Hollywood reißt sich um diesen Sci-Fi-Kultfilm – jetzt erscheint er endlich zum ersten Mal auf Blu-ray!
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Sowohl Steven Spielberg als auch Seth Rogen wollen unbedingt ein Remake von „The Last Starfighter – Sieger über tausend Sonnen“ drehen, doch der Autor will die Rechte nicht abtreten. Nun feiert der Kultfilm immerhin sein deutsches Blu-ray-Debüt!

Ein Jugendlicher ist so gut im Videospielen, dass er auserwählt wird, das Universum zu retten: Dieser Stoff, aus dem gewiss so manche pubertäre Träume sind, fand bereits 1984 seinen Weg ins Kino – mit dem Science-Fiction-Abenteuer „The Last Starfighter – Sieger über tausend Sonnen“.

Das in Deutschland auch unter dem Titel „Starfight“ bekannte Weltallspektakel war mit Einnahmen in der Höhe von 28,7 Millionen Dollar allein in den USA und Kanada bei einem Budget von 15 Millionen Dollar ein kleiner Achtungserfolg. Seither mauserte er sich zum 80er-Kultklassiker, von dem prominente Hollywood-Namen ein Remake drehen wollen – doch ihnen wird vom Rechteinhaber konsequent die kalte Schulter gezeigt.

Nun macht aber eh erst einmal das Original einen großen Sprung. Denn am 30. Juli 2026 erscheint „The Last Starfighter“ erstmals in Deutschland auf Blu-ray!

Die deutsche Blu-ray-Premiere von „The Last Starfighter“ erfolgt in Form eines limitierten Mediabooks, das zusätzlich zum Film in HD eine Bonus-Blu-ray enthält. Die Edition ist so gefragt, dass sie bei Amazon* zwar gelistet, aber derzeit bereits vergriffen ist – Nachschub folgt möglicherweise. Wer unbedingt beim US-Konzernriesen ordern will, sollte also die Augen offen halten.

Darum geht es in "The Last Starfighter"

Alex Rogan (Lance Guest) langweilt sich zu Tode – einzig das mysteriöse Videospiel „Starfighter“ hält ihn bei Laune. Die Herkunft des Games ist geheimnisumwittert, unbestritten ist derweil, dass Alex unfassbar gut darin ist. Als er eines Tages einen neuen Highscore aufstellt, wird der Teenager von einem Außerirdischen namens Centauri (Robert Preston) besucht.

Der offenbart Alex, dass „Starfighter“ kein handelsübliches Videospiel ist, sondern ihm als Testmittel dient, um ein herausragendes Fliegerass zu entdecken. Dieses wird benötigt, um das Universum vor einer gewaltigen Bedrohung zu beschützen – und Alex hat sich durch sein Können als letzte Hoffnung offenbart...

Inszeniert wurde „The Last Starfighter“ von Nick Castle, der in „Halloween“ den Maskenkiller Michael Meyers verkörperte und in den 1980ern seine Regiekarriere startete. Neben dem Sci-Fi-Film drehte er unter anderem die Lausebengelkomödie „Dennis“ und die rabenschwarze Romantikkomödie „Mr. Wrong – Der Traummann wird zum Alptraum“ mit Ellen DeGeneres und Bill Pullman.

Das Drehbuch zu „The Last Starfighter“ stammt indes von Jonathan R. Betuel, der auch die Rechte an der Filmprämisse hält und in den vergangenen Jahrzehnten unter anderem Angebote von Steven Spielberg und Seth Rogen ablehnte, die einen Neuaufguss seines Films machen wollen (mehr dazu).

Was Betuel hingegen genehmigte, waren Adaptionen als Marvel-Comic-Miniserie, Roman und Bühnenmusical. Zudem erläuterte Betuel zu Beginn dieses Jahrzehnts, eine Fortsetzung zu planen – jedoch behauptete er 2015 auch, den Film als TV-Serie neu interpretieren zu wollen, und daraus ist bekanntlich nichts geworden. Was dagegen in trockenen Tüchern ist, ist die Heimkino-Auswertung unseres folgenden Sci-Fi-Tipps:

Ein fast perfekter Sci-Fi-Blockbuster, der auch 30 (!) Jahre nach Kinostart noch begeistert – jetzt in 4K im Heimkino erleben

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Sidney Schering
Sidney Schering
-Freier Autor und Kritiker
Er findet Streaming zwar praktisch, eine echte Sammlung kann es für ihn aber nicht ersetzen: Was im eigenen Regal steht, ist sicher vor Internet-Blackouts, auslaufenden Lizenzverträgen und nachträglichen Schnitten.
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