Vor 16 Jahren hatte Megastar Taylor Swift ihren ersten Schauspiel-Auftritt – in einer der erfolgreichsten Serien dieses Jahrtausends!
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Nicht nur auf der Konzertbühne fühlt sich Popstar Taylor Swift wohl: Gelegentlich steht die Sängerin auch vor der Kamera. Ihr Schauspieldebüt gab sie ausgerechnet in einer der erfolgreichsten Serien dieses Jahrtausends.

CBS

Sie ist die meistgestreamte Künstlerin auf Spotify, verkaufte weltweit mehr als 200 Millionen Tonträger und brach sogar einen jahrzehntelang von Elvis Presley gehaltenen Rekord für die längste Zeit an der Spitze der Billboard-Charts als Solokünstler. Dabei kann es sich natürlich nur um eine handeln: Megastar Taylor Swift. Die Sängerin gehört längst zu den erfolgreichsten Musiker*innen aller Zeiten.

Hin und wieder zog es die US-Amerikanerin jedoch auch vor die Kamera. So war sie 2009 im Kinofilm „Hannah Montana – Der Film“ an der Seite ihrer Kollegin Miley Cyrus zu sehen. Ein Jahr später spielte sie eine Highschool-Schülerin in der Ensemble-Komödie „Valentinstag“. Es folgten Rollen in der Science-Fiction-Verfilmung „Hüter der Erinnerung – The Giver“, der Sitcom „New Girl“, dem Historien-Krimi „Amsterdam“ sowie der Musical-Verfilmung „Cats“.

Ihr eigentliches Schauspieldebüt feierte Taylor Swift allerdings schon vorher – und zwar in einer der erfolgreichsten Fernsehserien aller Zeiten. 2009 stand die damals 20-Jährige für „CSI: Den Tätern auf der Spur“ (2000-2015) vor der Kamera. Die Krimiserie war zu dieser Zeit das Aushängeschild des US-Senders CBS und entwickelte sich zu einem der größten TV-Phänomene überhaupt.

CSI: Den Tätern auf der Spur
CSI: Den Tätern auf der Spur
Starttermin 2000-10-06
Serie: CSI: Den Tätern auf der Spur
Mit Ted Danson, Jorja Fox, Eric Szmanda
User-Wertung
3,4
Auf Paramount+ streamen

Der Popstar wurde in "CSI" zum Opfer

Taylor Swift war in der 16. Episode der neunten Staffel zu sehen und spielte Haley Jones – das Mordopfer der Folge. Zu Beginn wird ihre Leiche auf dem Parkplatz eines heruntergekommenen Motels entdeckt. Erst durch zahlreiche Rückblenden entfaltet sich nach und nach die tragische Geschichte der jungen Frau.

Haley wurde adoptiert, nachdem ihre Adoptiveltern den Tod ihrer leiblichen Tochter verkraften mussten. Besonders ihre Adoptivmutter Nicole konnte den Verlust jedoch nie überwinden und schaffte es deshalb auch nie, Haley als ihre eigene Tochter zu akzeptieren. Obwohl Haley immer wieder versuchte, ihre Mutter stolz zu machen, wurde sie ständig zurückgewiesen.

Auf der Suche nach ihrer eigenen Identität veränderte die Jugendliche schließlich ihr Äußeres radikal: Sie färbte sich die Haare dunkel, trug auffälliges Make-up und mehrere Piercings im Gesicht. Genau dieser neue Look wurde ihr schließlich zum Verhängnis. Denn er ließ sie ihrer leiblichen Mutter zum Verwechseln ähnlich sehen – jener Frau, die Jahre zuvor als Babysitterin bei der Familie gearbeitet hatte und unbeabsichtigt den Tod der leiblichen Tochter verursacht hatte.

Taylor Swift in ihrer ersten Schauspielrolle. CBS
Taylor Swift in ihrer ersten Schauspielrolle.

Als Nicole ihre Adoptivtochter mit dieser Frisur sieht, brechen all ihre verdrängten Traumata wieder hervor. Weil Haley für sie das verstorbene Kind niemals ersetzen konnte und sie plötzlich auch noch an die Frau erinnert, die sie für ihren Verlust verantwortlich macht, verliert sie völlig die Kontrolle. Eigentlich will sie Haley lediglich einschüchtern, doch im Gerangel stößt sie ihr eine Schere in den Körper und tötet sie.

"Alle meine Freunde wissen, dass es mein Traum ist, in ,CSI‘ zu sterben."

Für Taylor Swift ging mit der Rolle übrigens ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Bereits vor ihrem Gastauftritt verriet sie in einem Interview mit MTV (via People): „Alle meine Freunde wissen, dass es mein Traum ist, in ,CSI‘ zu sterben. Ich wollte schon immer eine der Figuren in der Serie sein, bei der man versucht herauszufinden, was mit ihr passiert ist.“ Diesen ungewöhnlichen Traum konnte sie sich mit ihrem Auftritt schließlich erfüllen.

Übrigens: Die oben erwähnte Musical-Verfilmung „Cats“, in der Swift eine der Katzen verkörperte, wurde für den Komponisten des Original-Stücks zum Albtraum. Dieser kaufte sich später sogar einen Therapiehund, um sein Trauma zu verarbeiten. Mehr dazu erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

"Ich dachte nur: 'Oh Gott'": Der Schöpfer von "Cats" hasste die Verfilmung so sehr, dass er sich einen Hund kaufte
Chantal Neumann
Chantal Neumann
-Redakteurin
Chantal liebt das große Kino genauso wie das Binge-Watching auf dem heimischen Sofa – Hauptsache der Film oder die Serie ist gut.
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