Würdet ihr für ein 28-Milliarden-Dollar-Erbe töten? Nun, der im Todestrakt sitzende Becket Redfellow schon. In „How To Make A Killing - Todsicheres Erbe“ wird seine Geschichte erzählt – und damit eine moderne Interpretation des Klassikers „Adel verpflichtet“ aus dem Jahr 1949. Aber kann das Remake mit dem ikonischen Original auch tatsächlich mithalten und/oder diesem womöglich noch etwas hinzufügen?
Im Kino wollten sich genau davon nicht allzu viele Menschen überzeugen. Gerade einmal 21 Millionen Dollar spülte der mit einigen der aktuell größten Shootingstars der Traumfabrik (u.a. Glen Powell und Margaret Qualley) besetzte Krimi-Spaß ein. Wir finden: Nachholen lohnt sich – spätestens jetzt. Denn der Film erscheint am 9. Juli auf DVD, Blu-ray und 4K-Blu-ray*. Und nicht nur das. Darüber hinaus dürft ihr euch über eine limitierte Auflage freuen, die einen besonderen Mehrwert mitbringt. Denn die Limited Edition im Mediabook enthält zusätzlich das Original „Adel verpflichtet“ auf Blu-ray!
Ein derartiges Kombi-Angebot lohnt sich in diesem Fall gleich aus mehreren Gründen. Einerseits unterscheiden sich die beiden Filme, zwischen denen immerhin fast 80 (!) Jahre liegen, sowohl inszenatorisch als auch inhaltlich durchaus stark, sodass ihr nicht einfach nur zweimal dieselbe Geschichte bekommt. Andererseits ist Robert Hamers preisgekrönter Krimi-Comedy-Kult nicht nur großartig, sondern seit Jahren auch kaum noch im Handel erhältlich. Ab dieser Woche habt ihr also nicht nur die Möglichkeit, euch die sehenswerte Neuauflage nach Hause zu holen, sondern im selben Atemzug auch gleich das sogar noch bessere Vorbild.
"How To Make A Killing": So skrupellos haben wir uns das Remake vorgestellt!
In der Hauptrolle erwartet euch der aus „Top Gun: Maverick“, „Wo die Lüge hinfällt“ und „Twisters“ bekannte Glen Powell, der als Becket Redfellow in dem Glauben aufwuchs, einer reichen Familie anzugehören. Doch wurde seine Mutter und die potentielle Erbin des gewaltigen Imperiums bereits früh verstoßen und enterbt. Nach ihrem Tod will er sich nun endlich die Kohle unter den Nagel reißen, die ihm doch rechtmäßig zusteht. Doch es gibt ein Problem – oder besser gesagt: sieben Probleme.
Denn genau so viele Verwandte stehen noch zwischen Becket und seinem Reichtum. Die sind in der Erbfolge nämlich vor ihm gereiht. Das Beckets Taschen erst gefüllt werden, wenn von seiner Familie niemand sonst mehr übrig ist, soll diesen aber nicht daran hindern, das Geld in die Finger zu kriegen...
„So skrupellos haben wir uns das Remake vorgestellt“, titelt Autor Markus Trutt in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik und verspricht darin nicht nur „Twists ohne Ende“, sondern auch einen Stoff, der „auch fast acht Jahrzehnte später nichts an Relevanz und Schärfe eingebüßt“ hat. Den direkten Vergleich verliert das launige Remake von „Emily The Criminal“-Macher John Patton Ford zwar, auf kurzweilig-fiese Unterhaltung dürft ihr euch dennoch freuen.
Am Ende gab es von uns 3,5 von 5 möglichen Sternen für „ein bissiges Vergnügen, insbesondere dank Glen Powell, der die Serienkiller-Skrupellosigkeit seiner Rolle mit seinem gewohnten Sonnyboy-Charme kontrastiert“. Der gebürtige Texaner kann sich derzeit übrigens kaum vor Rollenangeboten retten und wird demnächst auch in einem mit Spannung erwarteten Science-Fiction-Film mitmischen:
Um diesen Film hat sich halb Hollywood gerissen: Regisseur für Sci-Fi-Thriller mit Glen Powell gefunden*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision.