Über 1,447 Milliarden US-Dollar hat „Barbie“ weltweit in die Kinokassen gespült. Ein schier unfassbarer Erfolg, mit dem so im Vorfeld niemand gerechnet hatte. Denn die knallpinke Satire ist mit diesem Ergebnis nicht nur der erfolgreichste Film 2023, sondern zählt auch zu den umsatzstärksten Filmen aller Zeiten. Kein Wunder also, dass die Verantwortlichen beim produzierenden Studio Warner Bros. lieber heute als morgen eine Fortsetzung auf den Weg bringen würden. Doch ein neuer Bericht der New York Times enthüllt nun, dass es um das geplante Sequel aktuell gar nicht gut stehen soll – und die Zeit drängt.
Tatsächlich läuft im wahrsten Sinne des Wortes „die Zeit ab“, denn die Rechte an „Barbie“ fallen an Mattel zurück, sollte Warner Bros. bis Dezember keine Verträge mit Regisseurin Greta Gerwig und dem Barbie-und-Ken-Duo Margot Robbie und Ryan Gosling abgeschlossen haben. Doch eine Einigung scheint noch in weiter Ferne.
Die Stars sind schwer beschäftigt
Das liegt zum einen daran, dass sowohl Greta Gerwig, Margot Robbie als auch Ryan Gosling aktuell alle sehr gut mit anderen Projekten ausgelastet sind. Gerwig inszeniert gerade das „Narnia“-Reboot für Netflix, Margot Robbie steht gemeinsam mit Bradley Cooper in einem kommenden „Ocean's“-Prequel vor der Kamera und Ryan Gosling spielt nicht nur in „Star Wars: Starfighter“, die Hauptrolle sondern wird auch in die Fußstapfen von Nicolas Cage schlüpfen und im MCU den neuen Ghost Rider verkörpern.
Zum anderen gestalten sich die Verhandlungen auch schwierig, da die Verträge zu „Barbie“ keine Klauseln beinhalteten, die eine Rückkehr für eine Fortsetzung vorsahen – und nun sehr zäh um die Gage gerungen werden muss. Dem Trio, das natürlich um den Erfolg von „Barbie“ weiß, müssten also exorbitante Summen für eine Rückkehr angeboten werden, damit sie wieder mitwirken. Doch Warner-CEO David Zaslav hält die Angebote, die einen Anteil an den Einspielergebnissen beinhalten, aktuell wohl für zu hoch und will diese nicht genehmigen.
Sollte bis Dezember keine Einigung erzielt werden, darf Mattel die Rechte an der Marke von Warner Bros. zurückziehen. Das würde bedeuten, dass „Barbie“ dann noch einmal mit einem neuen Studio von Grund auf neu entwickelt werden müsste, da keine „Handlungselemente“ oder Schauspieler*innen aus dem Original verwendet werden dürften. Wir dürfen gespannt sein, ob bis Ende des Jahres doch noch eine Einigung erzielt werden kann.
Ein anderes Fantasy-Universum, das seit über 30 Jahren auf eine Umsetzung wartet, kommt hingegen endlich auf die große Leinwand - und könnte viel größer werden als bislang angenommen:
Fantasy-Megahit wird nach über 30 Jahren endlich verfilmt – und könnte viel größer werden als bislang gedacht!