Eine der größten deutschen Serien endet: Jetzt steht endlich der Starttermin für die letzte Staffel von "Babylon Berlin" fest
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Nach zehn Jahren steuert „Babylon Berlin“ auf sein großes Finale zu. Nun steht fest, wann die acht letzten Folgen mit Gereon Rath und Charlotte Ritter in der ARD Mediathek und im Ersten erscheinen. Dazu haben wir auch einen neuen Trailer für euch:

Nach fünf Staffeln endet mit „Babylon Berlin“ eines der größten und international erfolgreichsten Serienprojekte, die jemals in Deutschland entstanden sind. Das Schicksal von Gereon Rath (Volker Bruch) und Charlotte Ritter (Liv Lisa Fries) führt dabei mitten hinein in eine der entscheidendsten Phasen der deutschen Geschichte.

Nun hat die ARD endlich den konkreten Starttermin für die finale Staffel bekannt gegeben. Lange müssen sich Fans nicht mehr gedulden: Alle acht neuen Folgen von „Babylon Berlin“ stehen ab dem 10. September 2026 in der ARD Mediathek zum Abruf bereit. Wer das große Finale lieber im linearen Fernsehen verfolgen möchte, bekommt die Staffel an zwei Abenden im Ersten zu sehen. Die ersten vier Folgen laufen am 19. September ab 20.15 Uhr, die abschließenden vier Episoden folgen am 25. September ab 22.20 Uhr in der ARD.

Der letzte Akt von "Babylon Berlin" führt ins Jahr 1933

Die fünfte Staffel setzt im Januar 1933 ein. Mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler beginnt das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Inmitten dieser turbulenten Zeit gerät die Welt der beiden Hauptfiguren endgültig aus den Fugen.

Charlotte Ritter (Liv Lisa Fries) untersucht eine Mordserie an ehemaligen Frontsoldaten. Die Verbindungen und Motive reichen offenbar bis ins Jahr 1918 zurück. Im Mittelpunkt steht eine verschwundene Akte, die Hitlers Zeit als Soldat im Ersten Weltkrieg in ein neues Licht rücken könnte. Die brisanten Dokumente besitzen enorme politische Sprengkraft. Diejenigen, die sie in ihren Besitz bringen wollen, schrecken deshalb auch vor Mord nicht zurück. Gleichzeitig verschwindet Gereon Rath (Volker Bruch) plötzlich spurlos. Charlotte weiß nicht, ob sie ihren langjährigen Weggefährten jemals wiedersehen wird.

Die acht letzten Folgen beleuchten die Wochen zwischen Hitlers Machtübernahme und dem Reichstagsbrand im Februar 1933. Während Berlin noch einmal zwischen rauschenden Nächten und politischem Untergang taumelt, müssen Gereon und Charlotte Entscheidungen treffen, die laut offizieller Ankündigung „ihr Leben und das Schicksal der Stadt, das Schicksal Deutschlands für immer verändern“.

"Babylon Berlin"-Finale: Ein „Star Wars“-Schauspieler als Hitler

Neben Volker Bruch und Liv Lisa Fries versammelt die letzte Staffel noch einmal zahlreiche bekannte Gesichter aus den bisherigen Folgen. Zum Ensemble gehören unter anderem Benno Fürmann, Lars Eidinger, Hannah Herzsprung, Christian Friedel, Udo Samel, Godehard Giese, Fritzi Haberlandt, Karl Markovics, Jördis Triebel, Martin Wuttke und Trystan Pütter.

Neu dabei sind unter anderem Ulrich Noethen, Devid Striesow und Clemens Schick. Der unter anderem auch als Insasse auf Gefängnisplanet Narkina 5 in der „Star Wars“-Serie „Andor“ brillierende, als Bösewicht-Handlanger im James-Bond-Abenteuer „Casino Royale“ und aus dutzenden weiteren Film- und Serienprojekten bekannte Schick verkörpert in der finalen Staffel Adolf Hitler, während Striesow als Hermann Göring zu sehen sein wird.

Die Macher sind natürlich die Bekannten

Als kreative Köpfe bleiben der Serie ebenfalls die Verantwortlichen treu, die „Babylon Berlin“ von Beginn an geprägt haben: Achim von Borries, Henk Handloegten und Tom Tykwer zeichnen erneut gemeinsam für Drehbuch und Regie verantwortlich.

Ihre Handlung orientiert sich dieses Mal frei an Motiven aus „Märzgefallene“, dem fünften Gereon-Rath-Roman von Volker Kutscher. Dabei bleibt die Serie allerdings ihrer bisherigen Vorgehensweise treu und übernimmt nicht einfach die vollständige Handlung der Buchvorlage, sondern interpretiert diese passend zur eigenen Erzählung.

Nach zehn Jahren endet ein deutsches Großprojekt

Mit der fünften Staffel geht ein außergewöhnlich aufwendiges Kapitel der deutschen Fernsehgeschichte zu Ende. Für sämtliche Staffeln kamen laut ARD insgesamt 533 Drehtage an mehr als 500 Drehorten zusammen. An der Produktion waren über 400 Darstellerinnen und Darsteller, rund 17.000 Komparsinnen und Komparsen sowie mehr als 2.000 weitere Filmschaffende beteiligt. Die Serie startete 2017 zunächst bei Sky und später im Ersten. Mit ihrem enormen Produktionsaufwand, der detailreichen Rekonstruktion des Berlins der späten 1920er- und frühen 1930er-Jahre sowie ihrer internationalen Auswertung setzte sie neue Maßstäbe für deutsche Serienproduktionen.

Während die erste Staffel noch im Jahr 1929 spielte, bewegte sich die Handlung schrittweise auf den Zusammenbruch der Weimarer Republik zu. Mit dem Februar 1933 erreicht diese Entwicklung nun ihren historischen und erzählerischen Endpunkt.

Noch mehr „Babylon Berlin“ zum Finale

Die acht Episoden sind allerdings nicht die einzigen neuen Inhalte, mit denen die ARD den Abschied von „Babylon Berlin“ begleitet. Am 10. September erscheint in der Mediathek auch der Dokumentarfilm „Babylon Berlin – Die Doku“, der später ebenfalls im Ersten ausgestrahlt wird. Zusätzlich wird es ein exklusives Making-of zur finalen Staffel geben.

Bereits ab dem 3. September erscheint bei ARD Sounds die Hörspielserie „Haus Vaterland“ nach einer Vorlage von Volker Kutscher. Im September soll außerdem das narrative Adventure-Game „Eine Nacht im Moka Efti – Eine Babylon Berlin Story“ bei Steam veröffentlicht werden. Darin können Fans selbst in die Welt der Serie eintauchen. Wer sich vor dem Finale noch einmal an die bisherige Geschichte erinnern möchte, kann natürlich auch sämtliche Folgen der ersten vier Staffeln in der ARD Mediathek streamen.

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Björn Becher
-Mitglied der Chefredaktion
Seit mehr als 20 Jahren schreibt Björn Becher über Filme und Serien. Hier bei FILMSTARTS.de kümmert er sich um "Star Wars" - aber auch um alles, was gerade im Kino auf der großen Leinwand läuft.
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