Wie "Whiplash" im Theater: Der erste Trailer zu "The Debut" treibt Julianne Moore bis ans Äußerste
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Erwartet uns in „The Debut“ womöglich das nervenaufreibendste Schüler-Mentor-Duo seit „Whiplash“? Geht man nach dem ersten Trailer, dann lautet die Antwort: Ja! Hier gibt’s das erste Bewegtbildmaterial zur neuen Dramedy mit Julianne Moore:

Unzählige Filme zeigten uns in der Vergangenheit, wie chaotisch und nervenaufreibend es hinter der Theaterbühne zugehen kann. Dass selbst kleine Lokalproduktionen nicht davon ausgenommen sind, legt nun der erste Trailer zu „The Debut“ nahe. Dieser präsentiert uns nämlich eine Julianne Moore („The Big Lebowski“) und einen Paul Giamatti („The Holdovers“), die sich für ihr Publikum bis an den Rand des Wahnsinns begeben.

Wie „Whiplash“ – nur im Theater statt an der Musikschule

Moore spielt in „The Debut“ eine zaghafte Hausfrau namens Mona, die zum ersten Mal im Leben über ihren eigenen Schatten springt, als sie für eine kleine Nebenrolle bei einer lokalen Theaterproduktion vorspricht. Das Problem: Sie ist nicht besonders gut. Aus Mangel an Alternativen bekommt sie die Rolle aber trotzdem und gerät umgehend ins Visier des kontrollsüchtigen Regisseurs Jerry (Giamatti), der ihr Spiel schonungslos und bis ins kleinste Detail auseinandernimmt.

Diese Konstellation erinnert unweigerlich an „Whiplash“, in dem ein Musiklehrer keine Mittel scheut, um seinen Schüler zu Höchstleistungen zu drillen. Doch während sich die Handlung in „Whiplash“ zu einem regelrechten Kleinkrieg zwischen Mentor und Lehrling zuspitzt, scheint in „The Debut“ – der Vorschau nach zu urteilen – ein enger Bund zwischen den beiden zu entstehen.

Von ihrer Familie und ihrer Freundesgruppe stets klein gehalten, bekommt Mona auf der Bühne endlich die Gelegenheit, sich vollends zu entfalten – und wird von ihrem Regisseur darin befeuert: „Du wirst der absolute Hammer sein, Baby“, versichert ihr Jerry mit einem Augenzwinkern.

Jesse Eisenberg erneut auf dem Regiestuhl

Auch abseits der beiden Hauptrollen ist der Film hochkarätig besetzt: So treten unter anderem Halle Bailey („Arielle, die Meerjungfrau“), Havana Rose Liu („Bottoms“), Cara Buono („Stranger Things“) und Jesse Eisenberg („The Social Network“) in kleineren Parts auf.

Letzterer agierte indes nicht nur vor der Kamera, sondern war gleichzeitig für Produktion, Drehbuch und Regie zuständig. Damit fügt er sich in eine ganze Riege von Schauspielstars, die aktuell auch immer wieder auf dem Regiestuhl platz nehmen. Mit Bradley Coopers „Is This Thing On?“, Jonah Hills „Outcome“ und Olivia Wildes heiß ersehntem „The Invite“ finden sich derartige Projekte allein in diesem Jahr zuhauf.

Für Eisenberg ging genau diese Rezeptur schon bei seinem letzten Film „A Real Pain“ wunderbar auf, der ihm unter anderem eine Oscar-Nominierung für das beste Originaldrehbuch einbrachte. Mit Julianne Moore arbeitete er zudem schon an seinem Erstlingswerk „When You Finish Saving the World“ zusammen. Wie seine beiden anderen Regiearbeiten wird auch der neue Film des 42-Jährigen als Dramedy beschrieben – wir dürften uns also einmal mehr auf genau die richtige Mischung aus tiefem Charakterdrama und absurder Situationskomik freuen.

Ein genauer Starttermin für „The Debut“ steht hierzulande bislang noch aus. In den USA soll der Film Anfang Dezember in den Kinos erscheinen, weshalb in Deutschland wohl mit einer Veröffentlichung Ende dieses Jahres, spätestens aber Anfang 2027 zu rechnen ist.

Ähnlich nervenaufreibend – wenn auch auf etwas andere Weise – ist übrigens auch der Trailer zum neuen Sci-Fi-Horrorfilm vom „Final Destination“-Macher:

Alien-Attacke in 10.000 Meter Höhe: Trailer zum Sci-Fi-Horror "Black Box" vom "Final Destination"-Macher
Louis Verheyen
Louis Verheyen
-Freier Autor
Genießt alle Facetten des Kinos und lässt sich von „Mulholland Drive“ ebenso gern verstören wie von „Call Me By Your Name“ verzaubern. Hofft immer noch wehmütig darauf, dass Richard Kelly mal wieder einen Film dreht.
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