Na, habt ihr den Trailer zu „Fuck My Son!“ überstanden? Der US-Verleih Professional Motion Picture zeigt darin noch nicht allzu viel von den laut diversen Kritiken teilweise wohl wirklich verstörenden Bildern, die der Streifen mitbringt. Dafür blendet die Vorschau aber immer wieder mit Anführungszeichen als Zitate gekennzeichnete Äußerungen ein. So etwa „Ein so verkommener Film … er sprengt jede Grenze des guten Geschmacks“ oder „Eine Story um Sex und Gewalt … die viel zu weit geht“ und „Das größte Paradebeispiel für absolute Geschmacklosigkeit … seit ‚Pink Flamingos‘“.
Trotz ausführlicher Internetsuche sind diese Zitate keiner realen Rezension zuzuschreiben, dürften also Werbetexte der PR-Leute des Verleihs sein. Es wäre aber recht problemlos möglich gewesen, Ähnliches aus echten Besprechungen herauszusuchen. So schreibt etwa Preston Barta, der von „Fuck My Son!“ offenbar durchaus angetane Filmkritiker des Dallas Observer: „Dieser widerliche, absurde Albtraum lässt ‚The Texas Chain Saw Massacre‘ wie einen gemütlichen Familienausflug wirken.“
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Comic von Johnny Ryan, dem Autor von Werken wie „Wer hat mein Pferd vergewaltigt?“ und „Die Ferienlagerschlampe“. Wenn ihr auf pechschwarze Komödien mit überdrehter Gewalt in Kombination mit groteskem Bodyhorror steht, dann solltet ihr „Fuck My Son!“ von „23 Ways To Die“-Regisseur Todd Rohal wohl auf dem Zettel haben. Denn ihr könnt den Titel bald schon in hiesigen Kinos sehen.
Nachdem der Film bereits auf zahlreichen Genre-Festivals in Nordamerika und Europa gelaufen ist, kommt er nun nach Deutschland. Im Rahmen des diesjährigen Fantasy Filmfests wird „Fuck My Son!“ in sieben deutschen Städten gezeigt. Die Termine für die populären, von FILMSTARTS als offiziellem Medienpartner begleiteten Events sind dieses Mal:
- 02. bis 09. September in Berlin & Hamburg
- 09. bis 16. September in Köln, München & Stuttgart
- 16. bis 23. September in Nürnberg
- 23. bis 30. September in Frankfurt
Auf der Homepage des Fantasy Filmfests könnt ihr euch bereits Dauerkarten für das komplette Programm in Form eines Festivalpasses sichern. Allerdings solltet ihr bei Interesse damit nicht zu lange warten, da diese in der Regel sehr schnell ausverkauft sind.
Darum geht es in "Fuck My Son!"
Der Film erzählt die Story von Vermina (Robert Longstreet aus dem kommenden „Der Exorcist“-Remake), die Sandi (Tipper Newton, „The Mindy Project“) entführt und in ihrem Keller angekettet hat. Dort will sie die junge Frau zwingen, mit ihrem erwachsenen, von Geburt an allerdings heftig deformierten Sohn Fabian (Steve Little, „Eastbound & Down“) Sex zu haben.
Vermina ist sich im Klaren darüber, dass eine Frau wie Sandi niemals freiwillig mit Fabian schlafen würde. Deshalb hat sie auch ihre kleine Tochter Bernice (Kynzie Colmery, „The Waterfront“) gekidnappt, sie in einen Käfig gesperrt und droht nun, das wehrlose Mädchen mit allen möglichen Foltermethoden zu quälen …
Die prosthetischen Make-up-Effekte bei dem stark deformierten Sohn stammen übrigens von Robert Kurtzman. Dessen bekannteste Arbeiten sind „From Dusk Till Dawn“, „Stephen Kings Doctor Sleeps Erwachen“ und der aktuell in den Kinos laufende „Scary Movie 6“.
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Wer indes wissen möchte, welche weiteren Werke bereits für das Fantasy Filmfest angekündigt sind und was ihr von diesen erwarten könnt, schaut in den folgenden Artikel rein:
"Ein so verkommener Film, dass er jede Grenze des guten Geschmacks sprengt": Die ersten 8 Titel für das Fantasy Filmfest 2026 stehen fest!