Von „Einer flog über das Kuckucksnest“ über „Twins - Zwillinge“´und „Junior“ sowie „Batmans Rückkehr“ und „L.A. Confidential“ bis hin zu „Jumanji: The Next Level“ – und dann ist da natürlich auch noch der Serien-Dauerbrenner „It's Always Sunny In Philadelphia“: Danny DeVito brannte sich in den vergangenen 50 Jahren mit einer Vielzahl von Rollen ins kollektive Gedächtnis und genießt so völlig zurecht den Status eines veritablen Kultmimen. Was dabei allerdings oft vergessen wird: Danny DeVito ist auch ein ganz hervorragender Regisseur!
So übernahm er etwa die Inszenierung von Kult-Komödien wie „Matilda“, „Schmeiß' die Mama aus dem Zug!“ oder „Der Rosenkrieg“, dessen Romanvorlage kürzlich als „Die Rosenschlacht“ (mit Benedict Cumberbatch und Olivia Colman) neu verfilmt wurde – und erwies sich im Laufe der Jahre als raffinierter Geschichtenerzähler mit einem Faible für pechschwarze Comedy. Mit „Der Appartement-Schreck“ legte er 2003 allerdings nicht nur eine Bruchlandung an den Kinokassen hin, sondern wurde auch von der Fachpresse in der Luft zerrissen (in der FILMSTARTS-Kritik gab es nur 2 von 5 Sternen). Also beschloss DeVito, sich fortan auf seine Tätigkeit vor der Kamera zu konzentrieren – und nur noch vereinzelt für Kurzfilme auf dem Regiestuhl Platz zu nehmen.
Über 20 Jahre später will es der Hollywood-Star jetzt aber nochmal wissen – und mit „Gier nach Gold“ ein Projekt verfilmen, das ihn schon lange beschäftigt. Im Interview mit SFGATE verriet der mittlerweile 81-Jährige, das „kraftvolle, kraftvolle Buch“ von Frank Norris aus dem Jahr 1899 nun endlich adaptieren zu wollen. „Ich habe schon immer versucht, diesen Film zu machen [...] und bin gerade dabei, ihn auf die Beine zu stellen.“
Das ist "Gier nach Gold"
„McTeague“ (so der englische Originaltitel des Buches) erzählt die Geschichte des titelgebenden Zahnarztes, der ohne Lizenz tätig ist – und damit auch so lange erfolgreich ist, bis seine Frau Trina 5.000 Dollar im Lotto gewinnt. Aus dem vermeintlichen Segen wird allerdings schon bald ein Fluch – der die Familie immer tiefer in den Ruin stürzt.
Abzuwarten bleibt, ob DeVito die Adaption am Ende auch finanziert bekommt – oder das Unterfangen sogar aus eigener Tasche bezahlt. Immerhin klingt DeVitos erste Regiearbeit seit 23 Jahren nach einem regelrechten Mammutprojekt, das der „Tötet Smoochy“-Macher nicht nur aufgrund inhaltlicher Parallelen, sondern auch hinsichtlich seiner Dimension mit Paul Thomas Andersons Meisterwerk „There Will Be Blood“ um den Ölbaron Daniel Plainview vergleicht.
„Wir müssten die Stadt [Anm. d. Red.: San Francisco] so aussehen lassen, wie sie um die Jahrhundertwende aussah [...] Vieles davon würde getrickst werden, doch ich würde versuchen, an der Polk Street zu drehen“, so DeVito über seinen Wunsch, den Originalschauplatz der Geschichte auch als Drehort nutzen zu wollen.
Eine der beliebtesten Regiearbeiten von Danny DeVito könnte demnächst übrigens eine Fortsetzung erhalten... oder doch nicht? Was die Hauptdarstellerin von einst dazu sagt, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel.
Kommt die Fortsetzung eines der größten Kultfilme der 90er? Hauptdarstellerin heizt Gerüchte an*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.