"X-Men" oder Meisterwerk-Sequel mit Leonardo DiCaprio? "Obsession"-Shootingstar Inde Navarette könnt bald richtig durchstarten
Teile diesen Artikel

In „Obsession“ hat Inde Navarette eine der denkwürdigsten Leistungen des Kinojahres abgeliefert. Wie aber geht es für die Schauspielerin weiter? Womöglich könnte sie bald als Mutant im MCU zu sehen sein – oder an der Seite von Leonardo DiCaprio.

Universal Pictures

Wenn es um die besten Performances des Jahres 2026 gehen wird, dürfte an einem Namen kaum ein Vorbeikommen sein: Inde Navarrette. Was die Schauspielerin in „Obsession – Du sollst mich lieben“ abliefert, ist in seiner schieren Wandlungsfähigkeit – von zutiefst beängstigend bis hin zu ungemein bemitleidenswert und verletzlich – schlichtweg brillant. Eigentlich müsste ein derartiger Auftritt dafür sorgen, dass die 25-Jährige künftig mit Angeboten regelrecht zugeschüttet wird.

Wie es für Inde Navarrette in Zukunft weitergehen wird, ist zwar noch nicht klar. Allerdings hat die gebürtige Kalifornierin nun in einem aktuellen Interview verraten, dass sie kürzlich gleich zwei Gespräche mit äußerst vielversprechenden Filmemachern geführt hat, die ihrer Karriere einen weiteren gewaltigen Schub verleihen könnten.

"Heat 2" oder "X-Men"?

Denn wie Inde Navarrette gegenüber dem Nylon Magazine offenbart hat, hat sie sich kürzlich mit Jake Schreier getroffen. Dieser hat mit „Thunderbolts*“ einen der beliebtesten jüngeren Einträge des Marvel Cinematic Universe abgeliefert und bereitet aktuell seinen „X-Men“-Reboot vor. Schreier dürfte sich derzeit mitten im Casting-Prozess befinden, denn die Dreharbeiten sollen demnächst in Großbritannien beginnen. Könnte Navarrette also Teil des neuen „X-Men“ werden und ihren Einstand im MCU als Mutantin feiern?

Bestätigt ist dahingehend zwar nichts – außer der Tatsache, dass sich Navarrette und Schreier ausgetauscht haben. Das gilt übrigens ebenso für Michael Mann, mit dem sich Inde Navarrette ebenfalls zu einem Gespräch getroffen hat. Die Regie-Legende bereitet aktuell ihren neuen Film „Heat 2“ vor, das Sequel zum Action-Thriller-Meilenstein von 1995. In den Hauptrollen werden Leonardo DiCaprio, Christian Bale, Stephen Graham und Adam Driver zu sehen sein.

Sollte Inde Navarrette tatsächlich im Rennen um eine Rolle in „Heat 2“ sein, wäre das natürlich ihre große Chance, an der Seite absoluter Charakterdarsteller-Schwergewichte zu bestehen und ihren Wert als Künstlerin noch einmal deutlich zu steigern. Michael Mann hat die Frauenrollen für sein mit Spannung erwartetes Sequel bislang noch nicht besetzt. Denkbar wäre etwa, dass Navarrette in die Fußstapfen von Ashley Judd tritt und den Part von Charlene Shiherlis übernimmt, der Ehefrau von Chris Shiherlis (in „Heat 2“ gespielt von Leonardo DiCaprio, im Original von Val Kilmer).

Sehr gut möglich wäre allerdings auch, dass sie die Rolle der Elisa übernimmt. Diese ist die damalige Lebensgefährtin von Neil McCauley (im Original gespielt von Robert De Niro, in der Neuverfilmung voraussichtlich von Graham). Für die Rolle wurde bereits Ana de Armas gehandelt. Altersmäßig würde Navarette gut zur Figur passen, zudem bildet Elisa den emotionalen Kern der Rückblenden-Story.

Wichtig dabei: Es handelt sich derzeit nur um Spekulationen. Natürlich ist es ebenso möglich, dass aus den Treffen letztlich kein konkretes Engagement hervorgeht. Dennoch wirkt es durchaus auffällig, dass sich Navarrette mit gleich zwei Filmemachern trifft, die sich aktuell mitten in den Vorbereitungen ihrer nächsten großen Projekte befinden. Fest steht aber schon jetzt: Selbst wenn sie weder beim „X-Men“-Reboot noch bei „Heat 2“ mitwirken sollte, dürfte der Schauspielerin eine äußerst rosige Zukunft in der Branche bevorstehen.

Ihr habt von „Obsession“ bislang noch gar nichts mitbekommen? Ihr könnt den Film derzeit in den deutschen Kinos gucken. Nachfolgend der deutsche Trailer zum Mega-Horrorhype:

Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren