Wenige Jahre, nachdem das Box- und Milieudrama „Rocky“ drei Academy Awards gewonnen hat (darunter den Oscar für den besten Film), fand ein Erfolgstrio für den kreativen Gegenschlag zusammen: Regisseur Martin Scorsese, Drehbuchautor Paul Schrader und Hauptdarsteller Robert De Niro, die zuvor mit „Taxi Driver“ ein revolutionäres, aufreibendes Psychodrama schufen, brachten 1980 das Leben des Boxers Jake LaMotta auf die Leinwand.
Für Scorsese war dies eine wahre Herausforderung, brachte er doch zu Protokoll, den Boxsport total langweilig zu finden. Doch vielleicht war Scorseses kritischer Blick das Erfolgsgeheimnis hinter dem so entstandenen Thrillerdrama: „Wie ein wilder Stier“ gilt als eines der wichtigsten Meisterwerke in Scorseses Schaffen und landete sogar in der Top 100 der besten Filme, gewählt von der FILMSTARTS-Redaktion!
Bald bekommt der harte, stark gespielte Klassiker ein Upgrade: Am 3. September 2026 erscheint „Wie ein wilder Stier“ erstmals im deutschen Heimkino in 4K – und zwar als Limited Edition Mediabook von Capelight!
Parallel dazu erscheint ein 4K-Mediabook mit alternativem Cover*. Fans und Sammelwütige haben zudem die Möglichkeit, beide 4K-Mediabooks als Set zum Sparpreis* zu erwerben, des Weiteren bringt Capelight eine Blu-ray-Neuauflage* in Standardverpackung heraus.
Bei den Mediabooks handelt es sich um 3-Disc-Editionen. Sie enthalten den Film auf 4K-Disc (mit einer neuen, von Scorsese höchstpersönlich abgenommenen Restauration des Klassikers) und auf Blu-ray, ein 24-seitiges Booklet mit einem Text von Wieland Schwanebeck sowie eine Bonus-Blu-ray. Die umfasst zahlreiche Featurettes und Interviews über „Wie ein wilder Stier“.
Darum geht es in "Wie ein wilder Stier"
Little Italy: In seiner Jugend entdeckt Jack LaMotta (Robert De Niro) seine Leidenschaft fürs Boxen – und zügig wächst er mit seiner kompromisslosen, brutalen Technik zu einem der vielversprechendsten Namen in diesem Sport heran. Doch seine Grausamkeit beschränkt sich nicht auf den Ring: Der Exzentriker, dem sein Ruhm zu Kopf steigt, kann privat seine Aggressionen kaum kontrollieren. Das bekommen vor allem sein Bruder und Manager Joley (Joe Pesci) sowie seine Frau Vickie (Cathy Moriarty) schmerzhaft zu spüren…
In unbequemen Schwarz-Weiß-Bildern gehalten und von tragischer Musik begleitet, entwickelt sich „Wie ein wilder Stier“ zu einer desolaten Milieustudie sowie zum harschen Psychogramm eines selbstzerstörerischen Mannes, der bloß die Sprache der Gewalt versteht. In Kombination mit einer erschütternden Performance De Niros, einem intensiven Sound und bewusst-unansehnlichen, schmerzhaften Kampfsequenzen bleibt „Wie ein wilder Stier“ als erbarmungsloses Sportkino in Erinnerung, das selbst im Schaffen Scorseses mit seinem unangenehmen, komplexen Protagonisten besonders heraussticht.
Capelight Pictures spendiert demnächst übrigens auch noch einem weiteren Highlight von Martin Scorsese seine deutschsprachige 4K-Premiere. Alle Details zur mit Spannung erwarteten Veröffentlichung gibt's hier:
1000214577
*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.