passend zum 30-jährigen Bandjubiläum widmet Regisseurin Juliane Sauter dem Musiker nun die Dokumentation „Und es war Sommer – Dieter Thomas Kuhn & Band“, die am 17. September 2026 in den deutschen Kinos startet. Im Mittelpunkt steht das große Jubiläumskonzert mit zahlreichen Fans, gleichzeitig geht die Filmemacherin jedoch auch auf die Bandgeschichte ein.
Nicht Kuhns erster Ausflug auf die große Leinwand
Ganz neu ist das Kino für den Tübinger Kultstar allerdings nicht. Bereits 1996 übernahm er die Hauptrolle in der Komödie „Der Trip – Die nackte Gitarre 0,5“ an der Seite von Esther Schweins. Der Film entwickelte sich jedoch zum heftigen Misserfolg: Die Kritiken fielen überwiegend vernichtend aus, die BILD-Zeitung bezeichnete ihn sogar als „schlechtesten Film des Jahres“. Und auch in den Lichtspielhäusern blieb der erhoffte Erfolg aus.
Mit „Und es war Sommer – Dieter Thomas Kuhn & Band“ dürfte die Ausgangslage jetzt eine ganz andere sein. Statt einer mäßig originellen Zeitreisekomödie steht diesmal die außergewöhnliche Erfolgsgeschichte eines Musikers im Mittelpunkt, der seit drei Jahrzehnten Generationen von Fans begeistert.
Eine andere deutsche Schlager-Legende bekommt derweil in Kürze ein Kino-Biopic. Mehr dazu gibt es im folgenden Artikel:
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