Mit diesem einst sogar indizierten Sci-Fi-Meisterwerk wurde "Avatar"-Macher James Cameron weltberühmt: "Terminator" kommt zurück ins Kino!

Lange vor „Avatar“ und „Titanic“ gelang James Cameron mit „Terminator“ der große Hollywood-Durchbruch. Nachdem der Science-Fiction-Meilenstein einige Zeit sogar indiziert war, bringt ihn „Best Of Cinema“ nun zurück auf die Leinwand. Uncut in 4K.

Ich kann mich noch ganz genau an meine erste Begegnung mit James Camerons dystopischer Sci-Fi-Saga erinnern: Ein paar meiner Freunde, die bereits alt genug waren, um „Terminator 2 - Tag der Abrechnung“ schauen zu dürfen, schwärmten vom besten Film, den sie je gesehen hatten – und ermöglichten schließlich auch mir den Einstieg in die Robo-Apokalypse. Mein erster Eindruck nach dem Film? Meine Kumpels hatten sogar noch untertrieben!

Ich hatte Blut geleckt, wollte nun auch unbedingt den Vorgänger nachholen, ohne den es die Fortsetzung schließlich nie gegeben hätte – und war zunächst bitter enttäuscht. Terminator“ war vergleichsweise klein und unspektakulär, langweilte mein jugendliches Ich regelrecht und wurde von mir als erledigte Pflichtaufgabe zu den Akten gelegt. Erst viele Jahre später – 2010, als die Indizierung der ungekürzten Fassung aufgehoben wurde – wagte ich einen neuen Anlauf. Und siehe da: Der Funke sprang direkt über. Von der ersten Sekunde an.

"Terminator": Ab 4. August wieder im Kino!

Stimmungsvolle Musik, Laser und Explosionen und haufenweise menschliche Überreste, die von einer Maschine plattgewalzt werden: „Terminator“ fesselt bereits in der allerersten Szene mit einem finsteren Zukunftsszenario und entführt schlagartig in eine Welt, deren Licht – buchstäblich wie metaphorisch – endgültig zu erlöschen droht. Eine Welt, in die man spätestens dann unweigerlich katapultiert wird, wenn der ikonische „Terminator“-Titelschriftzug in Begleitung des unvergesslichen Theme von Brad Fiedel erscheint. Ein Intro für die Geschichtsbücher – das die Vorfreude auf das, was danach kommt, ins Unermessliche schießen lässt.

Teil 2 ist ein perfekter Blockbuster mit einer epischen Geschichte, revolutionären Spezialeffekten und einer der ikonischsten Actionheldinnen aller Zeiten, der angereichert mit einer Prise Humor als kurzweilig-launiges Spektakel in Erinnerung bleibt. Derweil ist „Terminator“ ein völlig anderer Film als sein Nachfolger – aber ein genauso meisterhafter.

Terminator
Terminator
Von James Cameron
Mit Arnold Schwarzenegger, Michael Biehn, Linda Hamilton
Starttermin 15. März 1985
Pressekritiken
4,0
User-Wertung
4,4
Filmstarts
4,5
Vorführungen (197)

Bevor der von Arnold Schwarzenegger gespielte T-800 im Sequel zum väterlichen Beschützer und Sympathieträger wird, erinnert sein erster Auftritt eher an die unerbittlichen Killer aus klassischen Slasher-Filmen – die einfach nicht totzukriegen sind. Mit dem Unterschied, dass die kybernetische Killermaschine wahrhaftig unaufhaltsam wirkt – und das Publikum damit zwangsläufig gegen sich aufbringt. Und sobald dann auch noch sein menschlicher Gegenpart Kyle Reese (Michael Biehn) die Bühne betritt, heftet man sich ohnehin direkt an dessen Fersen. Gemeinsam mit Sarah Connor (Linda Hamilton) bildet Kyle Reese das emotionale Fundament des Films – als zutiefst menschlicher Held, der gemeinsam mit seiner neu gewonnenen Liebe bereit ist, das ultimative Opfer zu bringen, um die Zukunft der Menschheit zu sichern.

Und dann ist da natürlich noch die Action – die in Anbetracht der arg begrenzten Mittel natürlich weit nicht so bombastisch wie im sieben Jahre später erschienenen Nachfolger ausfällt (Der Film kostete ja auch nur 6,4 Millionen Dollar, während „T2“ an die 100 Millionen Dollar verschlang!). Beginnend mit Arnies Ankunft in der Gegenwart, bei der dieser auf Los Angeles und damit auf den Schauplatz der nächsten 100 Minuten hinabblickt, ist „Terminator“ eine Masterclass in Sachen visuellen Storytellings ...

... ganz zu schweigen von der Tatsache, dass James Cameron auf unnötige Nebenhandlungen, lange Atempausen und auch auf Klamauk verzichtet – und stattdessen eine atemlose Action-Hatz liefert, die einfach nicht zu bremsen ist, sobald sie im Nachtclub Tech Noir Fahrt aufnimmt. Am Ende ist „Terminator“ so womöglich auch über 40 Jahre später nicht nur einer der besten, sondern wohl auch der kurzweiligste Film des „Avatar“-Schöpfers.

Die "Best of Cinema"-Reihe – präsentiert von FILMSTARTS

„Terminator“ feiert am 4. August 2026 sein Comeback in den deutschen Kinos – und wird im Rahmen der „Best Of Cinema“-Reihe komplett ungekürzt sowie in der aufwendigen 4K-Restauration zu sehen sein. Der Sci-Fi-Klassiker ist damit Teil einer auserwählten Riege von Kultfilmen und Klassikern, die „Best Of Cinema“ 2026 zurück auf die hiesigen Leinwände bringt.

Als offizieller Medienpartner halten wir euch von FILMSTARTS natürlich auch in den kommenden Monaten auf dem Laufenden, wenn euch unter anderem noch ein Fantasy-Meisterstück von Oscarpreisträger Guillermo del Toro, der ultimative Klassiker von Sylvester Stallone sowie weihnachtliche Romantik erwarten. Welche Filme von September bis Dezember ins Kino zurückkehren, könnt ihr hier im Detail nachlesen:

Epischer Trailer kündigt großartige Fantasy- und Sci-Fi-Klassiker an: Diese Filme könnt ihr endlich wieder im Kino erleben

Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Fasziniert und berührt werden, aber auch ein stückweit über sich selbst erfahren – darin besteht für Daniel die Magie des Kinos.
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