Dieses Drehbuch um Schlagen-Horror löste Bieterwettstreit aus: Jetzt wird es verfilmt
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Eines der begehrtesten Drehbücher in Hollywood hat nun endlich einen Regisseur gefunden. Dabei geht es um ein absolutes Horrorszenario.

Sony Pictures

Erst zu Weihnachten startete mit Paul Rudd und Jack Blacks Abenteuer-Komödie „Anaconda” eine Quasi-Fortsetzung des Kultfilms von 1997 (mit Jennifer Lopez und Ice Cube, siehe Artikelbild) in den Kinos und damit eine Art Liebesbrief an das leicht trashig angehauchte Genre des Tierhorror. Als Antagonisten dienen dabei häufig wenig beliebte Spezies wie Spinnen, Krokodile, Haie und eben Schlangen. Der Kampf zwischen Mensch und Tier spricht tief verwurzelte Urängste an und die Bedrohung, die wir auf instinktiver Ebene begreifen, ist universell verständlich und benötigt somit keine besonders ausgefeilte Handlung. Auch wenn Tierhorror Raum für Interpretationen über den menschlichen Umgang mit der Natur bietet, steht hier häufig nicht der Anspruch auf cleveren Horror im Vordergrund, sondern der reine Nervenkitzel.

Bereits letztes Jahr war in internationalen Medien die Rede davon, dass ein von Produzent John Fischer („Bagman”, „Clown in a Cornfield”) unter Pseudonym geschriebenes Drehbuch auf die Industrie-Plattform The Black List gestellt wurde und daraufhin einen Bieterwettstreit auslöste, den letztlich 20th Century Studios für sich entscheiden konnte. Bei dem begehrten Skript handelte es sich um „Crush”: Laut Insidern ein in Echtzeit erzählter Survival-Thriller über eine Frau, die alleine in den Everglades in Florida auf Wanderung ist. Als sie nach einem Nickerchen erwacht, muss sie feststellen, dass sie im Würgegriff einer riesigen Python gefangen ist. Während die Schlange sie immer fester umschlingt, kämpft sie verzweifelt um ihr Überleben, doch jeder Atemzug bringt sie dem Tod näher.

Wer inszeniert das Horror-Szenario?

Wie Deadline exklusiv berichtet wurde nun der passende Regisseur für den wahrgewordenen Albtraum aller Schlangenphobiker gefunden: der Australier Julius Avery. Sein Debüt machte der für Horrorfilme wie „The Pope’s Exorcist” und „Operation: Overlord” bekannte Filmschaffende 2014 mit „Son of a Gun – Jeder kriegt das was er verdient” mit Ewan McGregor und Alicia Vikander in den Hauptrollen – übrigens einer der ersten Filme die von A24 im US-amerikanischen Markt vertrieben wurden. 

John Fischers Kollegen von Temple Hill Entertainment, wo der Hobby-Drehbuchautor hauptberuflich als Executive Vice President für Entwicklung und Produktion, arbeitet, gaben nicht nur grünes Licht für „Crush”, das Studio stieg auch selbst in die Produktion mit ein. Der ausführende Produzent hinter dem 2013 „Evil Dead” Remake und „Don’t Breathe”, J.R. Young soll das Projekt seitens 20th Century Studios betreuen.

Wann mit dem Film hierzulande zu rechnen ist, ist derzeit noch unklar. Da sich die genannten Informationen jedoch auf eine frühe Phase der Produktion beziehen, ist ein Kinostart frühestens Ende 2027 zu erwarten.

Wo ihr den oben genannten „Anaconda“ bereits streamen könnt, verrät euch dieser Artikel:

Nur 3 Monate nach Kinostart jetzt neu bei Netflix: Der Reboot eines Monster-Abenteuers mit "Jumanji"- und Marvel-Stars

Selina Sondermann
Selina Sondermann
-Freie Autorin
Als Fan von Widersprüchen und Extremen fühlt sich Selina Sondermann vor allem im Horrorgenre und in Romantic Comedies zuhause. Am liebsten besucht sie Filmfestivals von Cannes bis Toronto, wo sie versucht, so viele Filme wie möglich an einem Tag zu sehen.
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