Mit „Die Schneegesellschaft“ gelang J.A. Bayona 2024 einer der größten internationalen Netflix-Erfolge der vergangenen Jahre. Mit fast 100 Millionen Views ist das packende Überlebensdrama über den Absturz des Fuerza-Aérea-Uruguaya-Flugs 571 in den Anden auch heute noch der drittmeistgeschaute nicht-englischsprachige Film der Netflix-Geschichte. Zudem wurde die ergreifende Geschichte der Überlebenden, die 72 Tage in Eis, Schnee und völliger Isolation ausharren mussten, nicht nur millionenfach gestreamt. Sie brachte dem Film zudem zwei Oscar-Nominierungen ein – als Bester internationaler Film sowie für das beste Make-up und die besten Frisuren.
Regisseur Bayona scheint die Geschichte nicht loszulassen, sodass er sie jetzt fortsetzt – allerdings nicht mit einem weiteren Spielfilm, sondern mit einer Dokuserie. Wie Netflix offiziell bekannt gegeben hat, erscheint demnächst weltweit die dreiteilige Dokuserie „Beyond The Society“.
Zurück an den Ort der Tragödie: Darum geht es in "Beyond The Society"
Mit der Serie will Bayona den Blick auf das historische Ereignis erweitern. Er will zeigen, was danach passierte und wie die Überlebenden und die Familien die über 50 Jahre seit dem Unglück verbracht und die schrecklichen Ereignisse verarbeitet haben.
Ausgangspunkt der Serie ist dabei eine gemeinsame Reise die Bayona und ein großer Teil der Schauspieler*innen aus „Die Schneegesellschaft“ an den realen Ort des Absturzes in den Anden unternehmen. Dort soll es laut offizieller Netflix-Pressemitteilung „zu einer besonderen Begegnung zwischen Realität und Fiktion kommen“.
Die Serie wird aus insgesamt drei Episoden bestehen und wurde von Bayona gemeinsam mit Carlos Torres entwickelt. Bayona selbst führte Regie. Ein genauer Starttermin wurde bislang noch nicht genannt. Netflix kündigte aber bereits an, dass „Beyond The Society“ noch im Laufe des Jahres 2026 erscheinen wird.
Einen Film, den ihr ab heute bei Netflix streamen könnt, stellen wir euch derweil im folgenden Artikel vor:
Neu auf Netflix: Dieses Sci-Fi-Remake ist besser als sein Ruf