Inzwischen umfasst die „Rocky“-Reihe sechs Filme und drei „Creed“-Spin-offs, in denen Michael B. Jordan im Zentrum des Geschehens steht. Tatsächlich gibt es kaum ein Sport-Franchise, das größer, einflussreicher und nachhaltiger die Popkultur geprägt hat als die Saga um den ehrgeizigen Boxer aus Philadelphia. Nun wird der kulturelle Stellenwert von „Rocky“ auf ganz besondere Weise erneut unterstrichen: Mit „I Play Rocky“ erwartet uns schon bald ein Spielfilm, der die Entstehungsgeschichte des inspirierenden Meilensteins nachzeichnet.
Bis das von „Verrückt nach Mary“- und „Green Book“-Regisseur Peter Farrelly inszenierte Biopic in die Kinos kommt, müsst ihr euch allerdings noch etwas gedulden: Am 5. November 2026 soll es so weit sein. Einen Vorgeschmack darauf, was euch in „I Play Rocky“ erwartet, liefert nun der erste Trailer. Darin lässt sich bereits ein guter Eindruck von Anthony Ippolito gewinnen, der in die Rolle von Sylvester Stallone schlüpft.
Das ist "I Play Rocky"
Die Entstehungsgeschichte von „Rocky“ ist längst selbst zur Legende geworden: Während sich der damals 29-jährige Sylvester Stallone mit Gelegenheitsjobs über Wasser hielt und kaum seine Miete bezahlen konnte, schrieb er das Drehbuch zu „Rocky“. Als Hollywood auf das Skript aufmerksam wurde, bot man ihm saftige 350.000 US-Dollar für die Rechte – gemessen an seinen damaligen Lebensumständen ein geradezu unvorstellbares Vermögen. Doch der spätere Action-Star knüpfte den Verkauf an eine einzige, nicht verhandelbare Bedingung: Er selbst müsse die Hauptrolle des Rocky Balboa spielen.
Der Rest ist Filmgeschichte. Bereits der Trailer macht ziemlich deutlich, worauf Peter Farrelly und Drehbuchautor Peter Gamble ihren Fokus legen: weniger auf den Mythos des späteren Weltstars als auf eine bewegende Hommage an den unbeirrbaren Glauben an sich selbst und den Mut, den eigenen Überzeugungen treu zu bleiben.
Während Anthony Ippolito Sylvester Stallone mit verblüffender Ähnlichkeit verkörpert (nachdem er bereits in „The Offer“, der Entstehungsgeschichte von „Der Pate“, mit seiner Darstellung von Al Pacino überzeugte), sind außerdem Stephan James („Beale Street“) als Carl Weathers, Matt Dillon („The House That Jack Built“) als Stallones Vater Frank Stallone Sr., AnnaSophia Robb („Rebel Ridge“) als Stallones damalige Ehefrau Sasha Czack sowie Jay Duplass („Cyrus“) als „Rocky“-Regisseur John G. Avildsen zu sehen.
Mit „Moonsong“ erwartet uns zudem noch ein weiteres Biopic, das mit ordentlich Starpower aufwartet. Was es damit genau auf sich hat, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
Erwartet uns nach dem Milliarden-Hit "Michael" bald das nächste Biopic-Highlight? Martin Scorsese und ein Oscar-Star sind schon an Bord